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28.05.2021 – Greifswald wird Modellkommune für Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Dr. Fassbinder unterzeichnet die Zielvereinbarung
Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder und Dr. Jörg Eulenberger, Leiter des Standorts Nord-Ost des BNE-Kompetenzzentrums unterzeichnen die gemeinsame Zielvereinbarung.

Nachhaltige Entwicklung ist in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald ein erklärtes Ziel. Unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger arbeitet die Stadt an einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie. Zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und freien Initiativen engagieren sich in den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Demokratie, Antirassismus, soziale Teilhabe und fairer Handel für eine Stadtentwicklung, die in Greifswald und der Welt eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen ermöglicht. Um möglichst viele Greifswalderinnen und Greifswalder auf diesem Weg mitzunehmen, soll nun auch das Thema „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) in den Fokus gerückt werden. Unterstützt wird die Stadt dabei vom BNE-Kompetenzzentrum, das Greifswald als eine von bundesweit 50 Modellkommunen für BNE ausgewählt hat. Am Freitag, den 28. Mai unterzeichneten der Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder und Dr. Jörg Eulenberger, Leiter des Standorts Nord-Ost des BNE-Kompetenzzentrums, dafür eine gemeinsame Zielvereinbarung.

Die Idee hinter BNE ist einfach: Jeder Mensch kann Nachhaltigkeit beziehungsweise nachhaltiges Verhalten erlernen und sein Handeln daran ausrichten. Um einen gesellschaftlichen Wandel anzustoßen, müssen Bildungsangebote langfristig und strategisch geplant werden, gut ineinandergreifen und möglichst viele Menschen aller Altersgruppen erreichen.

„Greifswald ist auf dem richtigen Weg, das zeigt uns beispielsweise die Auszeichnung als Finalist für den deutschen Nachhaltigkeitspreis in diesem Jahr. Aber darauf wollen wir uns nicht ausruhen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir unsere Zukunft nachhaltig gestalten. Dafür braucht es das nötige Wissen, um die ökologischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Aspekte und Zusammenhänge von Nachhaltigkeit zu verstehen und in unserem Handeln zu berücksichtigen“, so Dr. Stefan Fassbinder. „Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist für das Gelingen unserer Nachhaltigkeitsstrategie ein wesentlicher Baustein. Die Auswahl unserer Stadt als Modellkommune für BNE verleiht dem Thema in Greifswald zusätzlichen Schub.“

„In Greifswald gibt es bereits eine Vielzahl städtischer und freier Bildungsangebote für Nachhaltige Entwicklung. Wir werden die Stadt dabei begleiten, die Vernetzung dieser Akteurinnen und Akteure auszubauen und mit ihnen ein gemeinsames BNE-Verständnis und gemeinsame Ziele zu formulieren“, erklärt Dr. Jörg Eulenberger vom BNE-Kompetenzzentrum. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Greifswald.“

Das BNE-Kompetenzzentrum unterstützt die Kommune über eine Prozessbegleitung vor Ort, Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Kommunen und Qualifizierungsangeboten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der kommunalen Bildungslandschaft. Zudem werden die Prozesse vor Ort wissenschaftlich evaluiert und die Ergebnisse laufend in die Prozessbegleitung einbezogen. Das Büro in Halle (Saale) ist eines von bundesweit drei Standorten. Insgesamt 50 Modellkommunen werden bis vorerst 2023 vom BNE-Kompetenzzentrum begleitet. Dafür wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. 

Weitere Infos:
BNE-Kompetenzzentrum Bildung – Nachhaltigkeit – Kommune: https://www.bne-kompetenzzentrum.de/de