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Kommunaler Klimaschutz
Der globale Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Schon heute lassen Unwetterkatastrophen erahnen, dass der globale Temperaturanstieg möglicherweise dramatische Folgen hat.
Deutschland hat sich verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 bis zum Jahr 2020 um 40 % zu reduzieren. Erhebliche Potentiale zur Minderung von CO2 und anderen Treibhausgasen bestehen in den Städten und Gemeinden.
Vor diesem Hintergrund hat die Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald im Jahr 2004 beschlossen, mit dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und der Greifswalder Universität ein Klimaschutzkonzept zu erarbeiten. In einem ersten Schritt wurde eine CO2 – Bilanz für Greifswald erarbeitet.
Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse verabschiedete die Greifswalder Bürgerschaft im Jahr 2007 ein 10-Punkte-Programm zum Kommunalen Klimaschutz mit den Schwerpunkten:
- Solarenergienutzung
- Energieeffizienz von Gebäuden
- Förderung Radverkehr
- Nutzung nachwachsender Rohstoffe und
- Stärkung des Umweltbewusstseins.
Weiterhin wird ein Erfahrungsaustausch mit unseren Partnerstädten Osnabrück, Goleniow, Lund, Hamar, Kotka und Newport News angestrebt.
Ziel der 1. Kommunalen Klimakonferenz ist der Erfahrungsaustausch von lokalen Akteuren, Vereinen, Experten aus Wissenschaft und Forschung sowie von Fachleuten kommunaler Verwaltungen. Gleichzeitig sollen die Greifswalder Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Klimaschutzprozess eingebunden werden. Die Konferenz erfolgt als CO2 - neutrale Veranstaltung. Die durch die Veranstaltung und die Anreise der Teilnehmer verursachten CO2 - Emissionen werden durch konkrete Klimaschutzaktivitäten ausgeglichen.




