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Energie-Kommune des Jahres 2025 – Greifswald ist nominiert!

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald wurde von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zur Energie-Kommune des Jahres 2025 nominiert. Damit gehört Greifswald zu 12 ausgewählten Kommunen bundesweit – neben Großstädten wie Nürnberg und Stuttgart sowie kleineren Städten wie Hoyerswerda oder Havelberg.
Bürgerinnen und Bürger können nun ihren Favoriten wählen. Die Abstimmung läuft noch bis 31. Januar unter: Energie-Kommune des Jahres - Agentur für Erneuerbare Energien
Bereits im Juni 2025 wurde Greifswald als Energiekommune des Monats ausgezeichnet. Ausschlaggebend dafür waren unter anderem das langjährige Engagement im Klimaschutz, der bereits 2008 gestartete Prozess zur Reduktion von Emissionen und Energieverbrauch, Erfolge in der nachhaltigen Mobilität (z. B. durch starke Beteiligung am STADTRADELN), die Klimapartnerschaft mit Pomerode in Brasilien, das Engagement im Moorschutz sowie die konsequente Ausrichtung an globalen Nachhaltigkeitszielen.
Bundesweite Aufmerksamkeit erlangte zudem Deutschlands größte Solarthermieanlage der Greifswalder Stadtwerke – ein zentraler Baustein der Wärmestrategie auf dem Weg zur Klimaneutralität, die aktuell im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung weiter konkretisiert wird.
Der Ausrichter des Wettbewerbes, AEE-Geschäftsführer Dr. Robert Brandt, sagte: „Wir wissen um die Herausforderungen, mit denen die Städte und Gemeinden konfrontiert sind. Umso beeindruckender ist das Engagement unserer nominierten Kommunen und der Menschen, die daran beteiligt sind, für eine nachhaltige und zukunftsfähige Daseinsvorsorge zu arbeiten.“
Greifswalds Oberbürgermeister Dr. Fassbinder zeigte sich stolz über die Nominierung: „Gemeinsam mit den Greifswalder Stadtwerken, den großen Wohnungsunternehmen und weiteren Partnern im Nachhaltigkeitsbündnis treiben wir die Wärmewende in Greifswald entschlossen voran.“ Zugleich machte er deutlich, dass der Weg anspruchsvoll bleibt: „Das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 ist eine große Herausforderung. Dafür braucht es nicht nur kommunales Engagement, sondern auch die passenden Rahmenbedingungen auf Bundesebene.“
