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Modulbau an der Caspar-David-Friedrich-Schule nimmt Gestalt an
Mehr Platz für den Schulalltag: An der Caspar-David-Friedrich-Schule wird derzeit ein zweigeschossiger Modulbau errichtet, der die angespannte Raumsituation ab dem neuen Schuljahr deutlich entlasten soll.
Nachdem die zweigeschossige Konstruktion in der vergangenen Woche auf dem Gelände der ehemaligen Kindertagesstätte „Zwergenland“ aufgestellt wurde, laufen derzeit die Ausbauarbeiten. Im August werden die Räume eingerichtet und ausgestattet, sodass der Erweiterungsbau zum neuen Schuljahr genutzt werden kann. In dem Anbau sind unter anderem fünf Klassenräume, ein naturwissenschaftlich-technischer Fachraum, ein Lehrerzimmer, Sanitärbereiche sowie Abstell- und Technikräume untergebracht. Alle Unterrichtsräume werden digital ausgestattet. Parallel dazu werden die Außenanlagen mit neuen Wegen, Beleuchtung, Sitzmöglichkeiten und Spielgeräten gestaltet.
Der Modulbau schafft dringend benötigte Kapazitäten und verbessert die Lernbedingungen für alle. Aktuell besuchen 478 Schülerinnen und Schüler die Regionale Schule. Zum kommenden Schuljahr werden erneut fünf fünfte Klassen sowie eine DAZ-Vorklasse eingerichtet. Deshalb wird auch im Haupthaus die Raumstruktur verändert: es entstanden ein weiterer Werkraum und ein zusätzlicher Informatikraum, aktuell wird die Ausgabeküche vergrößert, zudem wurde der Sanitärtrakt im Erdgeschoss saniert.
Die Stadt Greifswald hat die Module gekauft und setzt damit auf eine nachhaltige Lösung. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund drei Millionen Euro. Der Landkreis Vorpommern-Greifswald fördert die Anschaffung mit 50 Prozent der Kosten. Diese Gelder stammen zur Hälfte vom Land Mecklenburg-Vorpommern und werden im Rahmen des Finanzausgleichsgesetzes für Infrastrukturinvestitionen an allgemeinbildenden Schulen zur Wahrnehmung von Schulträgeraufgaben bereitgestellt.

