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Stadtbusverkehr in Greifswald bis 2036 gesichert
Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald hat die Verkehrsbetrieb Greifswald GmbH (VBG) im Wege der Direktvergabe eines Öffentlichen Dienstleistungsauftrages (ÖDA) mit der Durchführung des Stadtbusverkehrs für weitere zehn Jahre beauftragt. Der entsprechende Vertrag wurde am Dienstag, dem 19. Mai 2026, unterzeichnet und gilt vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2036. Die Greifswalder Bürgerschaft hatte der Vergabe bereits im April 2026 zugestimmt. Die abschließende Konzessionserteilung durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern steht noch aus.
Mit der Beauftragung bleibt der öffentliche Personennahverkehr in Greifswald weiterhin in kommunaler Hand. Ziel der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Verkehrsbetrieb ist es, das bestehende Angebot bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und den Nahverkehr langfristig zu stärken. Grundlage für die Weiterentwicklung ist ein überarbeitetes Liniennetz. Ab 2027 plant die VBG mit einem jährlichen Fahrleistungsumfang von mindestens 1,1 Millionen Kilometern. Ziel ist es, die Busverbindungen zuverlässiger und effizienter zu gestalten sowie den öffentlichen Nahverkehr als umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Individualverkehr weiter auszubauen.
Klimafreundlich unterwegs durch Greifswald
Der Verkehrsbetrieb Greifswald befördert jährlich über fünf Millionen Fahrgäste. Die derzeitigen Linien 1, 2, 3 und 20 verbinden auf einem rund 70 Kilometer langen Liniennetz Wohngebiete, Innenstadt und wichtige Ziele im Stadtgebiet. Zum Einsatz kommen moderne Niederflurbusse mit Bio-Erdgas-Antrieb. Mit dem On-Demand-Angebot „Friedrich“ ergänzt die VBG ihr reguläres Linienangebot um flexible Mobilitätslösungen ohne festen Fahrplan. Der Rufbus verkehrt tagsüber in ausgewählten Stadtteilen und abends im gesamten Stadtgebiet. Darüber hinaus informieren elektronische Anzeigetafeln an vielen Haltestellen in Echtzeit über aktuelle Fahrzeiten.

