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Gleichstellung

Gleichstellung bedeutet, dass alle Menschen den gleichen Zugang zu allen Ressourcen und Möglichkeiten in unserer Gesellschaft und im Arbeitsleben haben. 

Aktuelles

Hilfe bei Gewalt gegen Frauen und Kinder (ukrainische Sprache)

Hilfeangebote Frauen und Kinder_dt_ukr_Kachel

11.+18.06.2022 | Fortbildung für Erzieher*innen zu geschlechtlicher Vielfalt (VHS)

Geschlechtervielfalt_Erzieher_innen

20.05.2022 | 14-18 Uhr | Domvorplatz | Tag der Nachbarn

 

Greifswalder Innenstadt feiert Tag der Nachbarn

Am 20. Mai 2022 werden in ganz Deutschland tausende kleine und große Nachbarschaftsfeste gefeiert – für eine Nachbarschaft, in der wir uns zu Hause fühlen. Das Mehrgenerationenhaus Bürgerhafen organisiert gemeinsam mit vielen anderen den Tag der Nachbarn auf dem Domvorplatz in Greifswald, von 14 bis 18 Uhr.

Gefeiert wird ein buntes Mitmach-Fest im Freien mit vielen Nachbar*innen, Initiativen und Vereinen aus Greifswald: Alle sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und (neue) Nachbar*innen kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen, beim gemeinsamen Singen teilzunehmen und Pflanzen oder Kleidung für die Tauschbörse mitzubringen. Das kostenlose Fest kann man auch zusammen mit den eigenen Nachbar*innen besuchen – es gibt viel zu entdecken: Live-Musik, Kuchen, Kinderschminken, Spiel-, Bewegungs- und Bastelangebote, Lesetüten zum Mitnehmen, Mitmachaktionen sowie Infostände u.v.m. Außerdem gibt es tolle Preise für Groß und Klein bei der Verlosung zu gewinnen, zum Beispiel Freikarten von Partner*innen aus der Innenstadt!

Ein gemeinsames Zeichen der Stadt, des Bürgerhafens sowie vielen weiteren Aktiven aus der Greifswalder Innenstadt für eine gute und lebendige Nachbarschaft, für mehr Gemeinschaft und weniger Anonymität.

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19.05.2022 | 10-18 Uhr | Schönwalde | Tag der Nachbarn

Bereits am 19. Mai  gibt es in Schönwalde verschiedene Angebote zur nachbarschaftlichen Begegnung und dem Kennenlernen von Einrichtungen und Angeboten. Das Begegnungszentrum Schwalbe lädt von 10-13 Uhr zum Stadtteilschnack. Ein kleiner Imbiss und eine blumige Überraschung warten auf alle Nachbar*innen. Im Mehrgenerationenhaus Aktion Sonnenschein freut sich das Team zwischen 10-16 Uhr auf Besuch. Bei kleineren Mitmachangeboten und Kaffeetafel ist Gelegenheit zu Begegnung und Gespräch. In den Hof hinter dem WGG Stützpunkt Makarenkostraße 18 laden die Nachbarschaftshilfe WGG e.V. und die Quartierskoordinatorin von 14-16 Uhr zu Bewegung und Spiel, einem kleinen Snack und Gespräch ein. Mit Grillen und einem Lagerfeuer am TAKT lassen die Strasos Greifswald – die Straßensozialarbeiter*innen vom IB e.V. - von 15-18 Uhr den Tag ausklingen.

17.05.2022 | 17.30 Uhr | Rathaus | Wie geht eigentlich... Stadtvertretung

 

Zusammen wollen wir hinter die Kulissen der Stadtvertretungen blicken und schauen, wie Kommunalpolitik ganz praktisch funktioniert: Wie kann ich mich politisch engagieren und was kann ich damit erreichen? Gibt es bestimmte Voraussetzungen, um in der Politik aktiv zu werden? Wie sieht denn so ein politischer Start eigentlich aus?

 

Kira Wisnewski und Ivonne Görs (Mitglieder der Greifswalder Bürgerschaft) sind zu Gast und werden von ihren politischen Wegen und persönlichen Erfahrungen berichten. In einer entspannten Gesprächsatmosphäre werden wir fragen, wie Politik und Alltag zusammenpassen, warum es Spaß machen kann, sich politisch zu engagieren, was hilfreich und was störend ist. Moderatorin des Abends ist Flora Mennicken (Frauenwerk der Nordkirche). 

