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Kleine Rathausgalerie

Ein Besuch der Kleinen Rathausgalerie ist in den regulären Öffnungszeiten unter Einhaltung der aktuell gültigen Corona-Schutzmaßnahmen möglich.

Aktuelle Ausstellung

2. Dezember bis 21. Januar 2022 - Greifswalder Frauen - 120 Jahre Frieda Stundl-Pietschmann und 160 Jahre Luise Greger

 

Die Ausstellung widmet sich gleich zwei bedeutenden Greifswalderinnen: der Weberin Frieda Pietschmann und der Musikerin Luise Greger. Beide feiern in diesem Jahr einen runden Geburtstag: Frieda Pietschmann ihren 120. und Luise Greger den 160.. Anlässlich der Jubiläen wird das Leben und Werk der beiden Greifswalder Frauen in einer gemeinsamen Ausstellung vorgestellt. Diese wurde vom Amt für Bildung, Kultur und Sport gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt konzipiert.

 

Frieda Pietschmann wurde am 19. Januar 1901 in Greifswald geboren. Sie wurde in erster Linie durch ihren späteren Mann Rudolf Stundl bekannt, welcher das Projekt "Vorpommersche Fischerteppiche" maßgeblich ins Leben rief und jahrzehntelang begleitete. Sie war eine in Skandinavien ausgebildete Handweberin, die ihre eigene Weberei im Haus der Eltern in der Gützkower Straße 84 betrieb. Auch schon vor ihrer Heirat mit Rudolf Stundl im Jahr 1946 unterstützte und förderte sie die Entwicklung der Vorpommerschen Fischerteppiche mit ihrem Fachwissen als Weberin.

 

Luise Greger kam am 27. Dezember 1861 in Greifswald als jüngstes von vier Kinder zur Welt. Bereits mit 5 Jahren erhielt sie Klavierunterricht. Im Alter von 11 Jahren begann sie zu komponieren. Ihr Vater förderte sie stark und veröffentlichte schon früh eine Sammlung ihrer Kompositionen aus den Jahren 1874-1876. Luise Greger vertonte zuallererst Lieder, unter anderem von Goethe und Storm, aber auch ihr Märchenspiel "Gänseliesel" war sehr erfolgreich. Zudem war Luise Greger eine beliebte und geschätzte Kammersängerin.

Kommende Ausstellung

27. Januar bis 11. März 2022 - "Kirchenburgen Siebenbürgens" - Fotografien von Heidrun und Burkhardt Köhler

 

Unter dem Titel „Kirchenburgen Siebenbürgens“ wird vom 27. Januar bis zum 11. März 2022 eine neue Ausstellung in der Kleinen Rathausgalerie präsentiert. Die Greifswalder Heidrun und Burkhardt Köhler stellen Fotografien alter Kirchenburgen der Region Siebenbürgens aus, die sich im heutigen rumänischen Transsilvanien befindet. Die Aufnahmen entstanden 2018 während eines zweiwöchigen Aufenthalts in der Region.

Mitte des 12. Jahrhunderts siedelten sich in Siebenbürgen Bauern und Bergleute an, die vorwiegend aus dem deutschen Rhein-Mosel-Gebiet stammten. Da sie nach dem damaligen Rechtssystem sächsischen Musters eingegliedert wurden, nannte man sie generell „Sachsen“. König Gèza II. hatte zur Einwanderung aufgefordert, um u.a. seine Autorität in diesem Randgebiet durch ihm ergebene Landesbewohner zu festigen. Damit das damals umkämpfte Grenzgebiet besser geschützt wird, ließen die Bewohner ihre Kirchen zu wehrhaften Burgen erweitern. Im Konfliktfall boten die so entstandenen Kirchenburgen in den Dörfern Zuflucht und Schutzräume. Über die Jahrhunderte hinweg wurden die Anlagen aus- und umgebaut. Viele von ihnen sind bis heute erhalten.

Dreißig dieser Kirchenburgen werden in der neuen Ausstellung der Kleinen Rathausgalerie präsentiert – fünf von ihnen zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Beeindruckend ist die Vielfalt der Umbauten zu einem echt wehrhaften Gebäudekomplex mit bis zu drei Ringmauern. Innenaufnahmen verweisen auf interessante Details, die über Jahrhunderte hinweg die Aura dieser mittelalterlichen Kirchenräume mitbestimmten.

