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Behindertenbeauftragte

„Es fordert mehr Mut, seine Ansicht zu ändern, als an ihr festzuhalten.“

Friedrich Hebbel 1813-1863

In unserer Stadt leben Menschen unter uns, die von Geburt, durch Krankheit, Unfall oder Kriegsfolgen behindert sind. Behindert kann durch ein Ereignis jeder von uns werden, innerhalb kürzester Zeit. Die Behinderung kann körperlicher, geistiger oder seelischer Art sein. Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald will Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit geben, ein Leben nach ihren eigenen Vorstellungen mit ihren Angehörigen zu führen. Dabei kommt es dem Staat und der Kommune Greifswald zu, in allen Bereichen Rahmenbedingungen zu schaffen, bzw. zu erhalten, die es Menschen mit Behinderungen und ihren Familienangehörigen gestatten, ihr Leben lebenswert, selbständig und selbst bestimmt zu gestalten. Die Mitgestaltung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an gesellschaftlichen Prozessen und damit verbunden die Übernahme sozialer Kompetenz kann nur das Ergebnis von Integration, Normalisierung und Selbstbestimmung sein.

Bereits im Juni 2002 wurde ein Behindertenhilfeplan von der Bürgerschaft beschlossen. Auf dieser Grundlage erarbeitete die AG "Barrierefreie Stadt" unter Leitung der Behindertenbeauftragten und in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugend, Soziales und Familie 2009 einen Wegweiser für Menschen mit Behinderungen. Er soll Greifswalder Bürgerinnen und Bürgern aufzeigen, welche Rahmenbedingungen in der Universitäts- und Hansestadt vorhanden sind und wo sie bereits Hilfe bekommen.

Mehr Informationen zu den Aufgaben der Behindertenbeauftragten und Hilfen für Behinderte finden Sie im Kapitel:

Menschen mit Beeinträchtigungen

Arbeitsgruppe "Barrierefreie Stadt"

 

Die Arbeitsgruppe wurde durch die Greifswalder Bürgerschaft berufen. In der Arbeitsgruppe wirken Vertreter der Fraktionen der Bürgerschaft und Interessenvertreten von Verbänden, Vereinen und Selbsthilfegruppen mit. Grundlage der Arbeit bilden die Landesbauordnung Mecklenburg Vorpommern § 48 und § 50, das Gesetz zur Gleichstellung, gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und die Beschlüsse der Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald.

„Barrierefreies Bauen in Greifswald – Einhaltung der Landesbauordnung von Mecklenburg-Vorpommern“ / Beschlussnummer: B371-24/01 vom 12.11.2001 sowie die Rahmenvereinbarung „Barrierefreie Hansestadt Greifswald und Beitritt der Hansestadt Greifswald zur Erklärung von Barcelona“ / Beschlussnummer: B505-34/02 vom 16.12.2002.