Hauptnavigation
- 1: Oberbürgermeister
- 2: Politik
- 3: Verwaltung
- 4: Ortsrecht
- 5: Leben in Greifswald
- 6: Unterwegs in Greifswald
- 7: Standort Greifswald
- 7.1: Lage und Erreichbarkeit
- 7.2: Immobilienangebote
- 7.3: Greifswald in Zahlen
- 7.4: Wirtschaftsförderung
- 7.5: Kommunale Beteiligungen und Eigenbetriebe
- 7.6: Bauen|Umwelt
- 7.6.1: Bürger- und Behördenbeteiligung in der Bauleitplanung
- 7.6.2: Flächennutzungsplan
- 7.6.3: Bebauungsplanung
- 7.6.4: Informelle Planung
- 7.6.5: Sanierung
- 7.6.6: Förderung und steuerliche Vergünstigungen
- 7.6.7: Klimaschutz in der Stadterneuerung
- 7.6.8: Verkehrsplanung
- 7.6.9: Denkmalschutz und Denkmalpflege
- 7.6.10: Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)
- 7.6.11: Bauaufsicht|Bauordnung
- 7.6.12: Vermessung
- 7.6.13: Umweltschutz|Klimaschutz

Klickpfad - Hier befinden Sie sich
Inhaltsbereich
Fernwärmesatzung als Chance für Greifswald
Greifswald hat sich ambitionierte Ziele im kommunalen Klimaschutz gesetzt: Bis zum Jahr 2020 soll der jährliche CO2-Ausstoß um 14 % gesenkt werden. Die wichtigsten und zugleich wirtschaftlichsten Maßnahmen zur CO2-Minderung wurden im Integrierten Klimaschutzkonzept der Universitäts- und Hansestadt Greifswald untersucht.
Das Konzept beschloss die Bürgerschaft am 27.09.2010.
Im integrierten Klimaschutzkonzept hat das Max-Planck-Institut Greifswald/ Garching den Nachweis erbracht, dass die in Greifswald durch Kraft-Wärme-Kopplung erzeugte Fernwärme im Vergleich zu den anderen in Greifswald verbreiteten Systemen zur Wärmeerzeugung klar im Vorteil ist:
Die Fernwärme liegt vorne im Vergleich der Emissionsbilanz der pro Kilowattstunde erzeugten Menge an CO2.
Abbildung 1: Fernwärmeversorgung Greifswald im Vergleich (Quelle: Bartelt, IPP)
Warum ist die Fernwärmesatzung von großer Bedeutung für den Klimaschutz?
Von einer Satzung profitiert die Mehrheit der Greifswalder Bürger.
Ziel der Fernwärmesatzung ist die Nutzung des Umweltvorteils, der sich aus Kraft-Wärme-Kopplung ergibt. Dort wo bereits ein Leitungsnetz vorhanden ist, kann es verdichtet werden, mehr Nutzer können angeschlossen werden. Denn das ist eine kostengünstige effiziente Maßnahme zur CO2-Minderung in Greifswald. Die fixen Kosten der Fernwärme, die sich im Grundpreis niederschlagen, können auf breitere Schultern verteilt werden. Bereits heute sind mehr als 60 % der Greifswalder Haushalte durch Fernwärme versorgt.
Mit Beschluss der Fernwärmesatzung soll die Fernwärme GmbH verpflichtet werden, noch einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz liefern: Der Einsatz fossiler Energieträger soll bis zum Jahr 2020 um 7 bis 10 Prozent reduziert werden.
In der Beschlussvorlage ist gleichfalls vorgesehen, Wärmeversorgung durch erneuerbare Energien als einen sehr wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu stärken. Denn hier werden CO2-Emissionen völlig vermieden.
Gerade in diesem Bereich wird das lokale Handwerk lohnende Aufträge finden und nachhaltig tätig sein können.
Weiterführende Informationen zum Klimaschutz, dem Integrierten Klimaschutzkonzept und zur Fernwärmesatzung finden Sie auf den Internetseiten der Universitäts- und Hansestadt Greifswald unter www.greifswald.de.





