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Generalsanierung des Greifswalder Theaters: Abriss der Anbauten hat begonnen
Bei der Generalsanierung des Greifswalder Theaters ist ein weiterer wichtiger Schritt erreicht: Am vergangenen Montag hat der Abriss der Anbauten aus den 1950er- und 1970er-Jahren begonnen. Nachdem in den vergangenen Monaten die Entkernung und Schadstoffsanierung abgeschlossen sowie der Dachstuhl zurückgebaut wurden, erfolgt nun der Rückbau. Mit einem Bagger werden die Gebäudeteile bis zum Bühnenturm abgetragen.
Zunächst werden die Anbauten bis auf das Untergeschoss zurückgebaut. Im Anschluss wird ein Verbau für die künftige Baugrube hergestellt und eine Grundwasserhaltung eingerichtet. So kann das Grundwasser kontrolliert abgeführt werden und die Baugrube bleibt für die weiteren Arbeiten trocken. Um ein Absacken des verbleibenden Altbaus während der Bauphase zu verhindern, werden dessen Fundamente durch Unterfangungen verstärkt. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten wird auch das Untergeschoss der ehemaligen Anbauten vollständig abgebrochen.
Mit der Generalsanierung wird das mehr als 100 Jahre alte Theatergebäude grundlegend modernisiert. Ziel ist es, Statik, Brandschutz, technische Gebäudeausrüstung, Energieeffizienz und Raumstruktur zukunftsfähig zu gestalten. Die bisherigen Anbauten werden durch einen modernen Neubau ersetzt. Nach aktuellem Planungsstand soll das sanierte Theater nicht vor dem Jahr 2030 fertiggestellt werden.
Die Gesamtbaukosten für das Projekt sind derzeit mit rund 76,6 Millionen Euro im Haushalt des städtebaulichen Sondervermögens „Innenstadt und Fleischervorstadt“ veranschlagt. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Vorhaben mit rund 22 Millionen Euro aus den Städtebauförderprogrammen des Bundes und des Landes.

