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Bautagebuch Spundwand

06.04.2021

06.04.2021
Foto: Tiefbau- und Grünflächenamt

Der konstruktive Stahlbau im Abschnitt 1 ist beendet. Im Zusammenhang mit den noch fehlenden Ausstattungen werden noch kleinere Stahlbauarbeiten folgen.

Nach den Osterfeiertagen beginnen die Konservierungsarbeiten an den Stahlbauteilen.

Die Hinterfüllung der neuen Spundwand ist fast abgeschlossen. Die Verlegung der gelagerten Granitsteine als Uferkante wird voraussichtlich in der 15.KW starten.

 

Im Abschnitt 2 sind alle Verankerungen eingebaut. Der Stahlbau wird hier fortgesetzt.

18.03.2021

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Foto: Tiefbau-und Grünflächenamt

Im 1. Abschnitt wird die Spundwand weiter hinterfüllt. Das Verlegen der Abdeckbleche als Auflager für die zwischengelagerten Decksteine hat begonnen.

Im 2. Abschnitt erfolgen weiter die Ankerbohrungen.

 

04.03.2021: Einbau der hinteren Gurtung abgeschlossen

Einbau der hinteren Gurtung ist abgeschlossen
Foto: Tiefbau- und Grünflächenamt

Auf der Baustelle musste witterungsbedingt vom 8. bis 22. Februar eine Pause eingelegt werden. Inzwischen ist der Einbau der hinteren Gurtung abgeschlossen. Die Hinterfüllung der Spundwand bis in Höhe Wasserlinie im 1. Abschnitt ist erfolgt. Derzeit werden die Pollerstühle für die zukünftigen Kantenpoller eingebaut. Im 2. Abschnitt erfolgt der Höhenschnitt der Spundwand. Auch die Löcher für die Rückverankerung werden in der Spundwand vorbereitet. Am 08.03.21 wird das Bohrgerät wieder angeliefert und dann werden auch in diesem Abschnitt die Verankerungspfähle eingebaut.

28. Januar 2021: Rammung der Spundwand im 2. Abschnitt abgeschlossen

Arbeiten an der Spundwand
Foto:Tiefbau- und Grünflächenamt

Im 1. Abschnitt erfolgen weiterhin Stahlbau-und Schweißarbeiten. Die Granitdecksteine der bisherigen Uferwand wurden geborgen und zwischengelagert. Diese bilden später, nach dem Widereinbau auf der neuen Spundwand, die neue Kaikante. Voraussichtlich in der nächsten Woche beginnt in diesem Abschnitt die Hinterfüllung der Spundwand.

Im 2. Abschnitt ist nach der Fertigstellung der Rammung mit dem Einbau der hinteren Gurtung begonnen worden. Die Arbeiten schreiten auch hier wie geplant voran.

 

14. Januar 2021: Einbau der Gurtung, erste Granitblöcke abgenommen

Arbeiten an der Spundwand 14.1.2021
Einbau der Gurtung mit Ankerkopfmontage. Foto: Tiefbau- und Grünflächenamt

Planmäßig wurden die Arbeiten nach den Feiertagen zum Jahreswechsel am 04.01.2021 wieder aufgenommen. Im Abschnitt 1 erfolgen weiter Arbeiten an der Gurtung. Sämtliche Verankerungen sind bereits eingebaut. Aktuell werden auch Granitblöcke der alten Uferbefestigung zurückgebaut. Diese werden, bis zum Wiedereinbau als neue Uferkante, zwischengelagert.

Im 2. Abschnitt wurde bis zum Jahresende die Spundwand bis zum Bauende gerammt. Hier fehlt nur noch eine Passbohle als Anschluss zum Bestand. Diese Bohle wird gerade werkstattmäßig bearbeitet und in der nächsten Kalenderwoche eingebaut. Die Lieferung der Gurtung für diesen Abschnitt erfolgt in der nächsten Woche und dann wird auch hier der Einbau erfolgen.

17.Dezember 2020: Gurtung der Spundwand

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Im Abschnitt 1 zwischen Steinbeckerbrücke und Fußgängerbrücke wird die Gurtung hinter der Spundwand fertiggestellt. Die Verankerungspfähle sind eingebaut und werden derzeit an der Spundwand festgezogen und die Ankerköpfe komplettiert.

 

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Im Abschnitt 2 zwischen Fußgängerbrücke und Platz Am Fangenturm wird die Spundwand gerammt. Der Anschluss an den Bestand erfolgt in der 1. KW 2021. Anschließend erfolgt auch hier der Einbau der hinteren Gurtung. Zum 18.12.2020 wird die Baustelle für die Tage des Jahreswechsels abgesichert. Im Zeitraum 19.12.2020 bis 03.01.2021 ruht die Baustelle. Planmäßig werden die Arbeiten am 04.01.2021 wieder aufgenommen.

