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Ludwig Fels

Ludwig Fels wurde 1946 in Treuchtlingen (Fränkische Alb) geboren.
Er besuchte die Volks- und Berufsschule wurde dann Brauereiarbeiter, Hilfsarbeiter in einer Schaumstofffabrik, Maschinist in verschiedenen Farbwerken und dann Stanzer. 1970 zog er nach Nürnberg um und wurde Packer in einer Halbleiterfabrik bis er 1973 zum freien Schriftsteller wurde. Seit 1981 ist er Mitglied des PEN-Zentrums der BRD. Im Jahr 1983 ist er dann nach Wien umgezogen. Bekannte Werke von ihm sind unter anderem „Ein Unding der Liebe“ und „Krums Versuchung“.  

Susanne Riedel begründet ihre Wahl auf Ludwig Fels folgendermaßen:

„Der Wolfgang–Koeppen–Preis der Hansestadt Greifswald geht im Jahr 2004 an Ludwig Fels. Die Auszeichnung würdigt ein Gesamtwerk, das sich seit Jahrzehnten jenseits von Korrumpierbarkeit bewegt und in einer unverwechselbaren Sprache über die Wahrheit hinter Wirklichkeiten spricht. Die eigenartige Schönheit, Feierlichkeit und Kompromisslosigkeit von Fels´ Prosa und Lyrik protestiert gegen alles Beliebige, entzieht sich trotzdem nie notwendiger Hässlichkeit und spiegelt ebenso besessen wie uneitel das Wagnis, empfunden, gelebt, geschrieben und der Welt einen deutlichen Blick auf sich selbst zurückgegeben zu haben. Letztlich hat Ludwig Fels sich dabei die Freiheit des Andersseins erhalten, mit ungewöhnlicher Leichtigkeit Position bezogen und so dem Merkmal der Größe wieder Gültigkeit innerhalb der jüngeren deutschen Literatur verliehen. Seine unverwechselbare Stimme beweist, dass man den Strom kennen muss, um zu wissen, warum man nicht mit ihm schwimmen will.“

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