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Migrantenbeirat

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Foto: © Wally Pruß

Die Förderung der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe von Menschen mit Flucht- und Migrationsbiografien ist für Greifswald von großer Bedeutung. Aktuell liegt der Anteil der ausländischen Staatsangehörigen an der Gesamtbevölkerung in Greifswald bei 8,5 %. Greifswald ist bunt und weltoffen.

Um die Partizipation der Menschen mit Flucht- und Migrationsbiografien zu erhöhen, wird in Greifswald ein Migrantenbeirat als Gremium der Bürgerschaft für kommunalpolitische Anliegen gegründet. Hierzu wurde im Jahr 2021 ein dreistufiger Beteiligungsprozess mit großer Repräsentanz der Zielgruppe durchgeführt.

Erste Wahl zum Migrantenbeirat erfolgreich durchgeführt

Insgesamt 13 Kandidatinnen und Kandidaten sind am Sonntag, dem 6. November, für den neuen Migrantenbeirat in Greifswald gewählt worden. Die Wahlbeteiligung lag bei 16,08 Prozent, das bedeutet, dass insgesamt 631 der 3.924 Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben. 25 Kandidierende hatten sich zur Wahl gestellt.

Die konstituierende Sitzung des neuen Migrantenbeirats findet am 10. Januar 2023 statt. Er besteht aus 13 ordentlichen Mitgliedern und zwei Mitgliedern mit beratender Stimme. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Er ergänzt die drei bereits bestehenden Beiräte - den Seniorenbeirat, den Frauenbeirat sowie den Kinder- und Jugendbeirat. Wie die anderen Beiräte auch, hat er eine beratende Funktion.

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Satzung des Migrantenbeirates

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Ziele des Migrantenbeirates

Die Ziele des Migrantenbeirates sind:

  • die Integration der zugewanderten und insbesondere der neu zugewanderten Personen in unsere Gesellschaft zu verbessern,
  • allen Menschen mit Flucht- oder Migrationsbiografie eine Beteiligung am kommunalpolitischen Geschehen zu ermöglichen, sie über bestehende Formen der Bürgerbeteiligung zu informieren und die politische Beteiligung zu fördern,
  • die Beziehungen der in der Stadt bereits lebenden unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu fördern und
  • die vorhandenen Einrichtungen, Angebote und Dienste bedarfsgerecht an den Bedürfnissen und Interessen einer sich stets neu zusammensetzenden Wohnbevölkerung auszurichten.