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Wohnungsbrand im Ernst-Thälmann-Ring: Keine Verletzten – Fünf Wohnungen vorerst unbewohnbar
Bei einem Wohnungsbrand im Ernst-Thälmann-Ring ist am gestrigen Abend niemand verletzt worden. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf weitere Wohnungen ausbreitet.
Die Feuerwehr wurde gegen 19:00 Uhr zu dem Brand in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung aus dem Balkon einer Wohnung im obersten Geschoss zur Straßenseite sichtbar. Das Wohnzimmer stand zu diesem Zeitpunkt vollständig in Flammen. Durch den schnellen Einsatz konnte der Brand auf das Wohnzimmer begrenzt werden. Gegen 19:35 Uhr war das Feuer gelöscht.
Zum Zeitpunkt des Feuers befand sich niemand in der Wohnung. Der betroffene Hauseingang wurde vorsorglich geräumt. Verletzt wurde niemand. Die Brandwohnung ist aufgrund der Schäden derzeit unbewohnbar. Vier weitere Wohnungen können vorerst wegen der Löschwasserschäden und Brandgeruchs ebenfalls nicht genutzt werden. Die betroffenen Familien wurden von der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (WVG) anderweitig untergebracht.
Zur Brandbekämpfung waren insgesamt drei Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Die Feuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen aus. Insgesamt waren 31 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Berufsfeuerwehr vor Ort. Unterstützt wurden sie vom Rettungsdienst, der Polizei und dem Bereitschaftsdienst der WVG. Die Brandursache ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Während des Einsatzes wurde die Bevölkerung vorsorglich über die Warn-App NINA auf die Rauchentwicklung hingewiesen. Da sich die Rauchentwicklung schnell verringerte und keine Gefahr mehr bestand, konnte bereits nach rund einer halben Stunde Entwarnung gegeben werden.
Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder dankte allen beteiligten Einsatzkräften für ihr schnelles und umsichtiges Handeln: „Durch den professionellen Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. Mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften sowie den Mitarbeitenden der WVG, die sich unmittelbar um die Unterbringung der betroffenen Familien gekümmert haben.“

