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Förderung von Investitionen in Verarbeitungsmaßnahmen für Fischerei- und Aquakulturerzeugnisse beantragen

Allgemeine Informationen

Gegenstand der Zuwendung

Gefördert werden können zum Beispiel:

Investitionen, die insbesondere:

  • zu Energieeinsparungen beitragen oder die Umweltbelastung verringern, Abfallbehandlung eingeschlossen,
  • die Sicherheit, die Hygiene, die Gesundheit und die Arbeitsbedingungen verbessern,
  • die Verarbeitung von Fängen aus kommerziell genutzten Beständen fördern, die nicht für den menschlichen Verzehr nutzbar sind,
  • der Verarbeitung von ökologischen/biologischen Aquakulturerzeugnissen gemäß den Artikeln 6 und 7 der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 dienen,
  • der Verarbeitung von Nebenerzeugnissen dienen, die bei der Hauptverarbeitung anfallen, 
  • zu neuen oder verbesserten Erzeugnissen, zu neuen oder verbesserten Verfahren, zu neuen oder verbesserten Systemen der Verwaltung oder Organisation führen und 
  • Planungsleistungen im Zusammenhang mit förderfähigen Investitionen.

Zuwendungsempfänger 

Unternehmen der Be- und Verarbeitung von Fischerei- und Aquakulturerzeugnissen oder des Handels mit diesen 

Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Förderung setzt sich zusammen aus Mitteln der europäischen Gemeinschaft (Europäischer Meeres- und Fischereifonds EMFF) und Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommerns.
Die Förderung erfolgt im Rahmen der Projektförderung als Anteilfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Bemessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen Ausgaben.
Die zuwendungsfähigen Ausgaben je Vorhaben müssen mindestens EUR 5.000 betragen.
Es werden nur Vorhaben bis zu einer Gesamtinvestition von bis zu EUR 50.000 gefördert.

Fördersätze

Bei Investitionsvorhaben nach Nummer 3.4.3 Buschstabe a bis f der FischFöRL M-V kann ein Zuschuss von bis zu 25 Prozent gewährt werden.
Planungsleistungen im Zusammenhang mit förderfähigen Investitionen können bis zu einer Höhe von 15 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben gefördert werden.

Rechtsgrundlagen

Voraussetzungen

Zuwendungsempfänger müssen ihren Geschäfts- und Betriebssitz in Mecklenburg-Vorpommern haben. Es darf gegen sie kein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden sein.
Bei Einbettung in größere Unternehmensstrukturen darf das Gesamtunternehmen nicht mehr als 250 Beschäftigte und nicht mehr als EUR 50 Millionen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als EUR 43 Millionen (KMU) aufweisen.
Es werden nur Vorhaben bis zu einer Gesamtinvestition von bis zu EUR 50.000,00 gefördert.
Der Jahresumsatz aus nichtfischwirtschaftlichen Erzeugnissen muss unter 49 Prozent des Gesamtjahresumsatzes des Antragstellers liegen.
Der Zuwendungsempfänger muss eine ordnungsgemäße Geschäftsführung nachweisen.

Die Zuwendung setzt voraus, dass die Liquidität des Zuwendungsempfängers und die Rentabilität des Vorhabens durch die Zuwendung nachhaltig gesichert erscheinen.

Die zuwendungsfähigen Ausgaben je Vorhaben müssen mindestens EUR 5.000 Euro betragen. 

Bei Vorhaben privater Investoren muss das Eigenkapital an der zu fördernden Investition mindestens 10 Prozent betragen.

Zuwendungen werden grundsätzlich nur für solche Vorhaben bewilligt, die noch nicht begonnen worden sind. Als Vorhabenbeginn ist grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages zu werten. 
Bei Baumaßnahmen gelten Planung, planungsbezogene Bodenuntersuchungen, Grunderwerb und Herrichten des Grundstücks (vergleiche DIN 276 Kostengruppe 210) nicht als Beginn des Vorhabens, es sei denn, sie sind alleiniger Zweck der Zuwendung. Die Bewilligungsbehörde kann auf Antrag die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn erteilen, soweit dies durch das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt M-V zugelassen wird.

Die Inanspruchnahme anderer Fördermittel für den gleichen Zweck ist nicht zulässig.

Der Zuwendungsempfänger muss je Auftrag mindestens drei vergleichbare Angebote schriftlich einholen. Sollte es keine drei Anbieter geben, so ist nachzuweisen, welche Recherchen durchgeführt wurden. Es ist zu begründen, warum es keine Alternativen gibt.

Preisdarstellungen aus dem Internet oder während eventueller Messebesuche ermittelte Preise gelten dabei nicht als Angebote.

Bei der Auftragsvergabe ist das wirtschaftlichste und sparsamste Angebot zu berücksichtigen. Sollte von diesem Grundsatz abgewichen werden, ist eine ausreichende Begründung erforderlich. Eine langjährige Geschäftsbeziehung gilt nicht als ausreichende Begründung. Sofern es bei einem Angebot zu Nachbesserungen kommt, ist den anderen Anbietern ebenfalls die Möglichkeit der Nachbesserungen einzuräumen.

Das Investitionsvorhaben muss spätestens zwei Jahre nach der Bewilligung abgeschlossen sein. 
Nicht gefördert werden können Vorhaben, wenn die geplanten Maßnahmen nach geltendem Recht vorgeschrieben sind.

Kosten

keine

Verfahrensablauf

Ein Förderantrag kann bei der Bewilligungsbehörde gestellt werden. Letzter Termin ist der 30.04.2023.
Der Endtermin für die Auszahlung der Zuwendung für das Vorhaben ist der 31.07.2023.

Bewilligungsbehörde:

Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt M-V
Referat 560
19048 Schwerin

Fristen

Letzter Termin für die Antragstellung ist der 30.04.2023.
Der Endtermin für die Auszahlung der Zuwendung für das Vorhaben ist der 31.07.2023.

Formulare

Zuständige Stelle

Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt M-V
Referat 560
19048 Schwerin

Ansprechpartner:
Kay Schmekel
Tel.: +49 385 588-6560
E-Mail: k.schmekel@lm.mv-regierung.de

Sabine Buchholz
Tel.: +49 385 588-6568
E-Mail: s.buchholz@lm.mv-regierung.de

Vertreter:
Eik Sperling
Tel.: +49 385 588-6567
E-Mail: e.sperling@lm.mv-regierung.de

Ansprechpunkt

Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt M-V
Referat 560
19048 Schwerin

Ansprechpartner:
Kay Schmekel
Tel.: +49 385 588-6560
E-Mail: k.schmekel@lm.mv-regierung.de

Sabine Buchholz
Tel.: +49 385 588-6568
E-Mail: s.buchholz@lm.mv-regierung.de

Vertreter:
Eik Sperling
Tel.: +49 385 588-6567
E-Mail: e.sperling@lm.mv-regierung.de

Fachlich freigegeben durch

Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern

Fachlich freigegeben am

04.02.2022