Greifswald in digitalen Rankings

Smart City Ranking 2025:

Greifswald erneut unter den besten Städten in Mecklenburg-Vorpommern

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© Foto: Till Junker

Erneut ist die Universitäts- und Hansestadt Greifswald (UHGW) Teil des Smart City Ranking der Haselhorst Associates Consulting gewesen. Diese Ranking basiert auf einer statistischen Erhebung von 33.000 Datenpunkten aus öffentlich zugänglichen Statistiken innerhalb bestimmter Themenfeldern, wie zum Beispiel: Mobilität, Energie & Umwelt, Gewerbe, Bildung, Verwaltung, Tourismus und Wirtschaft& Handel. Grundlage für die Berechnung des Digitalisierungsgrades sind umfassende Entwicklungskonzepte, deren Ziel effizientere, technologisch fortschrittlichere, grünere und sozial inklusivere Städte sind.

Innerhalb des Zeitraums zwischen April und August werden die Daten erhoben und im Anschluss ausgewertet. Auch in diesem Jahr konnte die UHGW ihren Smart-City-Entwicklungsgrad weiter verbessert und erreicht nun einen Wert von 37 Prozent (2024: 34,95 Prozent). Auf Listenplatz 87 ist die Universitäts- und Hansestadt Greifswald (UHGW) im Ranking weiterhin vor den Städten Schwerin und Rostock. Besonders hervorzuheben ist auch, dass die UHGW weiterhin eine Platzierung unter den 100 entwickelsten Städten erreciht. Zum Vergleich des Smart-City Entwicklungsgrad sind 417 Städte betrachtet worden. Die aktuelle Platzierung im Gesamtranking zeigt aber auch, dass andere Städte ebenfalls den städtischen Wandel vorantreiben.

Ergebnisse des Nutzungsklima-Tests 2026

Nutzerklima-Test 2026: Bürger bewerten digitale Services in Städten

Der UIG e.V. hat gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erstmals bundesweit untersucht, wie Bürgerinnen und Bürger die Nutzerfreundlichkeit digitaler Services in Städten bewerten. An der Befragung nahmen 1.972 Personen aus 251 Städten und Gemeinden teil.

Die Ergebnisse zeigen: Digitale Angebote sind im Alltag etabliert und werden als grundsätzlich nützlich wahrgenommen. Das Nutzungserlebnis bleibt jedoch häufig hinter den Erwartungen zurück. Der bundesweite Nutzerklima-Index liegt bei 3,39 von 5 Punkten, die Gebrauchstauglichkeit der bewerteten Services bei durchschnittlich 69,8 SUS-Punkten und damit nur knapp über dem Orientierungswert.

Besonders positiv werden digitale Angebote aus den Bereichen Freizeit und Tourismus bewertet, während Gesundheitsservices die niedrigsten Werte erzielen. Häufig genannte Kritikpunkte sind fehlende Terminverfügbarkeiten, Medienbrüche in digitalen Prozessen sowie eine unzureichende Optimierung für mobile Endgeräte.

Mit dem Nutzerklima-Test schafft der UIG e.V. eine bundesweite Vergleichsbasis, die Städten und Gemeinden dabei helfen soll, digitale Services gezielt nutzerfreundlicher weiterzuentwickeln. Der vollständige Ergebnisbericht ist unter www.nutzerklima.de verfügbar.