Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“ (Heinrich Heine, 1823)
Der 10. Mai 1933 steht symbolisch für die organisierte und systematische Vernichtung jüdischer, pazifistischer, kommunistischer und weiterer nicht der Doktrin der Nationalsozialisten entsprechender Literatur. In der sogenannten „Aktion wider den undeutschen Geist“ wurden teils wochenlang, vor allem in Universitätsstädten, Bücher unzähliger Schriftsteller zusammengetragen, bevor sie am 10. Mai reichsweit in Flammen aufgingen.