 

Der Abend richtet sich an Frauen, die Interesse an Politik und politischen Engagement haben. Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Politik auch etwas für Sie wäre und den Gedanken dann wieder zur Seite gelegt? Dann sind auch Sie herzlich eingeladen. 

 

Die Teilnahme ist kostenfrei, da die Teilnehmer*innenanzahl begrenzt ist, bitten wir um verbindliche Anmeldung bis 15.05.2022 unter www.vhs-vg.de oder telefonisch unter 03834/8760-4830.

 

Eine Veranstaltungsreihe des Frauenbildungsnetz MV e.V., dem Volkshochschulverband, dem Frauenwerk der Nordkirche, der LAG der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten sowie der Leitstelle für Frauen und Gleichstellung.

29.04.2022 | 18.30 Uhr | STRAZE | Theaterstück "Keine mehr!"

Am 29. April um 18.30 Uhr zeigt die Bühne für Menschenrechte in der STRAZE ihr neues Stück KEINE MEHR! In dem dokumentarischen Theaterstück erzählen drei Frauen von Gewalt und ihren Erfahrungen. 


Bei der Stückentwicklung war den Macher*innen wichtig nicht von „der Frau“ oder „über“ Frauen zu sprechen, sondern mit betroffenen Frauen zusammen zu arbeiten und und ihre Appelle zu vereinen. „KEINE MEHR – ein dokumentarisches Theaterstück über Solidarität“ entstand in Kooperation mit Women in Exile, GKB Bundesverband der Migrantinnen e.V. und Wildwasser e.V. Auf der Bühne stehen drei Schauspielerinnen, die den Frauen ihre Stimme leihen. Im Gespräch untereinander und ans Publikum gerichtet sprechen sie als Expertinnen aus Erfahrung und als Menschen gemeinsam offen über ihr Leben, ihren Aktivismus und Solidarität untereinander. Dabei wird klar: Während mehr Menschen ein Bewusstsein für Häuslicher Gewalt entwickeln, sind andere Formen von Gewalt an Frauen präsent: Kulturelle und institutionelle Gewalt an Frauen stehen wenig
in der öffentlichen Diskussion. Mehrfachdiskriminierung aufgrund von Rassismus, Religion, Klassismus, Ableismus und daraus entstehende Gewalt an Frauen werden sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft noch so gut wie gar nicht behandelt.

Im Anschluss an das Stück laden die Veranstalter*innen zu einem Nachgespräch mit Aktivist*innen ein. Dabei sind Nadia Galina ("Damigra e.V."), Ann Wiesenthal (hat das Handbuch zu Antisexistische Awareness geschrieben, dass im Unrast Verlag erschienen ist. Sie unterstützt seit Jahren Betroffene von sexualisierter Gewalt und begleitet Community Prozesse zu dem Thema.), Susana Vasquez Torres (arbeitet als Künstlerin u.a. zum Thema Gewalt an Frauen/ Femizide), Inga Gummert (Theaterpädagogisches Präventionsprogramm "Mein Körper gehört mir"). Moderation: Silke Schnabel.

Keine mehr! Plakatentwurf


Eine Veranstaltung der STRAZE in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Ermöglicht durch finanzielle Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung
Mecklenburg-Vorpommern und der Partnerschaft für Demokratie in Greifswald, gefördert vom
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms
Demokratie Leben.


Einlass ab 18 Uhr, Eintritt: Spende

Actionbound zu Greifswalder Künstlerinnen

Frauen kommen in der Geschichtsschreibung kaum vor, das bedeutet aber nicht, dass sie nicht Teil der Geschichte sind: Die Geschichte ist mehr, als das, was wir erzählt bekommen. Wir möchten den Blickwinkel weiten und den Frauen, die in Greifswald gewirkt haben, einen Platz geben und ihre Namen nennen. Der digitale Stadtspaziergang (Actionbound) zeigt daher das Leben und Werk von sechs Künstlerinnen, deren Lebensweg mit Greifswald verbunden ist.

