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Land unterstützt Bau der barrierefreien Sporthalle für neues Schulzentrum
Die Bauarbeiten für das neue Inklusive Schulzentrum in Greifswald laufen bereits auf vollen Touren. Derzeit erfolgen der restliche Erdaushub sowie die Erschließungsarbeiten für Medienleitungen und die Grundleitungen. Im Anschluss beginnen die Bohrarbeiten für die Pfahlgründung und die Geothermie.
Am heutigen Freitag, dem 29. August 2025, übergab Christian Pegel, Minister für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern, den Fördermittelbescheid für die neue Sporthalle an Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder. Der Bau der Halle und der dazugehörigen Außenanlagen wird mit acht Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Weitere 29 Millionen Euro Städtebaufördermittel fließen in den Grundschulneubau mit Hort und Mensa. Die Gesamtkosten für das Großprojekt belaufen sich nach aktuellem Stand auf rund 80 Millionen Euro.
Modernste Bedingungen für inklusiven Sport
Die moderne Halle wird rund 24 mal 45 Meter groß, in drei gleich große Teile unterteilbar und barrierefrei ausgestattet. Zwei der sechs Umkleiden sind speziell für Rollstuhlnutzende geplant. Es gibt Markierungen für gängige Sportarten wie Fußball, Handball, Basketball, Volleyball und Badminton. Außerdem sind ein Kraftraum, ein Gymnastikraum, ein Aufzug und eine Zuschauertribüne – auch für Rollstuhlplätze – vorgesehen.
Weiterer Baufortschritt - Bohrarbeiten kurz vor dem Start
Aufgrund des feuchten Untergrunds müssen insgesamt 333 Pfähle gebohrt werden, von denen etwa zwei Drittel geothermisch aktiviert werden. Dafür werden Kunststoffschläuche in Stahlkörbe eingeflochten, in die Bohrlöcher gesetzt und einbetoniert. Diese Pfähle sind bis zu zwölf Meter tief und tragen später zur umweltfreundlichen Beheizung und Kühlung des Gebäudes bei – in Kombination mit einer Wärmepumpe und einer Photovoltaikanlage. Der Großteil der Wärmeerzeugung erfolgt daneben durch Fernwärme der Stadtwerke Greifswald.
Der Bildungscampus umfasst eine dreizügige Grundschule und 2,5-zügige Regionalschule, eine Mensa, einen Hort, eine große Sporthalle und großzügige Außenanlagen. Mehr als 700 Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur zehnten Klasse sollen hier lernen. Die ersten Klassen werden voraussichtlich zum Schuljahr 2028/2029 einziehen.