Kurzrückblick vergangener Ausstellungen

14. Oktober bis 26. November 2021 - Opfer rechter Gewalt in Deutschland | Partnerausstellung mit dem Kultur- und Initiativenhaus STRAZE

Unter dem Titel „Todesopfer rechter Gewalt seit 1990“ wird vom 14. Oktober bis zum 26. November 2021 eine neue Ausstellung in Greifswald gezeigt. Durch den großen Umfang ist diese auf die Ausstellungsorte „Kleine Rathausgalerie“ und dem Kultur- und Initiativenhaus STRAZE aufgeteilt.

 

Mindestens 183 Menschen sind seit Anfang 1990 durch rechte Gewalttaten ums Leben gekommen. Jedes Jahr sterben weitere Menschen aufgrund rechter, rassistischer, antisemitischer, sozialdarwinistischer oder heterosexistischer Motive. Es gibt viele Tote, die niemals Schlagzeilen machten und von deren Schicksal keine Statistik zeugt. Die Ausstellung „Todesopfer rechter Gewalt seit 1990“ erinnert an diese Menschen und thematisiert zugleich die anhaltende Verdrängung rechter Gewalt. Seit der ersten Veröffentlichung im Jahr 2001 wurde die Ausstellung mehrfach überarbeitet und existiert inzwischen in der siebten Fassung. Anstoß gab eine Chronik der Zeitungen „Frankfurter Rundschau“ und „Der Tagesspiegel“, die im Jahr 2000 bereits 93 Todesopfer rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung zählten. Die Ausstellung hat auch einen konkreten Bezug zu Greifswald, denn hier wurden bereits zwei Menschen zu Todesopfern rechter Gewalt - Eckard Rütz und Klaus Dieter Gerecke. Beide Fälle sind in der Ausstellung dokumentiert.

 

Zum Abschluss der Ausstellung im November, findet am 25.11.2021, um 18 Uhr, ein Gedenken an Eckard Rütz anlässlich seines 20. Todestages an der Mensa am Wall statt.

 

Am 26.11.2021, um 19 Uhr, wird im IKUWO der Film „Der Glanz der Unsichtbaren“ gezeigt. Das Sozialdrama erzählt die Geschichte von obdachlosen Frauen in einer nordfranzösischen Stadt.

25. August bis 8. Oktober 2021 - Abgelegen und Abgelegt

Ab dem 25. August 2021 wird die neue Ausstellung in der Rathausgalerie zu sehen sein. Die Fotografin Sonja Daemen stellt ihre Arbeiten zum Thema "Abgelegen und Abgelegt" vor. 

 

(c) Sonja Daemen

2. Juli bis 20. August 2021 - Entwicklung in Afrika – das geht uns an!

Seit 2007 arbeiten die Vereine DAZ und IT Village aus Dapaong/TOGO zusammen. Ziel ihrer Arbeit ist, jungen Menschen in der sehr unterentwickelten und armen Savannenregion im Norden Togos durch Ausbildung und Arbeit Perspektiven in ihrer Heimat zu eröffnen. In Europa sind die Menschen reich, das ist die Botschaft, die im Internet bei den Menschen in der Savanne ankommt. Das lockt junge Menschen zu uns. Fluchtursachen beseitigen wir nicht durch Mauern, Stacheldraht oder Abschiebungen. Fluchtursachen müssen dort beseitigt werden, wo die Menschen leben.

 

Die neue Fotoausstellung in der Kleinen Rathausgalerie zeigt mit Motiven aus dem Alltag der Savannenbewohner was die beiden Vereine unter Entwicklungszusammenarbeit verstehen und was sie bisher erreicht haben.

 

26. Januar bis 28. Februar 2021 - Plakatausstellung "Greifswalder Väter"

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist längst kein alleiniges Frauenthema mehr – vielmehr betrifft es alle Eltern. Immer mehr Väter wollen gerne mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen und sich partnerschaftlich an der Familienarbeit beteiligen. Väter wollen verstärkt ganz selbstverständlich Elternzeit nehmen können – auch über die schon häufig üblichen zwei Monate hinaus. Das Thema Vereinbarkeit ist insofern längst für Eltern insgesamt zu einem wichtigen Thema geworden. Diesen Wünschen stehen jedoch noch immer tradierte Rollenbilder und entsprechende Unternehmenskulturen oder auch -strukturen im Weg.

Ersatzausstellungsorte sind die Schaukästen am
St. Spiritus | Pommerschen Landesmuseum | Kiosk am Mühlentor

Für die Ausstellung wurden Greifswalder Väter porträtiert und interviewt. Sie beschreiben, wie sie Alltagsfragen innerhalb ihrer Familie lösen, wie sie die Elternzeit erlebt haben, welche schönen Momente sich in der Elternzeit ergeben haben und vor welchen Herausforderungen sie standen. Zusätzlich hat sich die Grafik-Design-Klasse GD18 der Medien- und Informatikschule mit diesem Thema auseinandergesetzt. Auf Plakaten wird aus der Sicht der Auszubildenden deutlich, wie die Rolle des Vaters wahrgenommen wird.

