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Greifswald bekennt sich zu Frieden und nukleare Abrüstung
Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald beteiligt sich auch in diesem Jahr am Flaggentag der internationalen Organisation „Mayors for Peace“. Seit heute Morgen weht vor dem Rathaus die Flagge des Städtenetzwerks als Zeichen für Frieden, nukleare Abrüstung und internationale Verständigung.
„Der Flaggentag erinnert uns daran, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist.“, betont Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder. „Mit dem Hissen der Flagge setzen wir ein sichtbares Zeichen für eine Welt ohne Atomwaffen, für Verständigung und für die gemeinsame Verantwortung, Frieden und Demokratie zu stärken. Gerade in einer Zeit globaler Krisen bleibt der Einsatz für Frieden eine wichtige Aufgabe – auch auf kommunaler Ebene.“
Der Internationale Gerichtshof in Den Haag stellte vor genau 30 Jahren, am 8. Juli 1996, in einem Rechtsgutachten fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen rufen die Mitgliedsstädte der „Mayors for Peace“ erneut zu nuklearer Abrüstung auf. Rund 600 Städte in Deutschland beteiligen sich an der Aktion.
Die Organisation „Mayors for Peace“ wurde 1982 vom Bürgermeister der japanischen Stadt Hiroshima gegründet. Heute gehören ihr mehr als 8.500 Städte in 166 Ländern an, darunter über 900 Kommunen in Deutschland. Greifswald ist seit Februar 2020 Mitglied des internationalen Netzwerks.

