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Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie

Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie

Neues am Greifswalder Campus

Für den Ausbau der zukunftsträchtigen Technologiefelder Bioökonomie und Plasmatechnologie errichtet die Stadt das Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie als fachspezifisches Forschungs-, Dienstleistungs- und Gründerzentrum. Das Zentrum wird angrenzend an das BioTechnikum Greifswald und das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. Greifswald in direkter Nähe zum Universitätscampus erbaut. Mit der Umsetzung des Vorhabens sollen ca. 240 Arbeitsplätze entstehen. Rund 40 Millionen Euro investiert Greifswald mit Unterstützung des Landes in den Bau. Das Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie ist als Leitprojekt Bestandteil des Aktionsplans im Masterplan Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern 2020.

Am 4. Februar 2020 wurde im Beisein von MdB Dr. Angela Merkel sowie des Wirtschaftsministers von Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe, bei einem großen Festakt der Grundstein gelegt. Am 6. November 2020 wurde der Richtkranz aufgezogen. Nach derzeitigem Stand wird mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme des Zentrums unter Regie der WITENO GmbH im ersten Quartal 2023 gerechnet. Es wird dann mit einer Nutzfläche von rund 5.400 m² für die Ansiedlung von Unternehmen zur Verfügung stehen. 

Baufortschritt Anbau Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie

Foto Anbau Z4LP
Baufortschritt Anbau Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie

Eines der anspruchsvollsten Bauvorhaben, das Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie, soll in diesem Jahr fertiggestellt werden. In dem fünfgeschossigen Bau im Innenhof zwischen dem BioTechnikum und dem INP sind die abschließenden Arbeiten in vollem Gange. Sämtliche Gewerke sind beauftragt, die meisten Aufträge blieben bei Firmen aus der Region. „Wir rechnen mit der baulichen Fertigstellung im vierten Quartal. Anschließend benötigt die Technik noch eine Einlaufzeit von etwa einem Vierteljahr, sodass die ersten Unternehmen im ersten Quartal 2023 einziehen können.“, erklärt der Abteilungsleiter Hochbau im Immobilienverwaltungsamt, Jan-Peter Manske. In dem Forschungs-, Dienstleistungs- und Gründerzentrum sollen unter Regie der WITENO GmbH etwa 240 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Für sie werden dann 36 voll ausgestattete Laboreinheiten zur Verfügung stehen. Ein Großteil ist bereits möbliert. „Dank der engen Zusammenarbeit mit dem INP und der WITENO GmbH wussten wir genau, was die künftigen Mieter benötigen.“, erläutert Jan-Peter Manske. Jede Einheit ist etwa 56 Quadratmeter groß und besteht aus einer Schleuse, einem Arbeits- und Lagerraum sowie einem Büroraum. Bei Bedarf können zwei Einheiten zusammengefügt werden.

Von der Technikzentrale aus werden die Labore mit allem versorgt, was sie benötigen – mit technischen Gase, wie Stickstoff oder Sauerstoff, Strom und Abluft. Riesige Lüftungs- und Kabelschächte lassen die technischen Dimensionen hierfür nur erahnen. „In den Laboren sollen Plasmaentwicklungen in die Produktion überführt werden, insofern greifen hier Forschung und Entwicklung Hand in Hand“, erläutert Fabian Feldt, Leiter der Abteilung Wirtschaft und Tourismus.

So wurde eigens auf Wunsch des INP eine große Werkstatthalle konzipiert, in der eine Kran-Bahn größere Lasten heben kann. Das Erdgeschoss wird außerdem mit Räumen für Tagungsmöglichkeiten sowie einer Cafeteria ausgestattet. Das neue Zentrum soll sich zu einem Hotspot für Innovation, Gründung aber auch Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der Plasmatechnologie und Bioökonomie entwickeln.

Derzeit wird ein Projektumfang von rund 40 Millionen Euro prognostiziert. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit unterstützt das Bauvorhaben mit 16,5 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Das Ministerium hat in Aussicht gestellt, eine notwendige Erhöhung der Fördermittel mitzutragen.