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Weihnachtsmarkt

Blick auf Weihnachtsmarkt am Abend in Richtung Rathaus

 

29. November bis 20. Dezember 2018

 Der Weihnachtsmarkt findet auf dem historischen Marktplatz statt. Rund 50.000 Gäste besuchen alljährlich den Greifswalder Weihnachtsmarkt und stimmen sich in einer zauberhaften Atmosphäre auf das Weihnachtsfest ein. Höhepunkte sind die Ankunft des Weihnachtsmannes auf einem Segelschiff, der Lampionumzug, das Bühnenprogramm, das Foyersingen im Rathaus, die Nachtwächterführungen und das Programm in der Greifswalder Adventskirche auf dem Weihnachtsmarkt sowie der Kunsthandwerkermarkt im Gewölbekeller des Rathauses. 

Produzent: Großmarkt Rostock GmbH

 

 

 

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Impressionen vom Weihnachtsmarkt 2017

Weihnachtsmann
Am 20. Dezember verabschiedete sich Greifswalds Weihnachtsmann von seinen kleinen udn großen Fans.

Greifswalder Weihnachtsmarkt zog tausende Gäste an - Erwartungen des Veranstalters wurden erfüllt

 

Nach dreiwöchiger Veranstaltungszeit schließt der Weihnachtsmarkt am 20. Dezember seine Pforten. „Unsere Erwartungen an den Greifswalder Weihnachtsmarkt 2017 wurden erfüllt.“ Steffen Winckler, Leiter des Amtes für Bürgerservice und Brandschutz, dankt insbesondere dem Museumshafenverein, der DLRG, dem THW, dem Kapellenverein, dem Verein Greifswalder Innenstadt e. V. und dem Produzenten des Marktes der Großmarkt Rostock GmbH und dem Unternehmen Schöpf für die kooperative Zusammenarbeit. Aus dieser verlässlichen Kooperation erwuchs ein abwechslungsreiches Angebot, das die Gäste vor allem an den Wochenenden auf den Weihnachtsmarkt zog. Allerdings habe das Wetter nicht immer mitgespielt, so dass manche Arbeit, die in die Vorbereitung der Outdoor-Angebote gesteckt wurde, nicht in jedem Fall honoriert werden konnte.

Obwohl das nasskalte Wetter manchen Gast davon abhielt, länger auf dem Markt zu verweilen, waren die Schausteller, Gastronomen und Kunsthandwerker mit dem dreiwöchigen Weihnachtgeschäft zufrieden. „Allerdings sind die Umsätze mit denen des Vorjahres nicht vergleichbar, denn immerhin fehlte ja diesmal eine ganze Veranstaltungswoche“, zieht Marktmeister Uwe Buschbeck Bilanz. Der Greifswalder Weihnachtsmarkt öffnet traditionell erst nach dem Totensonntag und schließt seine Tore wenige Tage vor dem Weihnachtsfest. 

Viele Gäste lobten die weihnachtliche Ausgestaltung des Marktes und die liebevolle Aufmachung zahlreicher Hütten, Stände und die Auswahl der Karussells. Enorme Beachtung fanden die Angebote auf dem Kunsthandwerkermarkt im Rathauskeller. Insgesamt präsentierten sich dort rund 60 Ateliers, Werkstätten und Manufakturen. Die Kunsthandwerker kommen sehr gern in den Greifswalder Rathauskeller, so dass wir auch in diesem Jahr wieder mit großer Vielfalt punkten konnten“, so Marcus Müller, der als Mitarbeiter des Amtes für Bürgerservice und Brandschutz diesen stimmungsvollen Teil des Weihnachtsmarktes organisierte.

Das Rahmenprogramm rund um den Weihnachtsmarkt fand auf weiteren Schauplätzen statt. Mehr als 600 Gäste genossen das Adventssingen im Rathausfoyer.

Hans-Martin Harder vom Kapellenverein freut sich über die Resonanz, die das Programm in der Adventskapelle erhielt: „Zeitweilig drängen sich bis zu 50 Gäste gleichzeitig in der kleinen Kirche. Besonders zahlreich kamen die Gäste, als der Chor der Martinschule sang. Aber auch die Lichtpunkte, die kleinen Andachten zur Mittagszeit, wurden sehr gut angenommen.“ Zudem sei er dankbar für den Besuch des Bürgerbeauftragten, des Oberbürgermeisters und des Parlamentarischen Staatsekretärs für Vorpommern. Dies sei auch eine Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit, die hier geleistet wurde. Die Greifswalder Adventskirche ist bislang die einzige Kirche in Norddeutschland, die auf einem Weihnachtsmarkt aufgebaut wird. Hader hofft, dass die Kapelle auch im nächsten Jahr mit Leben gefüllt werden kann. Derzeit wird ein Nachfolger für Roland Springborn, Pfarrer a. D., gesucht, der bislang das Veranstaltungsangebot organisierte. 

Lob gibt es vom Veranstalter für das Angebot rund um den Luciastand auf dem Fischmarkt. Hier habe Ulrike Wirth als Betreiberin mit Märchenstunden, einem Lampionumzug und einer kleinen Wärmehütte, in die zum spontanen Musizieren eingeladen wurde, schöne Ideen eingebracht. Vielleicht ließe sich das noch weiterausbauen, hofft Steffen Winckler. Der Fischmarkt habe auch durch die mitwachsende Beleuchtung der Platane an Ausstrahlung gewonnen. Überhaupt will die Stadt noch mehr Stimmung rund um den Marktplatz mit Lichtelementen erzeugen und dies vielleicht eben nicht nur im Dezember, sondern vielleicht auch zu anderen Festlichkeiten, überlegt Winckler und will dazu auch die Bürgerschaft ins Boot holen. Denn das sei natürlich auch mit Kosten verbunden. 

Die Vorbereitung des Weihnachtsmarktes 2018 startet im Januar.

 

 

 

Das war das Tannenbaumfest 2017

Schmücken der Weihnachtstanne

Die Feuerwehr kam gleich mit zwei Drehleitern.

Die schöne Weihnachtstanne, die in Neu Negentin bei Dargelin aufwuchs, wurde  fest in der Bodenhülse auf dem Marktplatz verankert. Rund 40 Jahresringe konnten am frisch geernteten Stamm gezählt werden. Am Montag, dem 27. November, ab 9:30 Uhr, putzten Greifswalds Kinder diesen Baum festlich heraus. Hilfreich zur Seite standen ihnen die Kameraden der Feuerwehr, Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder und seine 1. Stellvertreterin Jeannette von Busse. Auf zwei großen Drehleitern gelangten die Jungen und Mädchen bis in die Spitze der Tanne. Die zauberhafte Dekoration entstand in den Kunstwerkstätten. Zu ihrem Tannenbaumfest brachten die Jungen und Mädchen aber auch selbstgebastelten Schmuck mit. Nach getaner Arbeit gab es zum Dank für alle Helfer eine kleine Leckerei, die Greifswalder Bäcker und Gastronomen zubereitet hatten. Musikalisch begleitet wurden die Kinder von Matthias Wöller (Musikschule Fröhlich). Zum funkelnden Anziehungspunkt wurde die Tanne am 1. Adventsonntag, als Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder und der Weihnachtsmann erstmals die Lichter anzündeten.

Weihnachtsstolle für den Weihnachtsmarkt 2017

Stollen für den Weihnachtsmarkt entsteht im BerufsBildungsWerk Greifswald

Nach einem traditionellen Rezept backen alljährlich AZUBIS des Berufsbildungswerkes uner Anleitung des Ausbilders Steffen Kummerow einen vier Meter langen Feststollen. In diesem Jahr wurde damit das 1. Ausbildungsjahr beauftragt. Für die Konditorin Annika Weiler aus Zittau, die Bäckerwerkerin Vanessa Voigt aus Berlin und die beiden Bäcker Lukas Weisbrodt aus einem kleinen Ort in Brandenburg sowie Nele Haupt aus Stralsund beginnt der Ausbildungstag um 2 Uhr in der Frühe. So auch an dem Tag, als endlich der Stollen in den Ofen kommt. Zuvor haben die Azubis acht Kilogramm Butter, drei Kilogramm Zucker, 12 Kilogramm Sultaninen, Mandeln, Zitronat und Orangeat, Hefe, Rum und Gewürze verkentet und ruhen lassen. Die genaue Rezeptur halten die Azubis jedoch streng unter Verschluss. Zwei Tipps werden preisgegeben: Die Sultanien erst ganz zum Schluss unterkneten, dann bleibt der Teig schön hell und die gestiftelten Mandeln zuvor rösten. Der Teig wird in Stollen-Backformen von ein Meter Länge abgebacken. Sobald die Form aus dem Ofen kommt, wird das heiße Gebäck immer wieder gebuttert und gezuckert. Das sorgt für eine Versiegelung des Stollens und trägt zur langen Haltbarkeit bei. Vier Ein-Meter-Stücken Stollen werden auf einem Holzbrett so zusammengesetzt, dass man keine Naht erkennt.  

Zur festlichen Eröffnung des Greifswalder Weihnachtsmarktes am 1. Adventssonntag (3. Dezember), gegen 15 Uhr, wird Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder diesen langen Stollen anschneiden und gemeinsam mit den Azubis der BeufsBildungswerkes stückweise an die Gäste des Weihnachtsmarktes verkaufen.  Von dem Erlös stattet die Volkssolidarität traditionell eine Weihnachtsfeier für wohnungslose Menschen aus.
Die Azubis backen auch sehr leckere Kekse und Plätzchen, die man im Insel-Point auf dem Campus des BerufsBildungsWerkes in der Pappelallee kaufen kann. 

Einstimmung auf das Weihnachtsfest mit Luciaweisen

Lucia-Sänger aus Lund zu Gast in Greifswald

Der „Lunds Ungdmskör“, der Musikschulchor aus der schwedischen Partnerstadt Lund, trat am 1. Adventswochenende in Greifswald auf. Er folgte einer Einladung des Büros für Internationale Kontakte und Städtepartnerschaften der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Die jungen Sängegrinnen und Sänger begeisterten die Gäste des Weihnachtsmarktes mit ihren eindrucksvollen Vortrag schwedischer Weihnachtslieder.  Im „Lunds Ungdmskör“ singen zwanzig Jugendliche im Alter von 13 bis 19 Jahre. Sie verfügen über ein breites Repertoire aus den Bereichen Klassik, Folklore, Pop sowie Kirchenmusik. Der Chor wird von Linda Alexandersson (geboren 1984) aus Malmö geleitet. Die Sängerin, Komponistin, Dirigentin und Arrangeurin leitet nicht nur die städtische Musik- und Kulturschule in Lund, sondern auch den international bekannten Frauenchor „Korellerna“.

Empfang des Weihnachtsmanns am 1. Adventssonntag 2017

Die Ankunft des Weihnachtsmanns in Greifswald ist ein liebevoll gestalteter Höhepunkt des Weihnachtsmarktes. „Wir nutzen unsere guten Kontakte zum Museumshafenverein und zur DLRG, um das Prozedere zu einem kleinen Fest werden zu lassen“, so Steffen Winckler, der als Leiter des Amtes für Bürgerservice und Brandschutz die Organisation des Weihnachtsmarktes verantwortet. Der Museumshafenverein stellte auch in diesem Jahr den über 100 Jahre alten Haikutter HANNE-MARIE in den Dienst des Weihnachtsmanns. Der schipperte mit seinem Gefolge am 1. Adventssonntag, dem 3. Dezember, zum Museumshafen. Trotz schlechten Wetters begrüßten hunderte Kinder und Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder  den Weihnachtsmann. Auf den breiten Stufen im Hafen und bei der Querung der Fußgängerbrücke hatten die Kinder viel Raum, um dem Weihnachtsmann ganz nahe zu kommen. Per Kutsche ging es dann hinauf zum Marktplatz, wo der Oberbürgermeister und der Weihnachtsmann den Weihnachtsmarkt offiziell eröffnetn und die Lichter der Weihnachtstanne anzündeten.

Lampionumzug durch das Märchenland

Die Stadt als Veranstalterin des Greifswalder Weihnachtsmarktes lud auch in diesem Jahr zu einem erlebnisreichen Laternenumzug ein. Kinder und Eltern hatten ihren Spaß rund um die liebevoll inszenierte Geschichte vom erfrorenen Weihnachtsmann. Für die Kostümierung der Darsteller sorgte das Theater.