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Generalsanierung des Greifswalder Theaters: Entkernung und Schadstoffsanierung weitgehend abgeschlossen

04.05.2026
Blick auf die Drehbühne im Bühnenbereich© Immobilienverwaltungsamt

Im August 2025 haben die Bauarbeiten zur umfassenden Sanierung des Greifswalder Theaters begonnen. Nach intensiver Vorbereitung startete damit eines der größten städtebaulichen Vorhaben der Stadt. Die Entkernung und die Schadstoffsanierung sind inzwischen weitgehend abgeschlossen.

In den Anbauten aus den 1950er- und 1970er-Jahren konnten diese Arbeiten bereits vollständig beendet werden. Diese Gebäudeteile werden nun eingerüstet und im nächsten Schritt zurückgebaut. In den Bestandsgebäuden sind die Entkernung und die Schadstoffsanierung zu 70 Prozent abgeschlossen. Parallel hat der Abbruch der Bühnentechnik begonnen. 

Bereits im Vorfeld wurden alte Fernwärmekanäle, Stromtrassen, Kommunikationsleitungen und Gasleitungen ausgebaut, während neue Schächte und Leitungen für Trinkwasser sowie für Regen- und Abwasser eingebaut wurden. Stromkabel und Fernwärmeleitungen mussten teils im Vorfeld, teils begleitend umverlegt werden. 

Mit der Generalsanierung wird das über 100 Jahre alte Theatergebäude grundlegend erneuert. Ziel ist es, die Statik, den Brandschutz, die technische Ausstattung, das energetische Konzept sowie die Raumstruktur auf einen modernen Stand zu bringen. Die alten Anbauten werden durch einen modernen Neubau ersetzt. Nach aktuellem Planungsstand ist eine Fertigstellung des neuen Theaters frühestens im Jahr 2030 vorgesehen. 

Die Gesamtbaukosten für das Projekt sind derzeit mit rund 76,6 Millionen Euro im Haushalt des städtebaulichen Sondervermögens „Innenstadt und Fleischervorstadt“ veranschlagt. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Vorhaben mit rund 22 Millionen Euro aus den Städtebauförderprogrammen des Bundes und des Landes.