Presseportal

Alte Pappel in der Wolgaster Straße war nicht mehr standsicher

15.09.2026
Nahaufnahme der Rinde eines Baumstamms
Symbolbild© Hans auf Pixabay

Die Pappel am Parkplatz vor dem ehemaligen „White House“ in der Wolgaster Straße ist heute aus Sicherheitsgründen gefällt worden. Der fast 70 Jahre alte Baum wies erhebliche statische Probleme auf. In der Vergangenheit waren bereits mehrfach Äste aus der Krone gebrochen und hatten dabei auch geparkte Fahrzeuge beschädigt. Mit der Maßnahme wollte die Stadt weitere Sachschäden und vor allem eine mögliche Gefahr für Menschen verhindern.

Die Krone bestand aus vier starken Stämmlingen, die zunehmend auseinanderdrifteten und sich gegenseitig belasteten. Dadurch nahm die Stabilität des Baumes ab. Besonders bei stärkerem Wind bestand die Gefahr, dass Äste oder sogar die Stämmlinge ausbrechen. Die Pappel wurde regelmäßig und fachgerecht gepflegt. Doch selbst durch weitere Schnittmaßnahmen wäre das bestehende Risiko nicht zuverlässig beherrschbar gewesen. Auch ein stärkerer Rückschnitt wurde als Alternative geprüft. Er hätte das Problem nicht dauerhaft gelöst, da geeignete Versorgungsäste fehlten, auf die die Stämmlinge fachgerecht hätten zurückgesetzt werden können. Ein massiver Rückschnitt hätte den alten Baum zusätzlich geschwächt und seine Stabilität langfristig weiter beeinträchtigt. 

„Uns ist bewusst, dass viele Menschen den vertrauten Baum gerne erhalten hätten. Große Bäume sind wertvoll und prägen das Stadtbild. Wenn es eine fachlich verantwortbare Möglichkeit gegeben hätte, den Baum dauerhaft sicher zu erhalten, hätten wir sie genutzt“, verdeutlicht Bausenator Achim Lerm. „Wir tragen aber auch Verantwortung für die Sicherheit der Menschen, die sich dort aufhalten. Angesichts der statischen Probleme und der wiederholten Astbrüche konnten wir dieses Risiko nicht dauerhaft hinnehmen.“