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Behindertenbeauftragter

Themen:

  • Arbeitsgruppe Barrierefrei Stadt,
  • Weltbehindertentag,
  • Öffentlicher Raum,
  • Anträge und Formulare

„Behindert ist man nicht, sondern man wird behindert.“

 

In unserer Stadt leben Menschen, die durch Krankheit, Unfall oder Kriegsfolgen ein Handikap haben. Dieses Ereignis kann jeden von uns treffen. Je älter wir werden, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit dafür. Diese Einschränkungen können körperlicher, geistiger oder seelischer Natur sein. Darum entwickelt jeder ein unterschiedliches Spektrum an Bedürfnissen. Um jedoch die Aufgaben der Zukunft meistern zu können, brauchen wir bei den Entscheidungsprozessen eine Beteiligung aller Menschen. Um dies zu erreichen, müssen alle öffentlichen Bereiche barrierefrei werden.

Dafür gibt es in der Landesbauordnung Mecklenburg – Vorpommerns im Paragraph 50 schon entsprechende Regelungen für Neubauten. Um deren Umsetzung und die Teilhabemöglichkeiten für möglichst alle Arten von Handikaps zu gewährleisten, gibt es in unserer Universitäts- und Hansestadt die Arbeitsgruppe Barrierefreie Stadt.

Bereits im Juni 2002 wurde ein Behindertenhilfeplan von der Bürgerschaft beschlossen. Auf dieser Grundlage erarbeitete die AG "Barrierefreie Stadt" unter Leitung der Behindertenbeauftragten, Monika Kindt, und in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugend, Soziales und Familie 2009 einen Wegweiser für Menschen mit Behinderungen. Er soll Greifswalder Bürgerinnen und Bürgern aufzeigen, welche Rahmenbedingungen in der Universitäts- und Hansestadt vorhanden sind und wo sie Hilfe bekommen.

persönliche Beratung durch den Behindertenbeauftragten

Der Behindertenbeauftragte berät in seiner Sprechstunde im "Haus der Begegnung" in persönlichen Angelegenheiten über die Zuständigkeit von Ämtern, z.B. Eingliederungshilfen für Behinderte, Hilfen zum Lebensunterhalt, Frühförderung, Landesblindengeld und vermittelt bei rechtlichen Fragen.

Er hilft beim Stellen von Anträgen zur Feststellung einer Schwerbehinderung nach § 69 SGB IX und der Gleichstellung gemäß § 2 Abs. SGB IX, informiert über Nachteilausgleiche nach dem Grad der Behinderung. Ebenso erhalten sie Hilfe beim Erstellen einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht.

Gemeinsam mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Barrierefreie Stadt“ berät der Behindertenbeauftragte Einzelpersonen und Firmen hinsichtlich der Gestaltung von barrierefreiem Wohnraum und der Gestaltung eines barrierefreien Umfeldes in neu angelegten oder sanierten Wohngebieten. Dazu gehören auch die Schaffung von öffentlichen Parkflächen für Behinderte und barrierefreie, rollstuhlgerechte Toiletten.

 

Eingliederungshilfen für behinderte Menschen finden Sie im MV-Serviceportal.

 

Weltbehindertentag

Miteinander leben - Greifswald ehrt Engagment für Barrierefreiheit

Anlässlich des Weltbehindertentages am 3. Dezember möchte die Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreie Stadt“ Greifswalderinnen und Greifswalder ehren, die sich besonders für Menschen mit Handicap einsetzen. Es  können bis zum 20. Oktober 2020 Bürgerinnen und Bürger vorgeschlagen werden, für die es selbstverständlich ist, das tägliche Leben von Menschen mit den unterschiedlichsten Beeinträchtigungen zu erleichtern und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zur stehen. Darüber hinaus können Einrichtungen benannt werden, die einen besonderen Service für Menschen mit Handicap vorhalten. Erstmals will die AG Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ehren, die Menschen mit Handicap einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen und ihnen damit helfen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die öffentliche Würdigung erfolgt jährlich am 3. Dezember. Vorschläge bitte an den Behindertnbeauftragten richten.

Geschiche des Weltbehindertentages

Der Weltbehindertentag wird seit 2002 begangen. Das Übereinkommen über Rechte von Menschen mit Behinderungen“ beschoss die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahre 2006. Unterzeichner dieser Konvention, zu denen auch die Bundesrepublik gehört, verpflichten sich Maßnahmen zu treffen, um Menschen mit Behinderungen in ihrer speziellen Lebenssituation nicht zu behindern. Das bedeutet, dass der Zugang zu Kultur, Kommunikation, Information, zur Bildung, so zu gestalten ist, dass Menschenmit Behinderungen gleichberechtigt teilhaben können. Grundlage dafür ist eine möglichst umfassend barrierefrei gestaltete Umwelt.

Arbeitsgemeinschaft Barrierefreie Stadt

Diesem Anspruch will die Universitäts- und Hansestadt Greifswald gerecht werden. Die Greifswalder Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreie Stadt“ arbeitet seit 2005. Ihr gehören u.a. Mitglieder der Bürgerschaft, Vertreter des Behindertenforums und die Behindertenbeauftragte der Stadt an.
Hier können Sie sich über die Arbeitsgemeinschaft umfassender informieren. 

barrierefreie Orte in Greifswald

Wenn Sie einen rollstuhlgerechten Parkplatz suchen, in ein barrierefreies Restaurant gehen wollen oder eine rollstuhlgerechte öffentliche Toilette aufsuchen möchten, nutzen Sie gern die folgende Informationskarte: wheelmap.org 

barrierefreie Toiletten

Mehrzweckhalle Schönwalde-Center Montag-Freitag 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr Wochenende bei Veranstaltungen

 

Rathaus am Markt Montag bis Donnerstag 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr Freitag 8:00 Uhr bis 15:45 Uhr

 

Stadthaus am Markt Montag bis Donnerstag 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr Freitag 8:00 Uhr bis 15:45 Uhr

 

Sankt Spiritus Eingang Lange Straße 49 Montag bis Freitag 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr Wochenende und bei Abendveranstaltungen

 

Strandbad Eldena Euroschlüssel

 

Toilettenhaus am Mühlentor Euroschlüssel

 

Turnhalle, Arndt-Straße Montag bis Freitag 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr Wochenende bei Veranstaltungen

 

Volksstadion Karl-Liebknecht-Ring 2 Montag bis Freitag 7:00 Uhr bis 21:00 Uhr Wochenende bei Veranstaltungen

 

Hauptbahnhof Bahnsteig 1 Euroschlüssel

Arbeitsgruppe "Barrierefreie Stadt"

 

Die Arbeitsgruppe wurde durch die Greifswalder Bürgerschaft berufen. In der Arbeitsgruppe wirken Vertreter der Fraktionen der Bürgerschaft und Interessenvertreten von Verbänden, Vereinen und Selbsthilfegruppen mit. Grundlage der Arbeit bilden die Landesbauordnung Mecklenburg Vorpommern § 48 und § 50, das Gesetz zur Gleichstellung, gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und die Beschlüsse der Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald.

„Barrierefreies Bauen in Greifswald – Einhaltung der Landesbauordnung von Mecklenburg-Vorpommern“ / Beschlussnummer: B371-24/01 vom 12.11.2001 sowie die Rahmenvereinbarung „Barrierefreie Hansestadt Greifswald und Beitritt der Hansestadt Greifswald zur Erklärung von Barcelona“ / Beschlussnummer: B505-34/02 vom 16.12.2002.

 

Arbeitsplan

Mitglieder 2020

Mitglieder der Arbeitsgruppe 2018