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Greifswald beteiligt sich am 22. Juni am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“
Mit der gemeinsamen Aktion machen Städte und Gemeinden in ganz Deutschland auf die zunehmenden finanziellen Belastungen der kommunalen Ebene aufmerksam.
Auch in Greifswald wächst die Zahl der Aufgaben, während die finanziellen Spielräume kleiner werden. Die Stadt hat deshalb für den aktuellen Haushalt schwierige Entscheidungen treffen müssen. In vielen Bereichen der Verwaltung wird gespart, Projekte werden verschoben. Gleichzeitig investiert die Universitäts- und Hansestadt weiterhin in wichtige Zukunftsvorhaben wie die städtische Infrastruktur, die Weiterentwicklung des Seehafens Ladebow sowie Kultur und Bildung.
Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder betont: „Trotz der angespannten Haushaltslage ist es der Stadt bislang gelungen, bestehende Vereinbarungen mit Vereinen sowie freiwillige Leistungen in vielen Bereichen aufrechtzuerhalten. Wir wollen nicht, dass am Ende die Bereiche unter Druck geraten, die unsere Stadt lebenswert machen. Kultur, Sport, Vereinsleben und soziale Angebote sind keine Nebensache. Sie sorgen für Zusammenhalt, schaffen Begegnungen und machen Greifswald zu der Stadt, in der Menschen gern leben, studieren, arbeiten und ihre Familien gründen.“
Mit ihrer Beteiligung am Aktionstag verbindet die Stadt die Forderung nach einer verlässlichen und auskömmlichen Finanzierung kommunaler Aufgaben. „Dauerhaft können die Kommunen nicht immer neue Aufgaben übernehmen, wenn die Finanzierung nicht Schritt hält“, so der Oberbürgermeister. „Deshalb geht es beim Aktionstag nicht um Klagen oder Schuldzuweisungen. Es geht um eine einfache Frage: Wie stellen wir sicher, dass Städte wie Greifswald auch in Zukunft handlungsfähig bleiben.“

