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26.06.2020 – Vorplatz auf dem Neuen Friedhof wird neu gestaltet

Der Vorplatz an der Trauerhalle auf dem Neuen Friedhof
Der Vorplatz an der Trauerhalle auf dem Neuen Friedhof, Foto: Pressestelle

Der Bereich rund um die Trauerhalle auf dem Neuen Friedhof wird neu gestaltet. Die Bauarbeiten hierfür beginnen am 29. Juni. Zunächst wird der Vorplatz zwischen der Halle und dem Krematorium saniert. 

Hierzu werden die teilweise zerbrochenen und unebenen Betonplatten aufgenommen und durch neue ersetzt. Diese 30 mal 30 Zentimeter großen Platten stammen noch aus dem Jahr 1981, als die Trauerhalle gebaut wurde. „Nur wer genau hinsieht, erkennt, dass der Vorplatz eigentlich vierfarbig gestaltet ist – mit roten, gelben, anthrazitfarbenen und grauen Platten – nach der Fertigstellung wird diese Musterung wieder deutlich zum Vorschein kommen.“, erläutert Maren Sommer, Leiterin der Friedhofsverwaltung beim Tiefbau- und  Grünflächenamt. Da diese Ansicht denkmalgeschützt ist, werden die Platten nach historischem Vorbild neu hergestellt. Die Arbeiten dauern etwa vier Wochen. Der Vorplatz ist in dieser Zeit gesperrt. „Deshalb können auch die öffentlichen Toiletten in der Feierhalle nicht genutzt werden.“, bedauert sie. Als Notlösung werde für den kurzen Zeitraum ein Dixi-Häuschen aufgestellt.

Im Anschluss an die Sanierung des Vorplatzes werden die Wege hinter und seitlich der Halle wieder hergerichtet. Auch die Bepflanzung rund um die Trauerhalle wird erneuert. Das Konzept hierfür hat Gärtnermeister Jens Niebuhr erarbeitet und mit dem Denkmalschutz abgestimmt. „Die damalige DDR-Bepflanzung haben wir neu interpretiert.“ Die beiden Karées vor der Feierhalle werden beispielsweise mit Zierapfel, weißen und blauen Schwertlilien sowie weißem und lilafarbenen Steppensalbei bepflanzt. Die Grünfläche auf  der Rückseite der Trauerhalle wird mit Hortensien, Magnolien, Robinien und zwei neuen Goldbirken verschönt. Zahlreiche neue Stauden sind auch für das abgesenkte Beet entlang der Trauerhalle vorgesehen. Die Kosten für die Umgestaltung belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Die Arbeiten übernimmt die Firma Landschaftsbau Siedenbüssow.

Bereits im vergangenen Jahr war der Hauptweg saniert worden, der vom Eingang des Neuen Friedhofs zum Vorplatz führt. Er wird durch ein neu gestaltetes Hochbeet unterbrochen, das genau in der Sichtachse zum Krematorium alle Blicke auf sich zieht. Der Grundriss ist eine Nachbildung der Kapelle, die bis Anfang der 80er Jahre an dieser Stelle stand und dann abgerissen wurde. Gärtnermeister Jens Niebuhr gestaltete das Beet mit zahlreichen Präriestauden und -gräsern, die zu jeder Jahreszeit in anderen Farben leuchten.