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Wie fahrradfreundlich ist Greifswald? Jetzt beim ADFC-Fahrradklima-Test mitmachen

22.09.2026
Symbolbild© André Gschweng

Noch bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer beim ADFC-Fahrradklima-Test 2026 bewerten, wie fahrradfreundlich Greifswald ist. Die Stadt ruft dazu auf, sich möglichst zahlreich zu beteiligen. Je mehr Menschen mitmachen, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis für Greifswald.

Wie gut sind die Radwege? Fühlen sich Radfahrerinnen und Radfahrer sicher? Sind Kreuzungen übersichtlich, Wege ausreichend breit und die Verbindungen gut ausgebaut? Der ADFC fragt mit 27 Fragen nach den Erfahrungen und dem Alltag von Menschen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Erstmals gibt es auch eine eigene Umfrage für Kinder und Jugendliche. Sie können schildern, was ihnen beim Radfahren in Greifswald gut gefällt und wo sie sich Veränderungen wünschen. Die Befragung dauert etwa zehn Minuten und ist online unter fkt.adfc.de nach einer kurzen Registrierung möglich.

„Der Fahrradklima-Test gibt uns eine wichtige Rückmeldung aus Sicht der Menschen, die täglich mit dem Rad unterwegs sind. Diese Erfahrungen wollen wir nutzen, um gezielt dort weiterzuarbeiten, wo es noch Probleme gibt.“, wirbt Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder für die Teilnahme an der Umfrage.

Beim letzten Test 2024 erreichte Greifswald Platz 6 von 113 Städten in der Größenklasse von 50.000 bis 100.000 Einwohnern. 240 Menschen bewerteten das Fahrradklima im Durchschnitt mit der Note 3,5. Positiv eingeschätzt wurden unter anderem die kurzen Wege und die gute Erreichbarkeit der Innenstadt. Verbesserungsbedarf sehen sie unter anderem bei der Wegweisung, der fehlenden Fahrradmitnahme in den Bussen, beim Fahrraddiebstahl sowie beim Winterdienst auf Radwegen.

Stadt verbessert wichtige Radverbindungen

Die Stadt arbeitet bereits gemeinsam mit der Universität und der Universitätsmedizin im Projekt GEKLIB – Gesundheit, Klima, in Bewegung - an Verbesserungen für den Radverkehr. Im Mittelpunkt steht die Fahrradachse zwischen Innenstadt und Elisenhain. Unter anderem wird die Verkehrsführung am Knotenpunkt Pappelallee/Karl-Liebknecht-Ring fahrradfreundlicher gestaltet. Entlang der Pappelallee wird zwischen der Unterführung an der Koitenhäger Landstraße und dem Elisenpark ein Geh- und Radweg verbreitert, neu befestigt und beleuchtet. Ein weiterer Abschnitt zwischen der Unterführung an der Koitenhäger Landstraße und der Hainstraße erhält eine neue Asphaltdecke und eine klarere Wegeführung. Auch die Verbindung zwischen Christus-Kirche und Gedserring wird grundhaft erneuert und befestigt. In der Rudolf-Petershagen-Allee soll zudem ein Fahrradzählsystem mit Anzeigedisplay installiert werden.