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Greifswald sucht Hinweise zu Hitze, Starkregen und Trockenheit - Bürgerbefragung startet am 20. Juli
Wo wird es in Greifswald im Sommer besonders heiß? Welche Straßen stehen nach Starkregen unter Wasser? Wo sorgen Bäume und Grünflächen für Abkühlung? Solche Erfahrungen möchte die Universitäts- und Hansestadt Greifswald in ihren KlimaAnpassungsPlan einfließen lassen. Vom 20. Juli bis zum 30. September 2026 startet die Stadt deshalb eine Bürgerbefragung. Einwohnerinnen und Einwohner sind eingeladen, ihre Erfahrungen und Beobachtungen zu besonderen Orten im Stadtgebiet mitzuteilen.
Der KlimaAnpassungsPlan soll helfen, die Folgen des Klimawandels besser zu erkennen und Maßnahmen für ein widerstandsfähiges Greifswald zu entwickeln. Neben wissenschaftlichen Daten sind dabei auch die Erfahrungen der Menschen vor Ort wichtig.
Beobachtungen auf einer Karte eintragen
Gesucht werden unter anderem Hinweise auf Hitzeinseln, überflutete Straßen, durch Trockenheit geschädigte Grünflächen, angenehm kühle Aufenthaltsorte oder Flächen, die entsiegelt und begrünt werden könnten.
Über das Online-Beteiligungsportal adhocracy+ können diese Orte direkt auf einer Karte markiert und beschrieben werden. Zur Auswahl stehen die Kategorien „Heiß“, „Windig“, „Nass“, „Kühl“, „Trocken“ sowie „Wo würden Sie entsiegeln?“. Außerdem können die Häufigkeit der Beobachtung, die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs und Fotos ergänzt werden. (Link: https://adhocracy.plus/greifswald/projects/klimaanpassungsplan/)
Teilnahme auch ohne Internet möglich
Wer die Online-Plattform nicht nutzen möchte, kann seine Beobachtungen per E-Mail an umwelt@greifswald.de, montags bis freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr telefonisch unter 03834 8536 2000 oder persönlich in den Quartiersbüros in der Dostojewskistraße 20a (donnerstags, 15:00 bis 18:00 Uhr) und im Haus der Begegnung im Trelleborger Weg 37 (dienstags, 15:30 bis 17:00 Uhr) mitteilen.
Die Hinweise aus der Bevölkerung fließen ebenso wie wissenschaftliche Daten in den KlimaAnpassungsPlan ein und bilden eine Grundlage für künftige Maßnahmen. Die Ergebnisse werden im ersten Quartal 2027 auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht.

