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„Festival up platt“ vom 9. bis 12. Juni im St.Spiritus und im Koeppenhaus
Theater, Konzert, Ausstellung, Stadtspaziergang und Lesungen für Kinder und Erwachsene, Plattsnackers und alle, die es werden wollen
Die plattdeutsche Sprache erfreut sich wachsender Beliebtheit auch bei jüngeren Menschen und um ihre „Entstaubung“ bemühen sich ja viele Akteur*innen auf frische und moderne Weise in unserem Land.
Der Heimatverband ruft jedes Jahr plattdeutsche Wochen aus, um das Thema in den Fokus zu nehmen, einen Schwerpunkt bildet das kleine, feine Festival in Greifswald.
Auf dem Programm stehen Figurentheater- Vorstellungen für Kinder und Erwachsene, diese Stücke eignen sich auch für einen ersten Kontakt mit der plattdeutschen Sprache, denn sensibel bringen die Darsteller*innen die Geschichte mit einer gekonnten Mischung aus plattdeutsch, hochdeutsch und Musik ans Publikum und machen Lust auf mehr. Das Stück „Hein Hannemann“ beeindruckt noch dazu mit dem wunderbaren Bühnenbild des historischen Kaufmannsladens in Warnemünde.
Besonders zu empfehlen ist der Abend mit Livemusik und Geschichten mit Thomas Naedler und Susanne Bliemel alias „Blink un Blank“ am 9.6. Er sagt: „Plattdeutsch bringt Tiefe und Klang, störrische Schönheit und norddeutsche Direktheit in die Lyrik, die jedem Lied zugrunde liegt.“
Der Plattkring um Christian Peplow lädt am 10.6. zu einem plattdeutschen Stadtspaziergang ein.
Empfehlenswert sind auch die Familienlesungen am 11.6. im St.Spiritus mit Studierenden der Uni Greifswald und am 12.6. mit der Illustratorin Anke Ortlieb im Koeppenhaus.
Das „Festival up platt“ wird veranstaltet vom Soziokulturellen Zentrum St.Spiritus Greifswald in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Uni Greifswald und dem Heimatverband MV.

