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Segelschulschiff Greif

Greif bei Hanse Sail, Foto Mario-Alois Langforth
Die Greif bei der Hanse Sail, Foto: Mario-Alois Langforth

Die Schonerbrigg "Greif" wurde 1951 auf der Warnowwerft in Rostock–Warnemünde als Stahlschiff auf Kiel gelegt. Als Ausbildungssegler für die Marine war sie nach dem damaligen Präsidenten der DDR „Wilhelm Pieck“ benannt. Nach der politischen Wende wurde die Stadt Greifswald Eignerin des Schiffes. Seitdem fährt es nach einem kompletten Umbau als Segelschulschiff "Greif" die großen internationalen Ostseehäfen an. Regelmäßig ist das Schiff auch Gast der Hansesail in Rostock und der Kieler Woche. Seinen Heimathafen hat die "Greif" im Fischerei– und Seglerhafen Wieck. Diesen kann sie aber derzeit wegen der Versandung nicht anlaufen. Im Sommer legt sie hinter dem Sperrwerk an der Südmole oder im Seehafen Ladebow an.
Die über 40 Meter lange Schonerbrigg hat eine Segelfläche von 570 Quadratmetern und erreicht unter Vollzeug eine Geschwindigkeit von bis zu 14 Knoten.
Von Ostern bis Oktober werden Mehrtagestörns und Tagesfahrten angeboten. Die Buchungen beginnen bereits im November des Vorjahres, aber auch kurzfristig ist immer noch ein Platz an Bord zu bekommen. Das Schiff wird von einer siebenköpfigen Stammbesatzung gesegelt. Die Crew wird ehrenamtlich unterstützt von Hand-für-Koje-Leuten und dem Förderverein Rahsegler Greif e.V..