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Umfrage zu Greifswalds Online-Diensten: Bürger loben einfache Abläufe und wünschen sich mehr vollständig digitale Angebote

Wie nutzerfreundlich sind die digitalen Angebote der Universitäts- und Hansestadt Greifswald? Dieser Frage ging der bundesweite Nutzerklima-Test 2026 nach. Nachdem die Stadt im Frühjahr zur Teilnahme an der Umfrage aufgerufen hatte, liegen nun die Ergebnisse vor. Die Rückmeldungen zeigen: Viele Online-Dienste erleichtern den Alltag bereits deutlich. Gleichzeitig gibt es Hinweise, wie die digitalen Angebote weiter verbessert werden können.
Greifswald schneidet überdurchschnittlich ab
Mit einem Nutzerklima-Index von 3,47 auf einer Skala von 1 bis 5 liegt die Stadt über dem bundesweiten Durchschnitt von 3,39. Besonders gut bewerten die Teilnehmenden den praktischen Nutzen der digitalen Angebote sowie deren technische Zuverlässigkeit und Bedienbarkeit. Auch die Gebrauchstauglichkeit der genutzten Online-Dienste liegt über dem Bundesdurchschnitt. Insgesamt nahmen 60 Greifswalderinnen und Greifswalder an der Befragung teil. Damit gehört Greifswald zu den zwölf Städten bundesweit, für die eine stadtbezogene Auswertung vorliegt.
Das läuft bereits gut
Positiv bewerten die Teilnehmenden vor allem, dass sich viele Anliegen einfach und zeitsparend online erledigen lassen. Einzelne Online-Dienste und Terminbuchungen werden als unkompliziert und verständlich beschrieben. Auch die Möglichkeit, Behördengänge ohne Wartezeit oder persönlichen Besuch zu erledigen, wird als großer Vorteil gesehen.
Lob gibt es außerdem für übersichtliche Informationen und transparente Rückmeldungen zum Bearbeitungsstand einzelner Angebote. Mobile Anwendungen wie Park-Apps werden ebenfalls als praktisch und leicht bedienbar wahrgenommen.
Hier gibt es Verbesserungsbedarf
Einige Online-Dienste werden als schwer auffindbar beschrieben und die Internetseiten teilweise als unübersichtlich empfunden. Genannt werden außerdem technische Probleme, etwa bei der Online-Terminvergabe oder Formularen, bei denen eingegebene Daten nicht zwischengespeichert werden. Kritisch gesehen werden auch sogenannte Medienbrüche: Manche Anliegen beginnen zwar digital, müssen anschließend aber doch auf Papier abgeschlossen werden.
Darüber hinaus wünschen sich die Teilnehmenden mehr Dienstleistungen, die vollständig online erledigt werden können, eine einfachere Benutzerführung sowie zusätzliche englischsprachige Angebote.
Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung ein
Die Hinweise aus der Befragung liefern der Stadtverwaltung wichtige Anhaltspunkte für die Weiterentwicklung ihrer digitalen Angebote. Ziel ist es, diese weiter zu verbessern und zusätzliche Verwaltungsleistungen so auszubauen, dass sie möglichst einfach, verständlich und vollständig digital genutzt werden können.
