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Sanierung der Klaus-Groth-Straße beginnt am 20. Juli

15.07.2026
Klaus-Groth-Straße vor der Sanierung© André Gschweng

Nach dem Abschluss der Bauarbeiten in der Heinrich-Heine-Straße startet das nächste Straßenbauprojekt in der Stadtradsiedlung: Ab dem 20. Juli 2026 wird die Klaus-Groth-Straße grundhaft saniert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende 2027 abgeschlossen sein.

Der schlechte Zustand der mehr als 40 Jahre alten Straße hatte in den vergangenen Jahren immer wieder zu Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern geführt. Die verschlissenen Betonplatten weisen zahlreiche Ausbesserungsstellen auf. Zudem fehlt bislang eine funktionierende Straßenentwässerung, sodass sich bei Regen regelmäßig große Pfützen bilden. Der Planung gingen mehrere Beteiligungsverfahren mit Anwohnerinnen und Anwohnern voraus.

Die Baumaßnahme wird gemeinsam mit den Stadtwerken Greifswald umgesetzt. Im Zuge der Arbeiten werden die Trinkwasserleitung sowie teilweise Stromkabel erneuert. Das Abwasserwerk tauscht bei Bedarf Hausanschlüsse aus.

Die Klaus-Groth-Straße wird auf ihrer gesamten Länge als verkehrsberuhigter Bereich ausgebaut. Geplant ist eine Mischverkehrsfläche mit Betonsteinpflaster der Farbe „Herbstlaub“, passend zur benachbarten Heinrich-Heine-Straße. Eine mittig verlaufende Entwässerungsrinne und ein rund 400 Meter langer Regenwasserkanal sorgen künftig für eine geordnete Ableitung des Niederschlagswassers. Dafür werden neun Schächte sowie 14 Straßenabläufe mit Anschlussleitungen gebaut.

Zur Verkehrsberuhigung entstehen fünf Pflanzinseln. Außerdem wird ein kleiner Aufenthaltsbereich mit einer Sitzbank eingerichtet. Die Straßenbeleuchtung wird vollständig erneuert und auf energieeffiziente, insektenfreundliche LED-Technik umgestellt. Zusätzlich werden zehn öffentliche Stellplätze markiert.

Die Bauarbeiten beginnen am 20. Juli mit der Einrichtung der Verkehrssicherung. Einen Tag später starten Fräsarbeiten im Kreuzungsbereich Klaus-Groth-Straße/Theodor-Fontane-Straße. Sie sind Voraussetzung für den Bau des neuen Regenwasserkanals.

Die Erreichbarkeit der Grundstücke im unmittelbaren Baubereich wird während der gesamten Bauzeit mit der ausführenden Firma TVS abgestimmt. Die Zufahrt zum Wohngebiet an der Theodor-Fontane-Straße erfolgt während der Bauarbeiten über die neu ausgebaute Heinrich-Heine-Straße. Die Kosten für die Sanierung einschließlich der Planung belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro.