Presseportal

Greifswald erweitert Defibrillator-Standorte an Schulen und Sporthallen

04.03.2026
Defibrillator als Vorführgerät bei einer Schulung© André Gschweng

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald hat fünf weiterführende Schulen sowie zehn städtische Sporthallen erstmals mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED) ausgestattet. Mit ihnen können Ersthelfer bei plötzlichen Herzrhythmusstörungen – etwa infolge eines Herzinfarkts – entscheidende Minuten überbrücken, bis der Rettungsdienst eintrifft. Mit der Ausstattung weiterer städtischer Gebäude mit lebensrettender Technik stärkt die Stadt die Vorsorge an stark frequentierten Orten. 

„Im Notfall zählt jede Minute. Mit den neuen Defibrillatoren schaffen wir zusätzliche Sicherheit an den Schulen sowie für zahlreiche Sportlerinnen und Sportler in Greifswald“, sagt Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder. „Die Geräte sind einfach zu bedienen und können im Ernstfall Leben retten.“

So verfügen jetzt die Regionalen Schulen „Caspar David Friedrich“ und „Ernst Moritz Arndt“, die Integrierte Gesamtschule „Erwin Fischer“ sowie die Gymnasien „Alexander von Humboldt“ (Haus 1 und 2) und „Friedrich Ludwig Jahn“ (Haus 1 und 2) über derartige Laien-Defibrillatoren. Zur Qualifizierung im Umgang mit den Geräten führte die Stadt bereits drei Schulungen durch. Rund 100 Personen nahmen daran teil, darunter auch Lehrkräfte der betroffenen Einrichtungen. Seit dem Schuljahr 2025/2026 wird die Erste-Hilfe-Ausbildung in den 7. und 8. Klassen an Greifswalder Schulen umgesetzt, diese schließt den Umgang mit einem automatisierten Defibrillator ein.

Das Rathaus und das Stadthaus am Markt, der Verwaltungsstandort am Tierpark sowie die Stadtbibliothek, St. Spiritus und die Musikschule sind bereits seit längerem mit Defibrillatoren ausgestattet. Somit kann auch bei einem Notfall in der Innenstadt schnell geholfen werden. Der Bauhof wurde nun ebenfalls ausgerüstet. Die Anschaffung der Geräte kostete rund 30.600 Euro.