22. Oktober bis 27. November 2020 - Greifswalder Porträts von Peter Binder

Der Fotograf Peter Binder dokumentierte jahrzehntelang die Stadtentwicklung Greifwalds mit der Kamera. Lange Jahre war er als Fotograf für die Ostsee-Zeitung tätig und in dieser Funktion aus dem Greifswalder Stadtbild nicht wegzudenken. 2019 trat er in den Ruhestand. In der neuen Ausstellung der Kleinen Rathausgalerie zeigt Peter Binder nun verschiedene „Greifswalder Porträts“. Für die Fotoschau richtete er seinen Blick auf die Bewohner und Akteure in der Stadt, welche er bei der Arbeit, bei öffentlichen Auftritten und im Privaten ablichtete.

Am 22. Oktober findet in der Zeit von 17:00 bis 20:00 Uhr eine stille Vernissage statt. Der Fotograf ist in dieser Zeit anwesend.

Die Ausstellung wird bis zum 27. November gezeigt. Ein Besuch der Rathausgalerie zu  den regulären Öffnungszeiten ist unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen möglich. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht. Von den Gästen werden die Kontaktdaten aufgenommen und 4 Wochen lang aufbewahrt.

13. August bis 16. Oktober 2020 - MailART für Greifswald und Caspar David Friedrich

 
©  Sylvia Dallmann

(Greifswald – S.D./C.L.) Im Herbst 1999 zeigte das Greifswalder Museum über 200 Karten, Zeichnungen und Objekte, die Sylvia Dallmann und Claude Lebus in ihren gemeinsamen MailART-Aktionen für Greifswald und CDF per Post erhalten haben. Beide verschickten vor den Greifswalder Jubiläumsjahren 1999/2000 Stadt- und Friedrich-Motive, die 92 KünstlerInnen bearbeiteten… und ihnen per Post zurücksandten.

 

In den Folgejahren ist unser „Archiv“ gewachsen. Greifswalder Gymnasiasten haben sich beteiligt, bekannte Greifswalder Maler und Grafiker, namhafte deutsche Künstler, altbekannte MailArtisten aus Europa und natürlich von anderen Kontinenten.

© Claude Lebus

Es wird Zeit, diese Schätze einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, Überraschungen eingeschlossen… Im August 2020 (voraussichtlich ab 13.8.) wird Vieles dieser bunten, kreativen, provokativen Postkunst in der Greifswalder Rathausgalerie am Markt gezeigt.

 

26. Februar bis 17. März 2020 - Von Greifswald in die Welt!

Urlaub, reisen, fotografieren! Das gehört zusammen, seit es tragbare Kameras gibt. Die Neugier und das Fernweh haben die Mitglieder des Fotoclubs Greifswald Ziele wählen lassen, die exotisch und außergewöhnlich sind. Welche Fotos haben sie mit nach Greifswald gebracht? Sind es die allseits bekannten Motive aus der Tourismuswerbung oder sind es Bilder aus dem Alltag der Menschen? Haben sie ungewöhnliche Perspektiven von sattsam bekannten Gebäuden gefunden oder haben sie sich beim Bummeln auf reizvolle Details konzentriert?

Sie richteten ihre Kameras auf Ungewöhnliches und Bekanntes aus unterschiedlichsten Blickwinkeln und freuen sich, den Daheimgebliebenen ihre Eindrücke aus der Fremde vermitteln zu können.

 

Die Ausstellung sollte ursprünglich bis 29. März 2020 zu sehen sein, leider musste diese aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig beendet werden. Siehe Pressemitteilung

21. Januar bis 21. Feburar 2020: Kulturell und originell - Geschenke von Greifswalds Partnerstädten & Freunden

Enge Kontakte und ein intensiver Austausch mit den Partnern im In- und Ausland haben für die Entwicklung der Universitäts- und Hansestadt Greifswald von jeher eine große Rolle gespielt. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten wurden hunderte Gäste aus den Partnerstädten und befreundeten Städten in Greifswald empfangen. Und ebenso viele Greifswalder*Innen hatten Kontakt zu Menschen aus den Partnerstädten. Auch an den mitgebrachten Gastgeschenken lassen sich die intensiven Kontakte Greifswalds zu seinen Partnerstädten und Städtefreundschaften deutlich ablesen.