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Segelschulschiff Greif

Rettet die GREIF



Das stadteigene Segelschulschiff ist derzeit seeuntüchtig und liegt in seinem Heimathafen in Greifswald-Wieck. Um weiterhin in See stechen zu können, muss es grundlegend saniert und modernisiert werden. Inzwischen liegt ein Sanierungskonzept vor. Die Ausgaben werden auf 3,5 Millionen Euro netto geschätzt. Bund, Land und verschiedene Stiftungen haben ihre Unterstützung signalisiert. Der Förderverein Rahsegler e.V. und die Ostsee-Zeitung haben Spendenaufrufe gestartet.

Wer helfen möchte, die GREIF zu retten, kann auf folgendes Konto spenden:
Zahlungsempfänger: Förderverein Rahsegler Greif e.V.
IBAN: DE57 1505 0500 0102 1025 11
Sparkasse Vorpommern
Verwendungszweck: Rettet die Greif

 

Aktuelle Pressemitteilungen

04.08.2020 - Segelschulschiff GREIF: Denkmal von nationaler Bedeutung

Das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern hat das Segelschulschiff GREIF als ein Denkmal von nationaler Bedeutung eingestuft. "Es ist das einzige in der DDR gebaute Segelschulschiff und ebenfalls das einzige Hochseesegelschiff, das in der DDR entstand, sodass ihm ein besonderer Seltenheitswert zukommt…. Die GREIF ist aufgrund des erhaltenen Schiffskörpers und der in wesentlichen Teilen erhaltenen technischen Ausstattung das einzige Schiff mit derartigem Dokumentationswert.
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22.06.2020 – Sanierungskonzept für die GREIF liegt vor

Korrosionsschäden am Rumpf, eine veraltete Maschinenanlage, Gästeunterkünfte und Sanitärräume, die den heutigen Anforderungen nicht genügen und eine Kombüse, die nicht mehr die geltenden Hygienestandards erfüllt: Um weiterhin in See stechen zu können, muss das stadteigene Segelschulschiff GREIF grundlegen saniert und modernisiert werden. Dafür liegt jetzt ein Sanierungskonzept vor, dass heute von Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann, vorgestellt wurde. Erarbeitet wurde es von Schiffsgutachter Detlev Löll von der gleichnamigen Ingenieurbüro GmbH aus Peenemünde.
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06.03.2020 – Segelschulschiff GREIF: zahlreiche Veranstaltungen am Heimatliegeplatz geplant

Die GREIF ist am Freitag, dem 6. März, in ihren Heimathafen zurückgekehrt. Die Crew wurde von zahlreichen Mitgliedern des Fördervereins begrüßt, die auf einem Banner ihre Unterstützung für das Segelschulschiff bekundeten.
Bis entschieden ist, wie es mit der GREIF weitergeht, soll das Segelschulschiff im Heimathafen in Greifswald-Wieck liegen und für alle als besonderes maritimes Denkmal erlebbar werden. Weitere Informationen

18.02.2020 – Segelsaison für die GREIF abgesagt

Die Segelsaison für das stadteigene Segelschulschiff GREIF muss gestrichen werden. Wie Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder heute mitteilte, wurden während des jüngsten Werftaufenthaltes in Wolgast weitere Schäden an der Außenhaut des 69 Jahre alten Segelschulschiffes festgestellt. Da derzeit nicht klar sei, wie hoch die Reparaturkosten sind und wann die GREIF in die diesjährige Segelsaison starten könne, habe sich die Stadt – auch angesichts der anstehenden Grundsatzdebatte zur Zukunft der GREIF - dazu entschieden, die Segelsaison 2020 komplett abzusagen.
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Die Schonerbrigg "Greif" wurde 1951 auf der Warnowwerft in Rostock–Warnemünde als Stahlschiff auf Kiel gelegt. Als Ausbildungssegler wurde sie nach dem damaligen Präsidenten der DDR „Wilhelm Pieck“ benannt. Nach der politischen Wende wurde die Stadt Greifswald Eignerin des Schiffes. Seitdem fährt es nach einem kompletten Umbau als Segelschulschiff "GREIF" die großen internationalen Ostseehäfen an. Regelmäßig ist das Schiff auch Gast der Hansesail in Rostock und der Kieler Woche. Seinen Heimathafen hat die "Greif" im Fischerei– und Seglerhafen Wieck an der Südmole.
Die über 40 Meter lange Schonerbrigg hat eine Segelfläche von 570 Quadratmetern und erreicht unter Vollzeug eine Geschwindigkeit von bis zu 14 Knoten.
Von Ostern bis Oktober werden Mehrtagestörns und Tagesfahrten angeboten. Die Buchungen beginnen bereits im November des Vorjahres, aber auch kurzfristig ist immer noch ein Platz an Bord zu bekommen. Das Schiff wird von einer fünfköpfigen Stammbesatzung gesegelt. Die Crew wird ehrenamtlich unterstützt von Hand-für-Koje-Leuten aus dem Förderverein Rahsegler Greif e.V..