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Migrantenbeirat

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Die Förderung der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe von Menschen mit Flucht- und Migrationsbiografien ist für Greifswald von großer Bedeutung. Aktuell liegt der Anteil der ausländischen Staatsangehörigen an der Gesamtbevölkerung in Greifswald bei 8,5 %. Greifswald ist bunt und weltoffen.

Um die Partizipation der Menschen mit Flucht- und Migrationsbiografien zu erhöhen, wird in Greifswald ein Migrantenbeirat als Gremium der Bürgerschaft für kommunalpolitische Anliegen gegründet. Hierzu wurde im Jahr 2021 ein dreistufiger Beteiligungsprozess mit großer Repräsentanz der Zielgruppe durchgeführt.

Migrantenbeirat wird am 6. November 2022 gewählt

Wahlvorschläge bis 7. September einreichen

In Greifswald wird am 6. November 2022 erstmals ein Migrantenbeirat gewählt. Wahlvorschläge können bis zum 7. September schriftlich bei der Gemeindewahlleitung eingereicht werden. Der Migrantenbeirat besteht aus mindestens 9 und höchstens 13 ordentlichen Mitgliedern. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Werden nicht mehr als 13 Kandidaten für die Wahl vorgeschlagen, findet keine Wahl statt. Dann stellen die vorgeschlagenen Kandidaten*innen den neuen Beirat.

Wahlberechtigt sind alle ausländischen Einwohnerinnen und Einwohner ebenso Eingebürgerte, deutsche Staatsangehörige mit mindestens einer weiteren Staatsangehörigkeit oder Spätaussiedler, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Greifswald haben.

Bekanntmachung zur Wahl des Migrantenbeirates

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Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen für die Wahl des Migrantenbeirates

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Wahlordnung des Migrantenbeirates

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Satzung des Migrantenbeirates

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Ziele des Migrantenbeirates

Die Ziele des Migrantenbeirates sind:

  • die Integration der zugewanderten und insbesondere der neu zugewanderten Personen in unsere Gesellschaft zu verbessern,
  • allen Menschen mit Flucht- oder Migrationsbiografie eine Beteiligung am kommunalpolitischen Geschehen zu ermöglichen, sie über bestehende Formen der Bürgerbeteiligung zu informieren und die politische Beteiligung zu fördern,
  • die Beziehungen der in der Stadt bereits lebenden unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu fördern und
  • die vorhandenen Einrichtungen, Angebote und Dienste bedarfsgerecht an den Bedürfnissen und Interessen einer sich stets neu zusammensetzenden Wohnbevölkerung auszurichten.