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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen 24.02.2022 – Greifswald übt Solidarität mit der Ukraine

Oberbürgermeister Dr. Fassbinder vor der ukrainischen Flagge
Dr. Fassbinder vor der ukrainischen Flagge, Foto Pressestelle

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist geschockt über den Angriff der russischen Truppen auf die Ukraine und den nun dort ausgerufenen Kriegszustand. Als Zeichen der Solidarität ließ Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder am Donnerstagvormittag die ukrainische Flagge am Rathaus hissen.

„Wir sind fassungslos und bestürzt.“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder: „Fassungslos darüber, dass der russische Präsident Putin den Krieg zurück nach Europa gebracht hat und das Völkerrecht gebrochen wurde. Bestürzt darüber, wie viel Leid und Verlust dies mit sich bringen wird.“

In einem Brief an den Bürgermeister der befreundeten ukrainischen Stadt Drohobytsch, Taras Kutschma, erklärte Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder: „Die Angriffe auf das Land müssen aufhören und der Frieden in Europa wieder hergestellt werden. Meine Sorge und unsere volle Solidarität gelten allen Menschen in der Ukraine und besonders unseren Freundinnen und Freunden in Drohobytsch. Solidarisch, tief verbunden und im Sinne unserer guten Partnerschaft denken wir an die Menschen dort. Wir sind dankbar für unsere gemeinsamen Projekte und wollen, soweit das möglich ist, unbedingt an ihnen festhalten.“

Der Oberbürgermeister bot zugleich die Hilfe der Stadt Greifswald an: „Wenn wir helfen und unterstützen können, ob mit Hilfsgütern oder in anderer Form, kommen Sie bitte auf uns zu. Als Sicherer Hafen stehen wir bereit, Flüchtende aus der Ukraine aufzunehmen.“ Der Oberbürgermeister bedankt sich bei der WVG, die bereit ist, einen Beitrag bei der Unterbringung zu leisten und bereits Vorbereitungen trifft.

Dr. Fassbinder wandte sich auch an Greifswalds russische Partnerstadt Wyborg: „Unsere Freundinnen und Freunde im russischen Wyborg rufen wir dazu auf, für Frieden unter den Menschen einzustehen. Wir werden trotz der gegenwärtigen Situation versuchen, die Kontakte von Mensch zu Mensch aufrecht zu halten.“