Navigation und Service der Hansestadt Greifswald

Springe direkt zu:

Inhalt Hauptnavigation Suche
Suche: Suchfeld öffnen / Suchfeld schließen
Menü öffnen/schliessen

Kleine Rathausgalerie

Ein Besuch der Kleinen Rathausgalerie ist in den regulären Öffnungszeiten unter Einhaltung der aktuell gültigen Corona-Schutzmaßnahmen möglich.

Aktuelle Ausstellung

22.09. - 04.11.2022 - "Leben am Ryck" | Fotografien von Waltraut Kühne & Sibylle Hagemann

Fotografien von Waltraut Kühne und Sibylle Hagemann sind vom 22. September bis 4. November in der Kleinen Rathausgalerie zu sehen. In ihren Bildern zeigen die beiden Frauen ihre Beziehung zu ihrem Heimatfluss Ryck. Mit ihren Fotos wollen sie die Betrachtenden anregen, mehr Aufmerksamkeit auf die Schönheit der Umgebung und auch die kleinen Dinge im eigenen Umfeld zu richten.

Am Donnerstag, dem 22. September, um 18:00 Uhr wird die Ausstellung im Beisein der Fotografinnen eröffnet.

Kommende Ausstellung

Kurzrückblick vergangener Ausstellungen

04.08. - 16.09.2022 - "Im Fluss der Zeit" | Zeichnungen & Fotografie im Dialog von Beate Spitzmüller

Seit Jahren beschäftigt sich Beate Spitzmüller schwerpunktmäßig mit dem Thema Zeit in Verbindung mit Natur und Landschaft und setzt sich mit gesellschaftlichen und ökologischen Fragen auseinander. Sie untersucht dabei Zeit und Prozesse als voneinander abhängige Phänomene und wendet sie als Kategorien auf den Untersuchungsgegenstand an. Es entstehen u.a. Bleistiftzeichnungen mit gestisch verdichteten Formen - ein Liniengefüge im Grenzbereich zwischen Vermessung, Dokumentation und Konzept.

Die Themen Zeit, Raum und Veränderung sowie der Wunsch, Welt und Wirklichkeit zu erforschen und prozesshaft in Bildkürzeln energetisch aufzuladen, verbinden Beate Spitzmüllers Zeichnungen mit ihren fotografischen Arbeiten. Im Unterschied zu den Zeichnungen sind die Lichtbilder zunächst mit der Realität verankert, doch im Zuge der weiteren Bearbeitung tritt diese mehr und mehr in den Hintergrund, um einer dem gestalteten Bild immanenten Wirklichkeit Raum zu geben.

Beate Spitzmüller hat sich einer Kunstrichtung verschrieben, die zum einen auf die Grundbedingungen der Zeichnung, also auf Fläche, Lineatur, Textur, Struktur und Rhythmus verweist, zum anderen aber bis an die Grenzen dieses Mediums geht. Dies zeigt auch ihre neue Ausstellung in der Kleinen Rathausgalerie.

Wir laden Sie und Ihre Freunde sehr herzlich zur Vernissage am Donnerstag, dem 04. August, um 18:00 Uhr in die Kleine Rathausgalerie, Rathaus (1. Etage) ein.

23.06. - 29.07.2022 - "Themenwechsel" | Aquarellbilder von Friedrich Wagner

Bereits am Mittwoch, dem 22. Juni, um 18:00 Uhr wird die Ausstellung mit einem Künstlergespräch eröffnet.

Friedrich Wagner präsentiert eine breite Motivauswahl. Greifswald und das Meer als „alte Heimat“, aber auch bayerische Seen und Berge spielen für ihn eine wichtige Rolle. Darüber hinaus werden Städteansichten und maritime Szenen, Stillleben wie auch Florales präsentiert.

Friedrich Wagner war zwischen 1998 und 2015 in Greifswald als Physiker tätig. Er wirkte beim Aufbau des IPP und des Wendelstein 7-X Projekts mit. 2015 zog er aus familiären Gründen zurück nach München und arbeitet heute dort in verschiedenen Malgruppen.

Zu seiner Technik meint der Künstler: „Das Aquarell gilt allgemein als schwierige Maltechnik. Der Malvorgang erlaubt nicht die vollständige Kontrolle über die Bildentstehung, sondern wird durch materielle Prozesse beeinflusst – wie agieren die Pigmente miteinander, wie reagiert das gewählte Papier auf den wässrigen Farbauftrag? Der Zufall ist hier ein Kollege des Malers. Das Medium will im Malprozess respektiert sein und der Maler muss die innere Bilddynamik verfolgen, künstlerisch wertvolle Entwicklungen erkennen und weiterentwickeln und letztlich in einem Zwiegespräch mit Blatt und Farbe ein Maximum an bildnerischer Kraft und Ästhetik erreichen. Diese Gradwanderung ist oft leichter gesagt als erfolgreich bewältigt.“ (Friedrich Wagner)

18.04. bis 22.06.2022 - keine Ausstellungen aufgrund von Bauarbeiten
27. Januar bis 15. April 2022 - "Kirchenburgen Siebenbürgens" | Fotografien von Heidrun und Burkhardt Köhler

 

Unter dem Titel „Kirchenburgen Siebenbürgens“ wird vom 27. Januar bis zum 11. März 2022 [verlängert bis 15. April 2022] eine neue Ausstellung in der Kleinen Rathausgalerie präsentiert. Die Greifswalder Heidrun und Burkhardt Köhler stellen Fotografien alter Kirchenburgen der Region Siebenbürgens aus, die sich im heutigen rumänischen Transsilvanien befindet. Die Aufnahmen entstanden 2018 während eines zweiwöchigen Aufenthalts in der Region.

Mitte des 12. Jahrhunderts siedelten sich in Siebenbürgen Bauern und Bergleute an, die vorwiegend aus dem deutschen Rhein-Mosel-Gebiet stammten. Da sie nach dem damaligen Rechtssystem sächsischen Musters eingegliedert wurden, nannte man sie generell „Sachsen“. König Gèza II. hatte zur Einwanderung aufgefordert, um u.a. seine Autorität in diesem Randgebiet durch ihm ergebene Landesbewohner zu festigen. Damit das damals umkämpfte Grenzgebiet besser geschützt wird, ließen die Bewohner ihre Kirchen zu wehrhaften Burgen erweitern. Im Konfliktfall boten die so entstandenen Kirchenburgen in den Dörfern Zuflucht und Schutzräume. Über die Jahrhunderte hinweg wurden die Anlagen aus- und umgebaut. Viele von ihnen sind bis heute erhalten.

Dreißig dieser Kirchenburgen werden in der neuen Ausstellung der Kleinen Rathausgalerie präsentiert – fünf von ihnen zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Beeindruckend ist die Vielfalt der Umbauten zu einem echt wehrhaften Gebäudekomplex mit bis zu drei Ringmauern. Innenaufnahmen verweisen auf interessante Details, die über Jahrhunderte hinweg die Aura dieser mittelalterlichen Kirchenräume mitbestimmten.

2. Dezember bis 21. Januar 2022 - Greifswalder Frauen - 120 Jahre Frieda Stundl-Pietschmann und 160 Jahre Luise Greger

 

Die Ausstellung widmet sich gleich zwei bedeutenden Greifswalderinnen: der Weberin Frieda Pietschmann und der Musikerin Luise Greger. Beide feiern in diesem Jahr einen runden Geburtstag: Frieda Pietschmann ihren 120. und Luise Greger den 160.. Anlässlich der Jubiläen wird das Leben und Werk der beiden Greifswalder Frauen in einer gemeinsamen Ausstellung vorgestellt. Diese wurde vom Amt für Bildung, Kultur und Sport gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt konzipiert.

