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RUSCONI sind Stefan Rusconi, Fabian Gisler und Claudio Strüby. Die Schweizer Band probiert verbotene Früchte. Dem Vorsatz, die so traumwandlerisch zwischen Noise-Eskapade und lyrischer Dissonanz sich bewegende Musik von Sonic Youth in ein Jazz-Gewand zu stecken, steht man naturgemäß erstmal skeptisch gegenüber. RUSCONI nähert sich den Stücken der New Yorker Soundpiraten aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Sie adaptieren, paraphrasieren oder gehen auch so weit, einfach nur zu imaginieren. So entstanden aus der Beschäftigung mit Sonic Youth auch eigene Stücke, die sich nahtlos in die verführerische Zwitterwelt aus Alternative Rock und Jazz fügen. Der Sound bleibt, bei aller Ekstase, immer glasklar, immer auf dem Punkt, und: schwebend leicht. Es ist, als schimmerte zwischen den Tönen ständig ein wenig Licht hindurch, so wie man die Originale immer mal wieder mithört. Auf die komplexen Gebilde von Sonic Youth reagieren RUSCONI mit ganz einfachen Mitteln und machen so alles richtig. Sie brechen die Stücke weder auf, noch rechtfertigen sie sie für ein Jazzpublikum und interpretieren damit so ganz nebenbei den Jazz aus dem Geist der Rockmusik heraus neu.
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