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Pressemitteilungen

28.09.2016 Greifswald stellt sich in Sachen Klimaschutz bis 2050 ambitionierte Ziele

Die Stadt Greifswald will ihren Energiebedarf bis zum Jahr 2050 halbieren und den CO2-Ausstoß gegenüber 2005 (aus diesem Jahr stammt die erste CO2-Bilanz für Greifswald) um 80 Prozent senken. Sie gehört damit zu einer Gruppe von insgesamt 22 Kommunen, die vom Bund den Zuschlag für einen „Masterplan 100% Klimaschutz" erhalten hat. Am Freitag, dem 30 September, findet im Technologiezentrum (jetzt WITENO GmbH) die Auf-taktveranstaltung für die neue Kampagne statt. „Um dieses ambitionierte langfristige Ziel erreichen zu können, müssen die Greifswalder Einwohner, Unternehmen und Organisatio-nen an einem Strang ziehen und bereits heute die Weichen für diese Entwicklung stellen", betonte Bausenator Jörg Hochheim.

Mit den Masterplan-Kommunen werden Leuchttürme des nationalen Klimaschutzes geschaffen, an denen sich andere Kommunen orientieren können. Das Vorhaben in Greifswald wird deshalb zu 95 Prozent vom Bundesumweltministerium finanziert, nur 5 Prozent der Kosten sind durch die Stadt selbst zu tragen. Greifswald erhält für die Aufstellung des Masterplans über vier Jahre verteilt insgesamt 389.000 Euro. Koordiniert wird das Projekt durch einen Masterplanmanager.

Im ersten Jahr wird ein Konzept erarbeitet, das beschreibt, mit welchen ökologischen und wirtschaftlich sinnvollen Maßnahmen die Einsparungen erreicht werden können. In den darauffolgenden 3 Jahren wird die Umsetzung des Konzeptes vorbereitet und eine Beispielmaßnahme gefördert.

Hintergrund

Die Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald hatte 2010 ein Klimaschutzkonzept für Greifswald beschlossen. Darin setzte sich die Stadt das Ziel, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 14 Prozent gegenüber 2005 zu senken. Zur Umsetzung unterschiedlichster Aktivitäten wurde das Klimaschutzbündnis Greifswald 2020 gegründet, dem Unternehmen und Einrichtungen mit hohem Energieverbrauch angehören, darunter die Stadtverwaltung, die Universität und die beiden großen Wohnungsunternehmen, sowie der wichtigste ortsansässige Energieerzeuger, die Stadtwerke. Ab 2013 wurde die Stadt durch einen vom Bund geförderten Klimaschutzmanager unterstützt. Dieses Förderprogramm lief im Juli 2016 aus. Um die Klimaschutzaktivitäten weiterführen zu können, hat sich Greifswald erfolgreich um eine Förderung durch das Bundesprogramm „Masterplan 100% Klimaschutz" beworben. Dieses wurde erst zum 2. Mal aufgelegt.

Nach derzeitigen Prognosen geht die Stadt Greifswald davon aus, dass Stand 2014 etwa 8% weniger CO2 pro Einwohner im Vergleich zu 2005 ausgestoßen wurde, das ist etwa die Hälfte der bis 2020 erwünschten Einsparung.

13.07.2016 Bundesumweltministerium zeichnet Greifswald als Masterplan-Kommune für den Klimaschutz aus

Als einzige Stadt in Mecklenburg-Vorpommern hat Greifswald vom Bund den Zuschlag für einen „Masterplan 100% Klimaschutz“ erhalten. Die Universitäts- und Hansestadt gehört damit zu insgesamt 22 Städten bundesweit, die für dieses Projekt ausgewählt wurden.  Am Donnerstag, dem 14. Juli findet in Berlin die Auftaktveranstaltung für die neue Kampagne statt. Staatssekretär Gunther Adler überreichte am Vormittag den ausgewählten Städten im Auftrag von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks die Zertifikate. Für Greifswald nahm Bausenator Jörg Hochheim die Auszeichnung entgegen. Der Staatssekretär würdigte, dass die Stadt mit ihrem Projekt einen großen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung leistet.

Bausenator Jörg Hochheim betonte: "In Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz steht unsere Stadt auch im nationalen Vergleich gut da. Die Aufnahme in das Förderprogramm ist deshalb auch eine Bestätigung für das Klimaschutzbündnis Greifswald 2020. Dank der Unterstützung durch die Bundesregierung können wir unsere bisherigen Erfolge und Anstrengungen im Klimaschutz fortsetzen.“

Das Bundesumweltministerium selbst spricht von der „Königsdisziplin des kommunalen Klimaschutzes“. Mit dem „Masterplan 100% Klimaschutz“ werden Kommunen gefördert, die ihre Treibhausgasemission bis 2050 um 95 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 senken wollen. Zudem wird überprüft, ob eine Senkung des Energiebedarfs in Greifswald um 50 % in dem gleichen Zeitraum möglich ist.

„Um das ambitionierte langfristige Ziel erreichen zu können, ist es erforderlich, dass bereits heute die Weichen für diese Entwicklung gestellt werden und die Greifswalder Einwohner, Unternehmen und Organisationen dabei an einem Strang ziehen. Deshalb soll nach einer einjährigen konzeptionellen Phase mit der begleitenden Umsetzung des Masterplans begonnen werden.“, führte Jörg Hochheim weiter aus.

