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Greifswalder Ortsteilbudget – Engagement in allen Ortsteilen stärkt das Miteinander

30.01.2026
Plakat des Jugendmedienprojektes der Caspar-David-Friedrich-Schule "Gesichter der Freizeit"© Förderverein der Caspar-David-Friedrich-Schule

Mit insgesamt 69.800 Euro hat das Greifswalder Ortsteilbudget im vergangenen Jahr 71 Projekte ermöglicht. In allen Ortsteilen setzten Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen um und gestalteten ihr Umfeld aktiv mit. Die geförderten Vorhaben reichen von kleinen Nachbarschaftsaktionen bis hin zu großen Stadtteilfesten. „Die Bürgerschaft stellt das Ortsteilbudget bereit, um Ideen der Bürgerinnen und Bürger unkompliziert zu fördern. Es ist schön zu sehen, wie breit gefächert die einzelnen Maßnahmen mittlerweile sind“, so die Präsidentin der Bürgerschaft, Prof. Dr. Madeleine Tolani.

Die Vielfalt der Projekte zeigt, wie lebendig die Ortsteile sind. In Wieck und Ladebow standen Verschönerungsaktionen und gemeinschaftliche Aktivitäten im Mittelpunkt. In Wieck wurden das historische Kinderkarussell erneuert und die Windpyramide neugestaltet. In Ladebow werteten farbenfrohe Blumenampeln das Ortsbild sichtbar auf. Zudem konnte über das Budget ein gemeinsames Fest zum 777-jährigen Bestehen des Stadtteils mitfinanziert werden, das viele Besucherinnen und Besucher anzog und die Verbundenheit vor Ort eindrucksvoll zeigte.

In Eldena floss das Geld in die Pflege der Mühle und in einen stark nachgefragten Flohmarkt. Auf dem Riems profitierten die Menschen von einer aufgewerteten Badestelle, einer besseren Ausstattung des Ortsteilzentrums und einem neuen Großfeldtor für den Fußballverein. Besonders aktiv zeigte sich der Förderverein in Friedrichshagen, der mit Ortsteilfesten, Flohmärkten, Radtouren und Aufräumaktionen das Leben im Greifswalder Stadtteil bereicherte.

Im Ostseeviertel durfte sich der Förderverein der Caspar-David-Friedrich-Schule über eine Zuwendung für das Jugendmedienprojekt „Gesichter der Freizeit – Unsere Hobbys, unsere Geschichten“ freuen. Die Fotoschau wurde mittlerweile in mehreren Einrichtungen der Stadt gezeigt. Außerdem konnte die GreifBar sowohl ihr beliebtes Osterfeuer erfolgreich veranstalten als auch einen neuen Jugendraum einrichten.

Auch die Innenstadt profitierte von dem Budget, unter anderem durch den Fleischervorstadt-Flohmarkt und die „Fête de la Musique“, die inzwischen feste Termine im Jahr sind. Auch kleinere Initiativen wie ein Nachbarschaftskino, ein Straßenfest oder ein Rap-Workshop wurden gefördert.

In Schönwalde I und der Südstadt wurden ein Kulturfest zum Stadtjubiläum an der Erwin-Fischer-Schule sowie ein Gartenfest im Kleingartenverein Einigkeit e.V. unterstützt. Der Verein Hansekinder erhielt Mittel für Lernfahrzeuge, die Kompass Kids konnten eine Familienfreizeit anbieten. In Schönwalde II und Groß Schönwalde standen Begegnungen im Fokus: Suppentisch, Stadtteilcafé, Angebote für Seniorinnen und Senioren, ein Nachbarschaftsfest sowie eine Hausaufgabenbetreuung für sportlich aktive Kinder und Jugendliche fanden Unterstützung.

Über die Vergabe des Budgets entscheiden die Ortsteilvertretungen eigenverantwortlich. Sie prüfen die Anträge und wählen in ihren Sitzungen die Projekte aus, die dem jeweiligen Stadtteil zugutekommen. Anträge können Einwohnerinnen und Einwohner, Vereine, Verbände, Institutionen sowie Mitglieder der Ortsteilvertretungen stellen. Voraussetzung ist, dass sie vorab eingereicht und die Vorhaben in der Sitzung vorgestellt werden. „Das Ortsteilbudget stärkt somit die Identifikation mit dem eigenen Wohnumfeld und schafft zahlreiche Gelegenheiten für Begegnung, Engagement und gemeinsames Erleben in der ganzen Stadt“, so Prof. Dr. Madeleine Tolani abschließend.