Navigation und Service der Hansestadt Greifswald

Springe direkt zu:

Gleichstellung

 

Es gibt keine besseren Menschen als Männer und Frauen und *!

(nach einem schwedischen Sprichwort)

 

Gleichstellung bedeutet, dass alle den gleichen Zugang zu allen Ressourcen und Möglichkeiten in unserer Gesellschaft und im Arbeitsleben haben.

 

Aktuelles

Plakat Alles Familie Ausstellung

Einladung zur Vernissage am 05.09. um 17 Uhr in die Stadtbibliothek

 

Kinder wachsen heute in den unterschiedlichsten familiären Zusammenhängen auf: In traditionellen Vater-Mutter-Kind-Familien, alleine mit der Mutter oder dem Vater, in Patchwork- oder Regenbogen-Familien oder bei Pflegeeltern. Wie sich diese Entwicklung in aktuellen Kinderbüchern widerspiegelt, zeigt die Ausstellung "Alles Familie!" der Internationalen Jugendbibliothek München.

 

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 05.09.2019 um 17 Uhr begrüßen wir Wenke Brüdgam, Mitarbeiterin des Landesfrauenrates M-V sowie Referentin im Landeszentrum für Gleichstellung und Vereinbarkeit in M-V.

 

Außerdem werden die Plakate der Greifswalder Kita-Kinder gezeigt, die im Rahmen des Malwettbewerbs "Unsere Familie" Anfang des Jahres entstanden sind. 

 

Die Ausstellung ist vom 05.09. bis 29.10.2019 in der Stadtbibliothek zu sehen. Es handelt sich um eine gemeinsame Aktion der Stadtbibliothek "Hans Fallada", der Familien- und Präventionsbeauftragten sowie der Gleichstellungsbeauftragten.

Rechtsgrundlagen

 

Artikel 3 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

 
§ 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

 

§ 41 Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern

(1) Die Förderung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern ist auch eine Aufgabe der Gemeinden. Dafür bestellen hauptamtlich verwaltete Gemeinden Gleichstellungsbeauftragte, die in Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnerinnen und Einwohnern hauptamtlich tätig sind. Andere Gemeinden können Gleichstellungsbeauftragte bestellen, die ehrenamtlich tätig sein können. Für ehrenamtlich tätige Gleichstellungsbeauftragte gilt § 27 entsprechend.
(2) Die Bestellung erfolgt, soweit nicht durch die Hauptsatzung eine Übertragung auf den Hauptausschuss stattgefunden hat, durch die Gemeindevertretung. Die Aufhebung der Bestellung bedarf eines Beschlusses mit der Mehrheit von zwei Dritteln aller Mitglieder der Gemeindevertretung.
(3) Die Gleichstellungsbeauftragte ist Teil der Gemeindeverwaltung. Sie kann an den Sitzungen der Gemeindevertretung und der Ausschüsse teilnehmen. Ihr ist in Angelegenheiten ihres Aufgabenbereichs auf Wunsch das Wort zu erteilen.
(4) Der Gleichstellungsbeauftragten soll Gelegenheit gegeben werden, in grundlegenden Angelegenheiten ihres Aufgabenbereiches so rechtzeitig Stellung zu nehmen, dass ihre Stellungnahme bei der abschließenden Entscheidung berücksichtigt werden kann. Auf Verlangen der Gleichstellungsbeauftragten hat der Bürgermeister gemäß § 29 Absatz 1 Satz 2 zu beantragen, Angelegenheiten nach Absatz 1 auf die Tagesordnung zu setzen, soweit nicht andere wichtige Belange entgegenstehen.
(5) Die Gleichstellungsbeauftragte ist bei der Ausübung ihrer Teilnahme- und Rederechte nach Absatz 3 sowie bei der Erstellung ihrer Stellungnahmen nach Absatz 4 weisungsfrei.
(6) Das Nähere regelt die Hauptsatzung.
 

§ 11 Hauptsatzung der Universitäts- und Hansestadt Greifswald

(1) Die Gleichstellungsbeauftragte ist hauptamtlich tätig. Sie unterliegt mit Ausnahme der Regelung in § 41 Abs. 5 Kommunalverfassung M-V der Dienstaufsicht des Oberbürgermeisters und wird durch die Bürgerschaft bestellt.
(2) Die Gleichstellungsbeauftragte hat die Aufgabe, zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Stadt beizutragen. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere:
- Initiativen zur Verbesserung der Situation der Frauen in der Stadt;
- die Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Gruppen, Institutionen, Betrieben und Behörden, um gleichstellungsrelevante Belange wahrzunehmen;
- ein jährlicher Bericht über ihre Tätigkeit sowie über Gesetze, Verordnungen und Erlasse des Bundes und des Landes zu gleichstellungsrelevanten Belangen vorzulegen.
(3) Der Oberbürgermeister hat die Gleichstellungsbeauftragte im Rahmen ihres Aufgabenbereiches an allen Vorhaben so frühzeitig zu beteiligen, dass deren Initiativen, Vorschläge, Bedenken und sonstige Stellungnahmen berücksichtigt werden können. Dazu sind ihr die zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendigen Unterlagen zur Kenntnis zu geben sowie Auskünfte zu erteilen. Näheres regelt eine Aufgabenbeschreibung durch den Oberbürgermeister, die der Bürgerschaft zur Kenntnis zu geben ist.

 

Notfall-Kontakte

Frauenbeirat

 

 

Nähere Informationen zum Frauenbeirat finden Sie hier.

Gleichstellung auf Landes- und Bundesebene

weiterführende Links, Kampagnen und Aktionen

Wer Lust hat, kann hier einige Kampagnen und Aktionen kennen lernen, Diskussionsbeiträge finden, sich Anregungen holen… Viel Freude beim Lesen und Stöbern!