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Bund fördert Modernisierung des Greifswalder Volksstadions

23.04.2026
Symbolbild: Flutlichtmast im Volksstadion© André Gschweng

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am 22. April die Förderung des Volksstadions beschlossen. Aus dem Bundesprogramm für kommunale Sportstätten fließen acht Millionen Euro nach Greifswald. Das Geld stammt aus der sogenannten Sportmilliarde und kommt dem gesamten Stadionareal zugute.

Für Bausenator Achim Lerm ist „die Bewilligung unseres Förderantrages eine fantastische Nachricht und ein Bekenntnis zur Sportstadt Greifswald mit ihren vielen Vereinen und Aktiven. Insgesamt schafft die Sanierung und Entwicklung des Stadions die Grundlage für ein leistungsfähiges, dauerhaft belastbares und zeitgemäßes Herzstück des Greifswalder Sportangebotes – ein unverzichtbarer Baustein für die Zukunftsfähigkeit der Sportlandschaft.“

Geplant sind mehrere Maßnahmen: Der Stadionkern wird saniert, Tribünen werden erneuert, die Sicherheit verbessert, barrierefreie Zugänge geschaffen und eine Überdachung ergänzt. Der Westplatz wird zu einem Hybridrasenplatz umgestaltet und mit neuer Flutlichtanlage ausgestattet. Auf dem Mittelplatz ist eine Activity Line vorgesehen, der Skatepark wird ebenfalls modernisiert. Auch das Wirtschafts- und Funktionsgebäude wird saniert. Hier werden die Eingangs- und Aufenthaltsbereiche neugestaltet und barrierefrei ausgebaut. Zudem wird die technische Infrastruktur modernisiert, unter anderem durch neue Systeme zur Bewässerung mit Brunnen, Zisternen und Regenwassernutzung. 

„Die Maßnahmen sind nicht an eine bestimmte Sportart oder Ligazugehörigkeit gebunden“, so Achim Lerm. Er ist überzeugt, dass sich die Sportbedingungen und die Aufenthaltsqualität für alle verbessern werden: „Alle Sportlerinnen und Sportler werden davon profitieren.“ 

Der Projektstart erfolgt, sobald die Förderbedingungen vorliegen, der Eigenanteil gesichert ist und die erforderlichen Genehmigungen erteilt wurden. Mit Bauarbeiten ist in diesem Jahr voraussichtlich noch nicht zu rechnen, da zunächst Planungen erarbeitet und baurechtliche Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Die Umsetzung wird etwa zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen und in mehreren Teilprojekten erfolgen.