Presseportal

Vortrag am 17. Juni im St. Spiritus: Rechtsextremismus im DDR-Bezirk Rostock im Spiegel der Stasi-Akten

15.06.2026

Antifaschismus war in der DDR eine Staatsdoktrin. Wie ging die SED-Diktatur aber tatsächlich mit der nationalsozialistischen Erblast, antisemitischen und fremdenfeindlichen Erscheinungen sowie neofaschistischen Tendenzen um? Wie wirken diese nach dem Untergang der DDR weiter? Diesen Fragen spürt Dr. Volker Höffer (Historiker, Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv) am Beispiel des DDR-Ostseebezirks Rostock und auf der Grundlage umfangreicher Recherchen in den Unterlagen der DDR-Geheimpolizei in seinem Vortrag am 17. Juni 2026 im Soziokulturellen Zentrum St. Spiritus in Greifswald nach. Im Anschluss ist Gelegenheit zum Gespräch mit dem Publikum. Eintritt frei.

Referent: Dr. Volker Höffer, Leiter der Außenstelle Rostock des Bundesarchivs für Stasi-Unterlagen

Am gleichen Tag führen das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv und der Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur von 13-17 Uhr eine Bürgerberatung durch.

Ein Mitarbeiter des Stasi-Unterlagen-Archivs Rostock erläutert die Regelungen zur Einsicht in die Stasi-Akten und hilft bei der Antragstellung. Dafür ist ein gültiges Personaldokument erforderlich. Fragen zur Rehabilitierung von politischem Unrecht in der DDR beantwortet eine Mitarbeiterin des Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Termin: Mitwoch, den 17. Juni 2026
13 - 17 Uhr: Beratung zu Stasi-Unterlagen und DDR-Unrecht
18 Uhr: Vortrag und Gespräch mit Dr. Volker Höffer