Presseportal
Greifswalder Tierpark nutzt Artenschutz-Euro für Vogelschutz an Buswartehäuschen
Jährlich sterben viele Singvögel, weil sie Glasflächen nicht als Hindernis wahrnehmen und dagegen fliegen. Der Tierpark Greifswald leistet deshalb gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern einen konkreten Beitrag für den Artenschutz: Finanziert über einen freiwilligen Euro pro Eintrittskarte – bei Kindern 50 Cent– wurden im Frühjahr 2026 die Glasflächen von insgesamt 23 Buswartehäuschen im Stadtgebiet mit einem speziellen Anprallschutz für Vögel versehen. Die Aufkleber machen die Glasflächen gut sichtbar und reduzieren so das Kollisionsrisiko.
Der Geschäftsführer des Tierparks, Dr. Andreas Kerath, betont: „Der Artenschutz-Euro zeigt eindrucksvoll, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. Dass wir mit den Einnahmen aus 2025 einen so direkten und für alle sichtbaren Beitrag zum Schutz heimischer Singvögel leisten konnten, freut uns besonders.“ Er dankte allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Engagement. Auch Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder begrüßt die Idee und sagt: „Mit dem Vogelanprallschutz wird die freiwillige Unterstützung durch die Gäste des Tierparks äußerst wirkungsvoll genutzt. Man darf auf weitere solcher Kleinprojekte gespannt sein.“ Der Tierpark Greifswald setzt sich seit vielen Jahren aktiv für den Natur- und Artenschutz ein und zeigt, dass mit zum Teil einfachen Maßnahmen viel erreicht werden kann, unter anderem auch mit Projekten zum Schutz von Fledermäusen.

