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Greifswald verteidigt Titel als Stadt des Fairen Handels

23.01.2026
Teilnehmer des fairen Frühstücks im Tierpark© Weltladen

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald darf weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen. Wie der gemeinnützige Verein Fairtrade Deutschland mitteilte, erfüllt sie weiterhin alle dafür notwendigen Kriterien. Greifswald ist bereits seit 2020 Stadt des Fairen Handels und damit eine von über 930 in Deutschland.

In den vergangenen zwei Jahren setzte die Stadt zahlreiche konkrete Projekte um. Ein Schwerpunkt lag auf der Verbindung von Fairtrade und Sport. So wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Sportbund nachhaltige Sportmaterialien wie Fußbälle, Trikots oder nachhaltige Becher für Vereine eingeführt. Begleitende Workshops, Ausstellungen und Aktionen bei Großveranstaltungen wie dem Citylauf oder dem Volleyball-Beach-Cup machten die Ziele der Agenda 2030 sichtbar.

Neue Beteiligungsformate wie der Kaffee-Spaziergang „Walk and Talk“ und der Film-Spaziergang „A Wall is a Screen“ brachten das Thema vielen Greifswalderinnen und Greifswaldern näher und verknüpften globale Fragen des fairen Handels mit konkreten Orten in Greifswald.

Auch im Alltag ist das Thema sichtbar: Bereits seit 2022 ist es fester Bestandteil der kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie. Die Stadtverwaltung setzt zudem auf faire Beschaffung oder nachhaltige Verpackungen bei städtischen Veranstaltungen. Neben dem fair gehandelten Stadtkaffee gibt es inzwischen Greifswalder Stadtschokolade in mehreren Varianten. Das Netzwerk beteiligt sich regelmäßig an der bundesweiten Fair-Trade-Woche.

Fairtrade Deutschland bedankt sich für diesen Einsatz: „Es macht großen Spaß zu sehen, dass sich der Gedanke des fairen Handels in Ihrer Kommune verankert hat und dass so vielfältige Aktionen durchgeführt werden. Ganz besonders freut uns, dass Ihre Kommune eine so bemerkenswerte öffentliche Präsenz zeigt.“

Für die Verbindung von Fairtrade, Sport und nachhaltige Entwicklung erhielt Greifswald bereits bundesweite Anerkennung und gewann den ersten Preis im Wettbewerb „Kommune bewegt“ in der Kategorie mittlere Kommunen.