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Neues Liniennetz für den Stadtverkehr Greifswald ab 4. Oktober 2026
Mehr Direktverbindungen, eine übersichtlichere Linienführung und eine bessere Anbindung wichtiger Ziele: Der Verkehrsbetrieb Greifswald führt zum 4. Oktober 2026 ein neues Liniennetz für den Stadtbusverkehr ein. Mit der Umstellung wird das bisherige Liniennetz, das seit 2012 gilt, durch ein modernes und leistungsfähigeres Angebot ersetzt.
Mehr Verbindungen in die Stadtteile
Künftig fahren acht Tageslinien vom ZOB in die verschiedenen Stadtgebiete. Besonders Schönwalde 1 und 2 sowie Wieck profitieren von häufigeren Verbindungen, dadurch verkürzt sich insbesondere die Fahrt aus den Wohngebieten in Richtung Innenstadt. Auch die Verbindung zwischen ZOB, Bahnhof Süd, Stadtrandsiedlung und den östlichen Stadtteilen wird verbessert.
Bessere Anbindung des Universitätsklinikums
Rund um die Unimedizin entstehen neue Haltestellen. Die bisherige Haltestelle „Klinikum“ wird in „Unimedizin Anklamer Straße“ umbenannt. Neu sind die Haltestellen „Unimedizin Haupteingang“ sowie eine weitere Haltestelle im Bereich der Zahnklinik. Damit werden Patienten, Beschäftigte, Besucher und Anwohner besser an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.
Neue Haltestellen
Mit dem neuen Liniennetz gehen fünf neue Haltestellen in Betrieb:
• Unimedizin Haupteingang
• Walther-Rathenau-Straße
• Stephanistraße
• Heinrich-Hertz-Straße
• Gerhardt-Katsch-Straße (einseitig)
Die bisherige Haltestelle „Universitätsmedizin“ in der Ferdinand-Sauerbruch-Straße entfällt.
Rufbus „Friedrich“ ergänzt den Linienverkehr
Friedrichshagen, Ladebow/Wieck, Groß Schönwalde sowie Stadtrandsiedlung/Industriegebiet werden ganztägig durch den Rufbus „Friedrich“ bedient. Er ergänzt den regulären Busverkehr und verbessert die Erreichbarkeit dieser Stadtgebiete.
Das Wichtigste zum neuen Angebot
· Acht Tageslinien fahren künftig im 30- oder 60-Minuten-Takt.
· Die Hauptbedienzeit liegt zwischen 5:30 und 21:00 Uhr. Die Linie 11 fährt etwa bis 22:00 Uhr, die Linien 30 und 31 bis etwa 22:30 Uhr. Dabei ist auch das Schichtende bei ML&S und der Johanna-Odebrecht-Stiftung berücksichtigt.
· Für Schönwalde und Wieck gibt es mit den Linien 22 und 42 zusätzliche Fahrten in den frühen Morgen- und späten Abendstunden.
· Durch die Kombination der Linien 20 und 21 sowie 40 und 41 gibt es nach Schönwalde und Wieck teilweise alle 15 Minuten eine Verbindung.
· Die Linien 20 und 21 fahren Schönwalde in beide Richtungen an. Dadurch verkürzt sich die Fahrt aus Schönwalde 1 und 2 in Richtung Innenstadt.
· Die Linien 30 und 31 ergänzen sich auf der Direktverbindung zwischen ZOB, Stadtrandsiedlung, Bahnhof Süd, Schönwalde, Ostseeviertel bis Wieck/Elisenhain. Dort gibt es künftig alle 30 Minuten eine Fahrt.
· Die Linie 50 fährt dreimal täglich zwischen ZOB und Friedrichshagen und verbessert vor allem den Schülerverkehr sowie die direkte Anbindung Friedrichshagens.
· Die Linie 10 verkehrt vormittags zunächst über Ziegelhof und weiter in Richtung Galgenkampwiesen; nachmittags erfolgt die Bedienung in Gegenrichtung. So entsteht eine kurze Verbindung für Berufspendler im Bereich Ziegelhof.
· Die beiden Universitätsstandorte in der Friedrich-Loeffler-Straße und am Lohmeier-Platz werden direkt miteinander verbunden.
· Alle Schulen im östlichen Stadtgebiet sind über die Linien 30 und 31 erreichbar.
· Der P+R-Parkplatz an der Klosterruine Eldena wird künftig auch am Wochenende angefahren.
Weitere Informationen zum neuen Fahrplan und zum Liniennetz gibt es im Internet unter: https://www.sw-greifswald.de/verkehrsbetrieb sowie in der Mobilitätszentrale am ZOB (Tel: 532424).