Ausgangspunkt ist der Greifswalder Marktplatz, von dort geht es zu den Geburts- oder Wohnhäusern von Sibylla Schwarz, Frida Stundl-Pietschmann, Annelise Pflugbeil, Luise Greger, Alwine Wuthenow und Ida Hahn-Hahn. Informationen zu den Frauen und den jeweiligen Standorten werden mit Gedichten, Musik und Rätseln verknüpft. Wir wünschen allen Besucher*innen und Greifswalder*innen viel Spaß beim Entdecken der Stadt aus einem anderen Blickwinkel!

Zum Actionbound gelangen Sie über folgenden Barcode:

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an die Hansischen Frouwen, die maßgeblich den Actionbound erarbeitet und gestaltet haben - in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Greifswald und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt.

Diskriminierungsfreie Werbung in Greifswald

Die Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald bekennt sich ausdrücklich zum Verhaltenskodex des Deutschen Werberates (Beschluss BV-V/07/0229 vom 31.08.2020). Jede Form von Werbung hat die allgemein anerkannten Grundwerte der Gesellschaft und die dort vorherrschenden Vorstellungen von Anstand und Moral zu beachten. Werbung in Greifswald soll entsprechend diskriminierungsfrei sein.

Den vollständigen Verhaltenskodex können Sie HIER nachlesen.

Sollte eine Werbung in Greifswald gegen den Kodex des Deutschen Werberates verstoßen, können Sie dies über das Klarschiff-Portal, den Deutschen Werberat oder per E-Mail an die Gleichstellungsbeauftragte melden.

Informationen

Rechtsgrundlagen

 

Artikel 3 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

 
§ 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

 

§ 41 Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern

(1) Die Förderung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern ist auch eine Aufgabe der Gemeinden. Dafür bestellen hauptamtlich verwaltete Gemeinden Gleichstellungsbeauftragte, die in Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnerinnen und Einwohnern hauptamtlich tätig sind. Andere Gemeinden können Gleichstellungsbeauftragte bestellen, die ehrenamtlich tätig sein können. Für ehrenamtlich tätige Gleichstellungsbeauftragte gilt § 27 entsprechend.
(2) Die Bestellung erfolgt, soweit nicht durch die Hauptsatzung eine Übertragung auf den Hauptausschuss stattgefunden hat, durch die Gemeindevertretung. Die Aufhebung der Bestellung bedarf eines Beschlusses mit der Mehrheit von zwei Dritteln aller Mitglieder der Gemeindevertretung.
(3) Die Gleichstellungsbeauftragte ist Teil der Gemeindeverwaltung. Sie kann an den Sitzungen der Gemeindevertretung und der Ausschüsse teilnehmen. Ihr ist in Angelegenheiten ihres Aufgabenbereichs auf Wunsch das Wort zu erteilen.
(4) Der Gleichstellungsbeauftragten soll Gelegenheit gegeben werden, in grundlegenden Angelegenheiten ihres Aufgabenbereiches so rechtzeitig Stellung zu nehmen, dass ihre Stellungnahme bei der abschließenden Entscheidung berücksichtigt werden kann. Auf Verlangen der Gleichstellungsbeauftragten hat der Bürgermeister gemäß § 29 Absatz 1 Satz 2 zu beantragen, Angelegenheiten nach Absatz 1 auf die Tagesordnung zu setzen, soweit nicht andere wichtige Belange entgegenstehen.
(5) Die Gleichstellungsbeauftragte ist bei der Ausübung ihrer Teilnahme- und Rederechte nach Absatz 3 sowie bei der Erstellung ihrer Stellungnahmen nach Absatz 4 weisungsfrei.
(6) Das Nähere regelt die Hauptsatzung.
 