Der Bund will mit den Masterplan-Kommunen Leuchttürme des nationalen Klimaschutzes schaffen, an denen sich andere Kommunen orientieren können. Das Vorhaben in Greifswald wird deshalb zu 95 Prozent aus Bundesmitteln finanziert, nur 5 Prozent der Kosten sind durch die Stadt selbst zu tragen. Die Förderung erstreckt sich über einen Zeitraum von 4 Jahren. Greifswald erhält für die Aufstellung des Masterplans über vier Jahre verteilt insgesamt 389.000 Euro.

Die Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald hatte 2010 ein Klimaschutzkonzept für Greifswald beschlossen. Darin setzte sich die Stadt das Ziel, den CO2-Ausstoß  bis zum Jahr 2020 um 14 Prozent gegenüber 2005 zu senken. Zur Umsetzung unterschiedlichster Aktivitäten wurde das Klimaschutzbündnis Greifswald 2020 gegründet, dem Unternehmen und Einrichtungen mit hohem Energieverbrauch angehören, darunter die Stadtverwaltung, die Universität und die beiden großen Wohnungsunternehmen, sowie der wichtigste ortsansässige Energieerzeuger, die Stadtwerke.

04.05.2016 Bund fördert Masterplan für den Klimaschutz in Greifswald

Das Bundesumweltministerium unterstützt Greifswald in der nach eigener Aussage „Königsdisziplin des kommunalen Klimaschutzes“. Die Universitäts- und Hansestadt hat den Zuschlag für einen „Masterplan 100% Klimaschutz“ erhalten. Damit werden Kommunen gefördert, die ihre Treibhausgasemission bis 2050 um 95 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 senken und ihren Energieverbrauch in diesem Zeitraum halbieren wollen. Der Bund will mit den Masterplan-Kommunen Leuchttürme des nationalen Klimaschutzes schaffen, an denen sich andere Kommunen orientieren können. Das Vorhaben in Greifswald wird deshalb zu 95 Prozent aus Bundesmitteln finanziert, nur 5 Prozent der Kosten sind durch die Stadt selbst zu tragen. Die Förderung erstreckt sich über einen Zeitraum von 4 Jahren.

"In Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz steht unsere Stadt auch im nationalen Vergleich gut da,“ so Bausenator Jörg Hochheim. Die Aufnahme in das Förderprogramm ist deshalb auch eine tolle Bestätigung für das Klimaschutzbündnis Greifswald 2020. Wir sehen das Projekt „Masterplan 100 % Klimaschutz“ als logischen nächsten Schritt, um unsere bisherigen Erfolge und Anstrengungen im Klimaschutz fortzusetzen und freuen uns über die Möglichkeiten, die uns mit Hilfe der Bundesförderung eröffnet werden.“

Im ersten Jahr der Projektförderung ist ein Konzept für einen solchen Masterplan zu erarbeiten. Dieses soll beschreiben, mit welchen ökologischen und wirtschaftlich sinnvollen Maßnahmen der Energiebedarf der Stadt Greifswald um 50 Prozent sowie der CO2-Ausstoß um 80 Prozent bis zum Jahr 2050 gegenüber 2005 (aus diesem Jahr stammt die erste CO2-Bilanz für Greifswald) gesenkt werden kann und wie alle wichtigen Akteure einbezogen werden können. Koordiniert wird dieses Projekt durch einen Masterplanmanager. Derzeit ist die Stadt auf der Suche nach einem geeigneten Experten. Greifswald erhält für die Aufstellung eines solchen Masterplans einschließlich der Finanzierung der Personalstelle über vier Jahre verteilt insgesamt 389.000 Euro. Das Projekt beginnt am 1. Juli 2016.

Die Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald hatte 2010 ein Klimaschutzkonzept für Greifswald beschlossen. Damit setzte sich die Stadt das Ziel, den CO2-Ausstoß  bis zum Jahr 2020 um 14 Prozent gegenüber 2005 zu senken. Zur Umsetzung unterschiedlichster Aktivitäten wurde das Klimaschutzbündnis Greifswald 2020 gegründet, dem Unternehmen und Einrichtungen mit hohem Energieverbrauch angehören, darunter die Stadtverwaltung, die Universität und die beiden großen Wohnungsunternehmen, sowie der wichtigste ortsansässige Energieerzeuger, die Stadtwerke. Ab 2013 wurde die Stadt durch einen vom Bund geförderten Klimaschutzmanager unterstützt. Dieses Förderprogramm läuft nach 3 Jahren im Juli 2016 aus.

Damit die Klimaaktivitäten weitergeführt werden können, bietet die Bundesregierung als Nachfolgeprogramm nun an, einen über das Jahr 2020 hinausgehenden „Masterplan 100% Klimaschutz“ aufzustellen. Es ist das  2. Mal nach 2010, dass ein solches Programm ausgelobt wurde. Bei der ersten Kampagne erhielten insgesamt 19 ausgewählte Kommunen und Landkreise den Zuschlag, darunter Rostock als einzige ostdeutsche Stadt.

Nach derzeitigen Prognosen geht die Stadt davon aus, dass Stand 2014 etwa 8% weniger CO2 pro Einwohner im Vergleich zu 2005 ausgestoßen wurde, das ist etwa die Hälfte der bis 2020 erwünschten Einsparung.