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Städtische Daten auf einen Klick: Greifswald veröffentlicht Open-Data-Portal
Statistiken zur Bevölkerungs- und Arbeitsmarktentwicklung, zu Steuererträgen, zum Wohngeldbezug, zum Kultur- und Sozialpass oder zum Güterverkehr im Seehafen Ladebow: Mit dem neuen Open-Data-Portal macht die Universitäts- und Hansestadt Greifswald ihre kommunalen Daten erstmals zentral, maschinenlesbar und kostenfrei für die Öffentlichkeit zugänglich.
Das neue Angebot erleichtert den Zugang zu digitalen Verwaltungsdaten, die keine personenbezogenen oder sensiblen Informationen enthalten, und schafft die Grundlage für eine vielfältige Nachnutzung. Ziel ist es, Transparenz zu stärken, Innovation zu fördern und die Nutzung öffentlicher Daten für unterschiedlichste Zwecke zu ermöglichen. Die bereitgestellten Daten richten sich an eine breite Öffentlichkeit. Sie können von Bürgerinnen und Bürgern ebenso genutzt werden wie von Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Medien oder der Verwaltung selbst.
Ein besonderer Mehrwert des Portals liegt in der Möglichkeit, Entwicklungen über längere Zeiträume nachvollziehbar zu machen. Zu diversen Themenbereiche werden deshalb schrittweise Datenreihen aufgebaut und in maschinenlesbarer Form bereitgestellt., um eine Weiterverarbeitung und Nachnutzung zu ermöglichen. Auch die bisher separat veröffentlichten Quartalsberichte werden künftig durch entsprechende Datengrundlagen im Open-Date-Portal ergänzt.
Technisch basiert das Portal auf der Open-Source-Software CKAN, einer international etablierten Plattform für Open-Data-Angebote. Der Einsatz von Open Source ermöglicht eine nachvollziehbare, unabhängige und nachhaltige Weiterentwicklung. Alle Datensätze sind mit Angaben zur Aktualität, zu Formaten und Nutzungsrechten versehen. Sie können über die Portaloberfläche in verschiedenen Ausgabeformaten sowie über technische Schnittstellen (APIs) abgerufen werden. Dies eröffnet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, etwa für die Entwicklung eigener Anwendungen und Visualisierungen, wissenschaftliche Analysen oder die Weiterverwendung in digitalen Angeboten.
Das Open-Data-Portal befindet sich im Aufbau und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei werden sowohl die Benutzeroberfläche als auch das Datenangebot schrittweise erweitert und aktualisiert. Unabhängig davon sind alle veröffentlichten Datensätze geprüft und verlässlich. Die Stadt Greifswald lädt alle Interessierten ein, die neuen Möglichkeiten des Portals zu erkunden und die Daten für eigene Projekte zu nutzen.
Weitere Informationen und alle Datensätze sind im Open-Data-Portal unter https://opendata.greifswald.de abrufbar. Hinweise oder Wünsche zum Datenangebot nimmt die Stadt gern per E-Mail an statistik@greifswald.de entgegen.

