Universitäts- und Hansestadt Greifswald

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Schriftzug Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Blick auf das Stadtzentrum vom Westen - Dom, Rathaus, Foto: Andreas Günther

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Klosterruine Eldena

Ein Kleinod auf der „Europäischen Route der Backsteingotik"
Logo: Europäische Route der Backsteingotik
Logo: Europäische Route der Backsteingotik

Das 1199 an der Ryckmündung östlich der späteren Stadt Greifswald gegründete Zisterzienserkloster war im Mittelalter das bedeutendste Kloster der Region und hatte mit dem vom frühen 13. Jahrhundert bis zum Anfang des 15. Jahrhundert entstandenen Baulichkeiten eine seiner Bedeutung entsprechende architektonische Ausgestaltung erfahren. Dieses Zisterzienserkloster wurde als Filiale des Klosters Esrom gegründet,  bestand bis zur Reformation 1533 und verfiel in der Folgezeit.

Westportal der Klosterruine Eldena
Westportal der Klosterruine Eldena
Jazz Evenings im Kapitelsaal der Klosterruine
Jazz Evenings im Kapitelsaal der Klosterruine

Die seit 1827 im Sinne der Romantik erfolgte konservatorische Sicherung und gleichzeitige Gestaltung des Ruinengeländes und die künstlerische Umsetzung der mit diesen Maßnahmen zum Ausdruck gekommenen zeitgenössischen Auffassung verbindet sich mit dem Namen von drei bedeutenden Persönlichkeiten des künstlerischen Schaffens jener Jahre – dem Architekten Karl-Friedrich Schinkel, dem Gartengestalter Peter Joseph Lenné und dem Maler Caspar David Friedrich. In seiner Verbindung von mittelalterlicher Architektur und Naturlandschaft wurde es durch das Werk Caspar David Friedrichs zum Wahrzeichen der romantischen bildenden Kunst- und Architekturtheorie. Caspar David Friedrich, der 1774 in Greifswald geboren wurde, hat es in seinem Werk zu einem Hauptmotiv seiner Gemälde gemacht. Durch ihn inspiriert, widmete sich die frühe deutsche Denkmalpflege diesem bedeutsamen Architekturensemble. Diesem Umstand verdankt die Klosterruine Eldena ihren internationalen Bekanntheitsgrad.

Westfassade des Kapitelsaals
Westfassade des Kapitelsaals
Bild auf das Westportal aus östlicher Richtung
Bild auf das Westportal aus östlicher Richtung

Die Klosterruine Eldena verbindet als eines der bekanntesten Greifswalder Objekte auf der „Europäischen Route der Backsteingotik" die Universitäts- und Hansestadt Greifswald mit der mittelalterlichen Backsteinarchitekturlandschaft rund um die Ostsee. Neben dieser kultur- und architekturgeschichtlichen Bedeutung ist die Klosterruine Eldena eine einmalige Veranstaltungsstätte von überregional bekanntem Ruf. Für Theateraufführungen, Konzerte der klassischen und populären Musik wie z.B. die Eldenaer Jazz Evenings, aber auch für ästhetische Experimente der bildenden und darstellenden Künste hat sie ihre Eignung als Veranstaltungsort eindrucksvoll belegt. Ca. 20 000 Gäste besuchen die Anlage jährlich.

Die Klosteranlage ist ganzjährig geöffnet und frei zugänglich

Anmeldung für Führungen über
Fremdenverkehrsverein der Hansestadt Greifswald und Land e.V.
Rathaus / Markt
Tel.: 0 38 34 – 52 13 80
Fax: 0 38 34 – 52 13 82  

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Bei Anfragen: Kulturamt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Amtsleiterin

Ms.  Hauswald

Phone: +49 3834 522101
: +49 3834 522102
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