 

Frieda Pietschmann wurde am 19. Januar 1901 in Greifswald geboren. Sie wurde in erster Linie durch ihren späteren Mann Rudolf Stundl bekannt, welcher das Projekt "Vorpommersche Fischerteppiche" maßgeblich ins Leben rief und jahrzehntelang begleitete. Sie war eine in Skandinavien ausgebildete Handweberin, die ihre eigene Weberei im Haus der Eltern in der Gützkower Straße 84 betrieb. Auch schon vor ihrer Heirat mit Rudolf Stundl im Jahr 1946 unterstützte und förderte sie die Entwicklung der Vorpommerschen Fischerteppiche mit ihrem Fachwissen als Weberin.

 

Luise Greger kam am 27. Dezember 1861 in Greifswald als jüngstes von vier Kinder zur Welt. Bereits mit 5 Jahren erhielt sie Klavierunterricht. Im Alter von 11 Jahren begann sie zu komponieren. Ihr Vater förderte sie stark und veröffentlichte schon früh eine Sammlung ihrer Kompositionen aus den Jahren 1874-1876. Luise Greger vertonte zuallererst Lieder, unter anderem von Goethe und Storm, aber auch ihr Märchenspiel "Gänseliesel" war sehr erfolgreich. Zudem war Luise Greger eine beliebte und geschätzte Kammersängerin.

14. Oktober bis 26. November 2021 - Opfer rechter Gewalt in Deutschland | Partnerausstellung mit dem Kultur- und Initiativenhaus STRAZE

Unter dem Titel „Todesopfer rechter Gewalt seit 1990“ wird vom 14. Oktober bis zum 26. November 2021 eine neue Ausstellung in Greifswald gezeigt. Durch den großen Umfang ist diese auf die Ausstellungsorte „Kleine Rathausgalerie“ und dem Kultur- und Initiativenhaus STRAZE aufgeteilt.

 

Mindestens 183 Menschen sind seit Anfang 1990 durch rechte Gewalttaten ums Leben gekommen. Jedes Jahr sterben weitere Menschen aufgrund rechter, rassistischer, antisemitischer, sozialdarwinistischer oder heterosexistischer Motive. Es gibt viele Tote, die niemals Schlagzeilen machten und von deren Schicksal keine Statistik zeugt. Die Ausstellung „Todesopfer rechter Gewalt seit 1990“ erinnert an diese Menschen und thematisiert zugleich die anhaltende Verdrängung rechter Gewalt. Seit der ersten Veröffentlichung im Jahr 2001 wurde die Ausstellung mehrfach überarbeitet und existiert inzwischen in der siebten Fassung. Anstoß gab eine Chronik der Zeitungen „Frankfurter Rundschau“ und „Der Tagesspiegel“, die im Jahr 2000 bereits 93 Todesopfer rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung zählten. Die Ausstellung hat auch einen konkreten Bezug zu Greifswald, denn hier wurden bereits zwei Menschen zu Todesopfern rechter Gewalt - Eckard Rütz und Klaus Dieter Gerecke. Beide Fälle sind in der Ausstellung dokumentiert.

 

Zum Abschluss der Ausstellung im November, findet am 25.11.2021, um 18 Uhr, ein Gedenken an Eckard Rütz anlässlich seines 20. Todestages an der Mensa am Wall statt.

 

Am 26.11.2021, um 19 Uhr, wird im IKUWO der Film „Der Glanz der Unsichtbaren“ gezeigt. Das Sozialdrama erzählt die Geschichte von obdachlosen Frauen in einer nordfranzösischen Stadt.

25. August bis 8. Oktober 2021 - Abgelegen und Abgelegt

Ab dem 25. August 2021 wird die neue Ausstellung in der Rathausgalerie zu sehen sein. Die Fotografin Sonja Daemen stellt ihre Arbeiten zum Thema "Abgelegen und Abgelegt" vor. 

 

(c) Sonja Daemen