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Uni im Rathaus: In Würde leben – in Würde gehen? Autonomie, Todeswünsche und Palliativmedizin im Gespräch

13.05.2026
Dr. Gisela Hoffmann© Zan Vidmar Zorc/Universität Greifswald

Am 18. Mai startet die Vorlesungsreihe „Universität im Rathaus“ in das Sommersemester 2026. Bis zum 20.07.2026 werden insgesamt fünf Vorträge gehalten, die sich allgemeinverständlich aktuellen Themen und Erkenntnissen aus den Forschungen an der Universität Greifswald widmen. Die etwa einstündigen Vorträge finden jeweils montags, um 17:00 Uhr, im Bürgerschaftssaal (Rathaus, Am Markt) statt. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei und der Zugang in den Bürgerschaftssaal rollstuhlgerecht.

Den ersten Vortrag halten Dr. Gisela Hoffmann und Christine Schönfeld. Im Rahmen ihres Vortrages „In Würde leben – in Würde gehen? Autonomie, Todeswünsche und Palliativmedizin im Gespräch“ beschäftigen sie sich mit der sensiblen und wichtigen Arbeit innerhalb der Palliativmedizin. Den zweiten Vortrag der Reihe halten Prof. Dr. Konstanze Marx-Wischnowski und Prof. Dr. Wolfgang Kesselheim (Philosophische Fakultät) am 22. Juni. Unter dem Titel „Muss Verwaltungssprache unverständlich sein? Behördenschreiben unter der Lupe.“ geben sie Einblick in ein aktuelles Forschungsprojekt. Dieses ging aus einem Beschluss der Greifswalder Bürgerschaft hervor, welcher vorsieht, in „der schriftlichen und mündlichen Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern eine freundlichere und auf Unterstützung fokussierende Ausdrucksweise [zu] verwenden“. Am 6. Juli 2026 wird sich Prof. Dr. Olaf Hohmann von der Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät dem Thema „Justizopfer – unschuldig im Gefängnis. Wiederaufnahme von Strafverfahren“ widmen. Prof. Dr. Christina Brandt (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät) geht am 13. Juli 2026 dem Thema nach: „Unsichtbares sichtbar machen: Mathematik in der medizinischen Bildgebung“. Zum Abschluss referiert Dr. Elisabet Heigl (Leiterin des Universitätsarchivs) am 20. Juli 2026 zum Thema „Bewahren – Erschließen – Benutzen. Das Archiv als Forschungsstätte und Gedächtnis der Universität“.