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Kirche St. Marien
Die Kirche St. Marien wird die "dicke Marie", aufgrund ihrer gedrungenen und massiven baulichen Anlage, genannt.
Der Baubeginn dieses großen gotischen Sakralgebäudes fällt in die Mitte des 13. Jahrhunderts. Nach 150 Jahren war die Marienkirche im Wesentlichen vollendet. Seitdem ist ihr Äußeres kaum umgestaltet worden. Im 17. Jahrhundert wurde der kriegsbeschädigte gotische Spitzhelm, der einst steil in die Höhe schoss, durch das heutige flache Turmzeltdach ersetzt. Der Giebel der östlichen Fassade ist eine Leistung norddeutscher mittelalterlicher Backsteinarchitektur. Seine acht spitzbogigen Fensterblenden unterschiedlicher Höhe fallen aufgrund roter Backsteine mit weiß verputzten Zonen sofort auf. Fünf schlanke Türmchen teilen den achsensymmetrischen Giebel in 4 Bereiche. Jeweils 2 der 8 weiß verputzten Spitzbogenblenden verteilen sich in einen dieser 4 Giebelbereiche. Das Kircheninnere ist bunt bemalt: Die künstlerisch interessantesten Wandgemälde, die die Passion Christi darstellen, befinden sich im südlichen Seitenschiff. Sie stammen aus dem Jahre 1411. Besonders sehenswert sind im Mittelschiff die hölzerne Renaissance-Kanzel aus dem 16. Jahrhundert und das Altarbild, auf dem die Heilige Nacht dargestellt ist.
Pfarramt:
Pfarrer Dr. Bernd Magedanz
Telefon: 84 77 052
E-Mail: st.marien.1(at)kirchenkreis-greifswald.de
Gemeindebüro St. Marien
Brüggstr. 35 (neben der Kirche)
Telefon: 03834 22 63
Telefax: 03834 77 69 59
E-Mail: kgm.st.marien(at)kirchenkreis-greifswald.de
Öffnungszeiten Gemeindebüro
Mo, Di, Fr 09:00 - 12:00 Uhr
Do 14:30 - 18:00 Uhr
Weitere Informationen zur Kirche finden Sie unter:
http://www.marien-greifswald.de/