§ 11 Hauptsatzung der Universitäts- und Hansestadt Greifswald

(1) Die Gleichstellungsbeauftragte ist hauptamtlich tätig. Sie unterliegt mit Ausnahme der Regelung in § 41 Abs. 5 Kommunalverfassung M-V der Dienstaufsicht des Oberbürgermeisters und wird durch die Bürgerschaft bestellt.
(2) Die Gleichstellungsbeauftragte hat die Aufgabe, zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Stadt beizutragen. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere:
- Initiativen zur Verbesserung der Situation der Frauen in der Stadt;
- die Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Gruppen, Institutionen, Betrieben und Behörden, um gleichstellungsrelevante Belange wahrzunehmen;
- ein jährlicher Bericht über ihre Tätigkeit sowie über Gesetze, Verordnungen und Erlasse des Bundes und des Landes zu gleichstellungsrelevanten Belangen vorzulegen.
(3) Der Oberbürgermeister hat die Gleichstellungsbeauftragte im Rahmen ihres Aufgabenbereiches an allen Vorhaben so frühzeitig zu beteiligen, dass deren Initiativen, Vorschläge, Bedenken und sonstige Stellungnahmen berücksichtigt werden können. Dazu sind ihr die zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendigen Unterlagen zur Kenntnis zu geben sowie Auskünfte zu erteilen. Näheres regelt eine Aufgabenbeschreibung durch den Oberbürgermeister, die der Bürgerschaft zur Kenntnis zu geben ist.

 

Notfall-Kontakte

Polizei

110

Feuerwehr, Notarzt, Rettungsdienst

112

Kinder- und Jugendtelefon

 

11 61 11 oder

0800 11 10 33 3

Elterntelefon

0800 11 10 55 0

Notdienst Jugendamt Greifswald

03834 77 78 70

Hilfetelefon für Schwangere in Not

0800 40 40 02 0

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch (für alle Altersgruppen und Geschlechter)

0800 22 55 530

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

08000 11 60 16

Hilfetelefon Gewalt an Männern

Männerberatungsnetz

0800 123 99 00

Frauenschutzhaus Greifswald

03834 50 06 56

Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking

03836 23 72 70 0

Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt

03834 79 83 19 9

Landeskoordinierungsstelle gegen häusliche und sexualisierte Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern (CORA)

0381 40 10 22 9

Fachpraxis für Gewaltberatung und Tätertherapie

03834 23 17 90 3

Schuldner- und Verbraucherinsolvenz-Beratung der Caritas

03834 79 83 0

Ökumenische Telefonseelsorge Vorpommern

0800 11 10 11 1 oder

0800 11 10 22 2

Gewaltopfer-Ambulanz an der Universitätsmedizin Greifswald (für gerichtsverwertbare Befunde/Verletzungsdokumentation, eine Sicherung von Spuren am Körper/an der Bekleidung und eine zeitlich unbegrenzte Archivierung der erhobenen Befunde)

 

03834 865743

oder nach 16 Uhr/am Wochenende:

0172 3182602

 Kinder-Schutz-Ambulanz an der Universitätsmedizin Greifswald

03834 865743

oder nach 16 Uhr/am Wochenende:

0172 3182602

Beratung für Betroffene von Straftaten und deren Angehörige:

 

Beratungsstelle der Caritas Greifswald:

www.hilfe-info.de

 

Online-Beratung (caritas-vorpommern.de)

 

Frauenbeirat

 

 

Nähere Informationen zum Frauenbeirat finden Sie hier.

Projektförderung

Seit 01.01.2021 gibt es die Förderrichtlinie für Zuwendungen der Stadt für Projekte in den Bereichen Familie, Senioren, Prävention und Gleichstellung.

 

Bei der Projektförderung sollen insbesondere folgende Ziele verfolgt werden:

  • Gestaltung eines familienfreundlichen Umfeldes,
  • Entwicklung und Umsetzung präventiver Programme und Projekte für alle Altersgruppen,
  • Sonder- und Großveranstaltungen von zentraler Bedeutung sowie Wettbewerbe, Publikationen oder Arbeitsmaterialien zur Umsetzung der Familien- und Seniorenfreundlichkeit bzw. der Gleichstellungsziele der Stadt,
  • Verwirklichung der tatsächlichen Gleichstellung aller Geschlechter in der Stadt.

 

 

Bei Projektideen und Fragen melden Sie sich gern bei uns! 

Gleichstellung auf Landes- und Bundesebene
weiterführende Links, Kampagnen und Aktionen

Hier sind einige Kampagnen, Aktionen und Diskussionsbeiträge zu finden… Viel Freude beim Lesen, (Kennen)lernen und Entdecken!