19. November 2020: Erste Austauschbohrungen abgeschlossen - Beginn Rückverankerung

Spundwand mit Gurtung

Die Austauschbohrungen im 1. Abschnitt zwischen Steinbeckerbrücke und Fußgängerbrücke über den Ryck sind abgeschlossen. Zurzeit werden Austauschbohrungen im 2. Abschnitt zwischen Fußgängerbrücke über den Ryck und Platz Am Fangenturm durchgeführt. Im 1. Abschnitt sind bereits die neuen Spundwände gerammt und es wird z.Z. die dahinterliegende Gurtung eingebaut. Weiterhin ist hier mit der Herstellung der Rückverankerungen begonnen worden. Für die Rückverankerung wird in jeder zweiten Spundbohle ein bis zu 35 m langer Mikropfahl / Verpresspfahl mit verschiedenen Neigungen in den Baugrund gebohrt.

17. September 2020: Austauschbohrungen fast abgeschlossen

Spundwand wächst

Die Austauschbohrungen werden im 1. Bauabschnitt bis zum Ende des Monats September abgeschlossen sein. Dann wird das Bohrgerät in den 2. Bauabschnitt umgesetzt. Dieser reicht von der Fußgängerbrücke bis zum Anschluss am Platz Am Fangenturm. Vorab werden die Schiffe an andere Liegeplätze umgelegt. Damit ist dann der gesamte Uferbereich für Fußgänger und Radfahrer abgesperrt. Eine Umleitung über den südlichen Gehweg am Hansering wird ausgeschildert.

31. August 2020: Erste Spundwände gesetzt

Erste Spundwände gesetzt

Während die Austauschbohrungen weiter in Richtung Fußgängerbrücke voranschreiten, wurden in der letzten Augustwoche bereits die ersten Stahlspundwände geliefert. Beginnend an der Brücke Steinbeckerstraße wurden die ersten Meter der neuen Spundwand auch bereits gerammt. Diese Arbeiten werden nun weiter fortgesetzt.

9. Juli 2020: Austauschbohrungen

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Zurzeit schreiten die Austauschbohrungen entlang der Trasse weiter voran. Diese werden bis ca. 15 Metern unter Gelände ausgeführt. Es sind bereits rund 30 Metern geschafft. Ca. 4 Bohrungen werden pro Tag ausgeführt. Dies entspricht einer Tagesstrecke von 3,2 Metern. Gleichzeitig zu den Austauschbohrungen wird durch Taucher die alte Spundwand aus den 30-iger Jahren des letzten Jahrhunderts abgebrannt und ausgebaut um Baufreiheit für die neue Spundwand zu schaffen.

3. Juli 2020: Gasflasche war leer

Gasflasche am Hansering

Wie die Greifswalder Feuerwehr mitteilte, stand die Gasflasche nicht mehr unter Druck. Von ihr gehe somit keine Gefahr mehr aus. Die Spezialfirma FRY-GAS aus Greifswald hatte die stark verrostete Gasflasche heute Vormittag untersucht. Sie wird jetzt durch die Firma abtransportiert. Seit 10:00 Uhr ist die Sperrung des Hanserings aufgehoben. 

2. Juli 2020: Gasflasche gefunden- Inhalt unklar

Sperrung Hansering

Bei Arbeiten im Hafenbecken des Ryck wurde eine alte Gasflasche gefunden. Wie die Greifswalder Feuerwehr mitteilte, ist der mannshohe Druckbehälter von ca 100 kg stark verrostet. Es ist nicht klar, mit welchem Inhalt er befüllt ist. Eine Spezialfirma sei bereits beauftragt, diese werde allerdings erst morgen Vormittag kommen. Bis dahin werde die Flasche mit einem feuchten Sandberg abgedeckt. Je ein Fahrzeug der Feuerwehr und der Polizei wird heute Nacht vor Ort bleiben.

3. Juni 2020: Bohrer wird auf dem Ponton angebracht

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Der Arbeitsponton wird mit dem Bohrgerät aufgerüstet. Vorab wurde mithilfe eines Krans das Bohrgerät auf den Ponton gehoben. Ab der kommenden Woche sollen Bohrungen durchgeführt werden.

27. Mai 2020: Start der Bauarbeiten für Sanierung der Spundwand

Ein Bagger beräumt Hindernisse entlang der Spundwand

Von einem Arbeits-Ponton aus hat die Firma Colcrete-vonEssen Wasserbau HmbH aus Ueckermünde mit den Bauarbeiten für die Sanierung der Spundwand begonnen. Mit einem Bagger werden zunächst Müll und Hindernissen entlang der Kaikante am Museumshafen beräumt. Zu den ersten Funden gehörten auch zahlreiche Fahrräder.

