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Archäologischer Fund verzögert Ausbau der Straße „An den Wurthen“
Auf der Baustelle in der Straße „An den Wurthen“ ruhen derzeit die Arbeiten. Grund ist ein archäologischer Fund, der Mitte August beim Ausheben eines Leitungsgrabens entdeckt wurde.
Dabei handelt es sich um ein historisches Mauerwerk aus roten Backsteinen aus dem späten Mittelalter. Das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege bewertet den Fund als Teil eines Bodendenkmals. Wozu das Bauwerk ursprünglich diente, ist noch unklar. Der archäologische Befund wird nun untersucht.
Aufgrund dessen kann das ursprünglich für Dezember 2026 geplante Bauende nicht eingehalten werden und verschiebt sich voraussichtlich ins Frühjahr 2027. Die Stadt informiert über den weiteren Ablauf, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.
Bis zum Fund waren die Arbeiten zwischen Hausnummer 20 und der Kreuzung Wolgaster Straße vorangekommen. Die alte Fahrbahn war abgefräst, das Pflaster aufgenommen und mit dem Bau des Schmutz- und Regenwasserkanals begonnen worden.
Die Straße „An den Wurthen“ wird seit November 2024 umgestaltet. Unter anderem werden neue Leitungen verlegt, die Entwässerung ausgebaut sowie die Fahrbahn, Gehwege, Parktaschen und die Beleuchtung erneuert. Der erste und zweite Bauabschnitt sind bereits fertiggestellt. Nach Abschluss der gesamten Arbeiten soll die Straße das neue Wohngebiet am Ryck besser an das bestehende Straßennetz und den öffentlichen Nahverkehr anbinden.

