Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Blick auf die Voluten am Rathausgiebel Foto: HNM

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Schriftzug Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Banner auf der Demonstration gegen einen Aufmarsch der NPD am 1. Mai 2011

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"Farw bekennen - vörwards kieken" - Farbe bekennen - nach vorn schauen

... unter diesem Motto haben seit dem Sommer 2008 Greifswalderinnen und Greifswalder, Jung und Alt, hier Geborene und Zugezogene die Möglichkeit, zu zeigen, was Greifswald für sie bedeutet, was sie mit dieser Stadt verbindet. Viele haben diese Gelegenheit wahrgenommen und sich mit ihrem Bekenntnis fotografieren lassen.

Mädchen der Tanzgruppe Dance and fun
2 junge Frauen mit dem Bekenntnis "Greifswald ist unsere 2. Liebe
2 ausländische Studierende bekennen "Greifswald ist unsere Zukunft"
Die Initiatoren des Aktionsplans mit der Ministerin für Soziales und Gesundheit MV, Frau Manuela Schwesig, bekennen "Greifswald ist bunt und gegen rechts"
Drei junge Frauen sind der Auffassung "Greifswald ist Zukunft"
Die Boxer des Box- und Freizeitclubs beteuern "Greifswald ist sportlich!"

weitere Fotos    

Plakataktion: Ab 1. Mai 2009 wird eine Auswahl der Fotos auf Plakaten gezeigt   

 


Was verbirgt sich hinter der Aktion?

Im Mai 2008 trafen sich über 100 Interessenten aus unterschiedlichen Vereinen und Institutionen Greifswalds auf der 1. Bürgerkonferenz, um gemeinsam zu überlegen, wie es gelingen kann, demokratische und zivilgesellschaftliche Strukturen zu fördern und auszubauen und rechtsextremistische und menschenverachtende Entwicklungen in Greifswald zu verhindern.   

Eine der Ideen, die in die Tat umgesetzt wurde, ist die Aktion „Farw bekennen – vörwards kieken“.

Die Initiatoren der Aktion wenden sich mit folgender Erklärung an alle Greifswalderinnen und Greifswalder:

Wir, das Aktionsbündnis für Demokratie und Toleranz wünschen uns, dass unsere Universitätsstadt bunt und weltoffen ist. Greifswald ist Heimat für Jung und Alt, hier Geborene und Zugezogene, Gläubige und nicht Gläubige. Junge Menschen aus allen Teilen der Republik und aus allen Teilen der Erde bereichern unsere Kultur. Rechtsextreme lehnen diese Weltoffenheit und Vielfalt ab. Sie benutzen die gegenwärtigen sozialen Probleme zur Rechtfertigung ihrer menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Politik. Das wollen wir nicht hinnehmen. Demokratie, Vielfalt und Toleranz ist das Lebenselixier einer bunten, lebendigen Stadt!

 

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