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Visitenkarte Greifswald
Willkommen!
Greifswald liegt im nordöstlichen Teil des Landes Mecklenburg-Vorpommern am schönsten Wassersportrevier zwischen den beiden größten Inseln Rügen und Usedom. Gästen, Greifswaldern, Studierenden und Wissenschaftlern bietet sich in der alten Universitäts- und Hansestadt eine einladend kreative Atmosphäre.
Zu Gast bei Caspar David Friedrich
Stolz ragen die drei imposanten Kirchtürme gen Himmel – schon von weitem begrüßen sie die Greifswalder und ihre Gäste. Der Maler Caspar David Friedrich – berühmtester Sohn der Stadt - war so ihnen so angetan, dass er die Silhouette auf seinen Gemälden verewigte. Der Dom St. Nikolai, Taufkirche des Malers, zählt mit seinem fast 100 Meter hohen Turm zum Wahrzeichen Greifswalds. Wege zu Friedrich führen durch die historische Altstadt entlang des Flüsschens Ryck hinaus an den Bodden bis hin zur Klosterruine Eldena. (Sie gilt als die Wiege der Stadt.) Die Darstellungen der imposanten Mauern in den Gemälden Caspar David Friedrichs machten die steinernen Zeitzeugen weltberühmt. In den Sommermonaten sind sie Schauplatz zahlreicher Open-Air-Veranstaltungen und Festivals. Mehrere Werke des Künstlers, darunter „Ruine Eldena im Riesengebirge“ befinden sich im Pommerschen Landesmuseum. Ein Bildweg mit 15 Stationen, der durch Greifswald führt, erinnert an das Leben und Wirken des Malers.
Von der Wiege zum Heute
Die Geschichte Greifswalds beginnt 1199 mit der Gründung des Klosters Eldena durch Zisterziensermönche. Wallensteins Truppen zerstören 1633 die Mauern, die fortan als Steinbruch genutzt werden. Erst 1827 gebietet Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. dem Einhalt – aufmerksam geworden durch die Gemälde Caspar David Friedrichs. 1250 verleiht Herzog Wartislaw III. der Siedlung das Lübische Recht. Im Bund der Hanse wächst Greifswald zu einer mächtigen Handelsstadt heran. Hansische Giebelhäuser in der historischen Altstadt zeugen noch heute von der Blüte der Stadt. Mit seinen zahlreichen gut erhaltenen Backsteingebäuden zählt Greifswald zu den bedeutendsten Städten entlang der europäischen Route der Backsteingotik. Wer möchte, kann in Greifswald auf dem Baltisch-Westfälischen Jakobsweg selbst zum Pilger werden oder entlang der Schwedenstraße wandern.
Mit dem Schiff bis in das Stadtzentrum
In unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums bietet der Museumshafen maritimes Flair. Im größten Museumshafen seiner Art liegen derzeit 40 alte seetüchtige Museums- und Traditionsschiffe. Stechen sie in See, lässt sich die Atmosphäre der einstigen Seestadt nachempfinden. Einen gemeinsamen Höhepunkt haben die alten Arbeitssegler während des größten maritimen Spektakels in Vorpommern, dem Fischerfest Gaffelrigg, das stets im Juli im kleinen Fischerdorf Greifswald-Wieck stattfindet. Die Reet gedeckten Katen sind ansprechend saniert. Der Segler- und Fischereihafen Wieck ist beliebte Station auf Tagestörns zwischen Rügen und dem Haff. Eine hölzerne Zugbrücke aus dem Jahre 1887 nach holländischem Vorbild errichtet, wird mehrmals am Tag geöffnet – damals wie heute von Hand.
Stadt der Künstler und Tüftler
Entscheidend für die Entwicklung der Stadt war nach der Zugehörigkeit zur Hanse die Gründung der Universität im Jahre 1456. Sie ist die zweitälteste Nordeuropas und war nach der Besetzung Greifswalds durch die Schweden auch die erste schwedische. Greifswald ist heute ein moderner Universitäts- und Wissenschaftsstandort - und eine der jüngsten Städte Deutschlands. Zu verdanken hat sie das den 12.000 Studenten, die bei insgesamt 60.000 Einwohnern für eine lebendige, geistreiche und quirlige Atmosphäre sorgen. Nicht umsonst heißt es, Greifswald sei eine Universität mit einer Stadt.
Ein umfangreiches und teilweise auch einmaliges Angebot an Studiengängen machen Greifswald zu einem äußerst attraktiven Hochschulstandort, der Wissbegierige aus aller Welt anlockt. Vor allem unter Medizinstudenten ist ein Studienplatz in Greifswald heiß begehrt, zumal sie hier am modernsten Universitäts-Klinikum Deutschlands ausgebildet werden. Den innovativen Geist nutzen auch etwa 70 wissenschaftliche Institute, Forschungseinrichtungen und Unternehmen – wie zum Beispiel das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, das Max-Planck-Teilinstitut für Plasmaphysik oder das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie.
Kontakte
Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Der Oberbürgermeister
Markt
17489 Greifswald
Telefon: +49 (0) 3834 521 0
Fax: +49 (0) 3834 521 126
E-Mail stadtverwaltung(at)greifswald.de
Fremdenverkehrsverein der Hansestadt Greifswald und Land e.V.
Markt
17489 Greifswald
Telefon: +49 () 3834 521 380
Fax: +49 (0) 3834 521 382
E-Mail: greifswald-information(at)t-online.de
Internet: www.greifswald.info
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Domstraße 11
17487 Greifswald
Telefon: +49 (0) 3834 86-0
E-Mail: pressestelle(at)uni-greifswald.de
Internet: www.uni-greifswald.de