12. Mai 2020: Bauarbeiten für neue Spundwand im Museumshafen entlang des Hanserings kurz vor dem Start

Dieter Schick und Jeannette von Busse präsentieren den Plan der Spundwand
Dieter Schick, Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes, und Bausenatorin Jeannette von Busse präsentieren den Plan für die neue Spundwand

Bevor der Hansering umgestaltet werden kann, muss zunächst die Uferbefestigung des Rycks zwischen der Steinbeckerbrücke und dem Platz Am Fangenturm saniert werden. Die alte Spundwand, die aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt und teilweise noch original erhalten ist, ist nicht mehr standfest. Sie soll durch eine neue Stahlspundwand verstärkt werden. Die Bauarbeiten dafür beginnen in der kommenden Woche. Den Auftrag für den Ersatzneubau hat die Firma Colcrete - von Essen Wasserbau GmbH aus Ueckermünde erhalten.

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf circa 6,6 Millionen Euro. „Zu Beginn der Planungen gingen wir von circa vier Millionen Euro aus. Im weiteren Planungsprozess kamen zusätzliche Kosten hinzu. Außerdem fielen alle Ausschreibungsergebnisse höher aus als berechnet.“, erläutert Bausenatorin Jeannette von Busse. „Wir finanzieren die Baumaßnahme jetzt mit rund 5,7 Millionen Euro Städtebaufördermitteln. Aufgrund der Erhöhung haben wir einen Änderungsantrag beim Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung gestellt, welcher schnell bewilligt wurde. Hinzu kommt eine Sonderbedarfszuweisung des Innenministeriums über rund 900.000 Euro. Wir möchten uns ausdrücklich bei den beteiligten Ministerien für die unkomplizierte Bearbeitung und Unterstützung bedanken.“ Da Greifswald mit einem Drittel an den Städtebaufördermitteln beteiligt ist, sind für die Baumaßnahme insgesamt 275.000 Euro in den Kernhaushalt eingestellt. Die restliche Summe wird über das städtebauliche Sondervermögen finanziert. „Wir tätigen jetzt eine große Investition für die Zukunft. Durch die Sanierung der Spundwand im Bereich des Museumshafens haben wir die nächsten 80 bis 100 Jahre Ruhe und schaffen beste Voraussetzungen für unsere Traditionsschiffe“, so die Bausenatorin.

Die Bauzeit beträgt circa 14 Monate. Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten. Der erste umfasst rund 220 Meter ab der Steinbecker Brücke in Richtung Fußgängerbrücke. Dieser Bereich soll bis zum Frühjahr kommenden Jahres fertig gestellt werden. Der zweite Abschnitt beginnt hinter der Fußgängerbrücke und reicht etwa 165 Meter in Richtung Fangentum. Dessen Fertigstellung ist im Sommer 2021 geplant. 

Die Traditionsschiffe, die normalerweise in diesem Bereich des Museumshafens zwischen der Steinbecker Brücke und der Fußgängerbrücke liegen, haben das Hafenbecken bereits verlassen. Lediglich die „Pomeria“ und die „Albatros“ können an ihrem Liegeplatz verbleiben.

Ab Montag, dem 18. Mai, wird zunächst die Baustelle eingerichtet. Außerdem wird in den nächsten Tagen ein Ponton zu Wasser gelassen, von dem aus die Arbeiten wasserseitig erfolgen. Die ersten Bautätigkeiten wie der Rückbau der alten Steganlage oder der Dalben zur Befestigung der Boote erfolgen ab Anfang Juni. Da das Flussbett aus festem, gewachsenem Boden aus der Eiszeit besteht, der Findlinge enthalten kann, müssen Bohrungen vorgenommen werden, um den Boden für das Rammen vorzubereiten. Voraussichtlich ab September wird dann die neue Stahlspundwand etwa einen halben Meter vor die alte Wand gesetzt und 10 Meter tief in den Boden gerammt. Dazu werden wie bereits auf der Nordseite Trapezprofile ineinander verhakt und diagonal im Erdreich verankert.

Der Kfz-Verkehr entlang des Hanserings ist von diesen Baumaßnahmen nicht betroffen, allerdings muss der Geh- und Radweg im 1. Bauabschnitt auf der nördlichen Seite des Hanserings entlang des Rycks gesperrt werden. Fußgänger können auf den gegenüberliegenden Gehweg wechseln. Radfahrer, die den Ostseeküstenfernradweg nutzen, werden von der Stralsunder Straße in die Ladebower Chaussee und hinter dem Parkplatz am Museumshafen über die Fußgängerbrücke wieder in Richtung Fangenturm und Treidelpfad geführt.