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Oberbürgermeisterwahl

Wahl der Oberbürgermeisterin/des Oberbürgermeisters


Für die Durchführung der Wahl bilden die gesetzliche Grundlage das Landes- und Kommunalwahlgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LKWG M-V) und die Landes- und Kommunalwahlordnung M-V (LKWO M-V). Nach § 3 Abs. 3 LKWG M-V erfolgt die Wahl hauptamtlicher Bürgermeisterinnen oder Bürgermeister frühestens sechs Monate und spätestens zwei Monate vor Ablauf deren Amtszeit. Entsprechend § 38 Abs. 1 Kommunalverfassung M-V dürfen hauptamtliche Bürgermeister großer kreisangehöriger Städte die Bezeichnung Oberbürgermeister führen.

Die Amtszeit einer Oberbürgermeisterin/eines Oberbürgermeisters in hauptamtlich verwalteten Gemeinden beträgt gemäß § 37 Abs. 2 der Kommunalverfassung M-V mindestens sieben und höchstens neun Jahre. Sie wird in der jeweiligen Hauptsatzung bestimmt und beträgt in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald (§ 9 der Hauptsatzung) sieben Jahre.

Der Tag der Wahl wird durch die Gemeindevertretung festgelegt. Mit der Festlegung des Wahltages wird gleichzeitig über den Termin einer möglichen Stichwahl entschieden. Diese findet zwei Wochen später statt; die Gemeindevertretung kann diesen Termin aber durch Beschluss um bis zu zwei Wochen verschieben.

Wählbar zur hauptamtlichen Bürgermeisterin oder zum hauptamtlichen Bürgermeister ist, wer am Tag der Wahl nicht von der Wählbarkeit nach § 6 Abs. 2 LKWG M-V ausgeschlossen ist und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Wählbar sind weiterhin nur Personen, die am Tag der Wahl das 60. Lebensjahr, bei Wiederwahl das 64. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die Voraussetzungen zur Ernennung zur Beamtin oder zum Beamten auf Zeit erfüllen (§ 66 Abs. 1 und 2 LKWG M-V).

Die Oberbürgermeisterin oder der Oberbürgermeister wird im Wahlgebiet von den Wahlberechtigten nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl gewählt. Die Wahlberechtigten haben eine Stimme. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten hat. Erhält niemand diese Mehrheit, so findet zwischen den beiden Personen mit den höchsten Stimmenzahlen eine Stichwahl statt. Bei der Stichwahl ist gewählt, wer von den gültigen Stimmen die höchste Stimmenzahl erhalten hat. Bei Stimmengleichheit entscheidet das von der Wahlleitung zu ziehende Los (§ 67 Abs. 2 und 3 LKWG M-V).

Oberbürgermeisterwahl 2022 (m/w/d)

  • Am 12.06.2022 wird in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald der Oberbürgermeister (m/w/d) für eine Wahlzeit von 7 Jahren direkt gewählt.

  • Wahlvorschläge sind entsprechend § 62 Abs. 4 LKWG M-V spätestens am 75. Tag vor der Wahl – somit bis spätestens zum 29.03.2022, 16:00 Uhr – beim Gemeindewahlleiter der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Markt, Rathaus, 17489 Greifswald schriftlich einzureichen.

  • Zu den Bewerbungsvoraussetzungen sowie den einzureichenden Unterlagen wird auf die am 11.11.2021 auf der Homepage der Universitäts- und Hansestadt Greifswald veröffentlichte Bekanntmachung verwiesen.

  • Eine eventuelle Stichwahl ist für den 26.06.2022 vorgesehen.

Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen für die Wahl des Oberbürgermeisters/der Oberbürgermeisterin in Greifswald am 12.6.2022

Formulare Wahlvorschlagsverfahren


Ergebnisse der bisherigen Oberbürgermeisterwahlen


Auf dieser Seite können Sie sich über die Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahlen seit der politischen Wende informieren. Ein kurzer historischer Exkurs zur Thematik Bürgermeisterwahlen ergänzt das Angebot.

Amtliche Wahlergebnisse

Wahlergebnis OB-Wahl 1990

1990: Wahl des Oberbürgermeisters Dr. Reinhard Glöckner (CDU)

Wahlergebnis OB-Wahl 1992

1992: Wahl des Oberbürgermeisters Joachim von der Wense (CDU)

Wahlergebnis OB-Wahl 2001

2001: Wahl des Oberbürgermeisters Dr. Arthur König (CDU)

Wahlergebnis OB-Wahl 2008

2008: Wahl des Oberbürgermeisters Dr. Arthur König (CDU)

Wahlergebnis OB-Wahl 2015

2015: Wahl des Oberbürgermeisters Dr. Stefan Fassbinder (Bündnis 90/Die Grünen)

Bürgermeisterwahlen in der Geschichte

Oberbürgermeisterwahl - historische Betrachtung

Bürgermeisterwahlen in Greifswald im Wandel der Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte